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Resolution des Medienrates der BLM Stellungnahme

Der Bayerische Rundfunk nimmt zur heute (20. Februar 2014) verabschiedeten Resolution des Medienrates der BLM wie folgt Stellung.

Stand: 20.02.2014

Gebäude | Bild: BR / Ralf Wilschewski

Prof. Dr. Albrecht Hesse, Juristischer Direktor und stellvertretender Intendant des Bayerischen Rundfunks:

"Der Bayerische Rundfunk hat den gesetzlichen Auftrag, ein Programm für alle Altersgruppen anzubieten und die gesamte Gesellschaft gleichwertig zu versorgen. Bei den unter 40-Jährigen haben wir hier ein deutliches Defizit.

Sollte die Entscheidung – nach eingehender Diskussion im Rundfunkrat – fallen, die BR-Jugendwelle PULS über UKW zu verbreiten, ist dies kein Angriff auf private Sender oder das duale System. PULS hebt sich mit einem hohen, journalistisch anspruchsvollen Wortanteil und einer von Newcomern und regionalen Bands geprägten Musikfarbe klar von privaten Massenwellen ab. PULS hat definitiv keine kommerzielle Ausrichtung und bleibt auch weiter werbefrei. Der BR erfüllt mit PULS seinen gesetzlichen Auftrag, auch Angebote für ein jüngeres Publikum vorzusehen. Keines der in Bayern ausgestrahlten Programme hat dieses Profil.

Für den BR ist im Übrigen das Gesetz über den Bayerischen Rundfunk maßgeblich. Danach ist der Austausch eines digital verbreiteten Programms gegen ein analog verbreitetes Programm eindeutig zulässig. Der Bayerische Rundfunk führt vorab intensive Gespräche mit allen Beteiligten. Der BR ist zuversichtlich, dass die bestehenden Missverständnisse in diesen Gesprächen ausgeräumt werden können."

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