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Lebenslinien Ilse Neubauer – Von wegen Ilse-Hasi

Ilse Neubauer ist ein Münchner Original und eng verbunden mit dem Bayerischen Rundfunk. Durch ihre Rollen in "Monaco Franze", "Irgendwie und Sowieso", "Münchner Geschichten", "Pumuckl" und vor allem als „Ilse-Hasi“ in "Die Hausmeisterin" ist Ilse Neubauer im bayerischen TV-Gedächtnis verankert. In der Reihe „Lebenslinien“ erzählt sie am Montag, 20. November 2017 um 22.00 Uhr im BR Fernsehen ihre Geschichte vom schüchternen Mädchen mit einer psychisch labilen Mutter hin zur emanzipierten, selbstbewussten Schauspielerin.

Stand: 26.10.2017

Ilse Neubauer | Bild: BR / Martina Bogdahn

Ilse Neubauer wächst in München auf. Ihre Mutter ist psychisch labil, ihre ältere Schwester durch eine Wirbelsäulenverkrümmung sehr eingeschränkt. Für Ilse bleibt wenig Aufmerksamkeit.

Ilse ist sieben Jahre alt, als sich die Eltern trennen. Als Scheidungskind fühlt sie sich oft als Außenseiterin und ihre Schüchternheit verstärkt sich noch, als sie mit dreizehn Jahren in ein Schweizer Internat geschickt wird. Doch die neue Schule entpuppt sich als Chance. Ilse entdeckt dort die Welt der Literatur und des Theaters – und gewinnt Selbstsicherheit beim Schauspielen. Gegen den Willen der Mutter zieht sie nach Abschluss der Schule zurück nach München und macht sich als Theater- und Fernsehschauspielerin einen Namen. Auch privat ist sie glücklich, verliebt sich und bringt Mitte der 60er-Jahre ihren Sohn Andreas zur Welt. Nachdem die Beziehung scheitert, zieht sie das Kind alleine groß und nimmt dafür beruflich große Einschränkungen in Kauf.

Ilse Neubauer, die auch als „Stimme des BR“ bekannt geworden ist, ist heute – mit 75 Jahren – noch immer als Schauspielerin gefragt.


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