Bayerisches Fernsehen - BR unterwegs

"Digital statt UKW - das Radio von morgen?"

BR unterwegs "Digital statt UKW - das Radio von morgen?"

Stand: 09.12.2014

Mehr Programmvielfalt, besserer Empfang, einfache Bedienung: Die Zukunft des Radios heißt DAB+. Die Technologie wirft jedoch auch Fragen auf. Bei "BR unterwegs" hat Intendant Ulrich Wilhelm gegenüber den Hörern, Zuschauern und Nutzern unserer Programme erklärt, warum der BR auf Digitalradio setzt. Erstmals kam die traditionelle Fernsehsendung des BR am Dienstag (9. Dezember) live aus dem Münchner Funkhaus.

Die Zukunft der Medienwelt ist digital, und das Radio macht keine Ausnahme - daran gab es nach der jüngsten Sendung von "BR unterwegs" mit Intendant Ulrich Wilhelm, BR-Direktoren, Programm- und Technikverantwortlichen keinen Zweifel. Die Aufgabe für den BR: Das Publikum von den Vorzügen des Digitalradios überzeugen und für eine landesweite Hörfunkversorgung in der gewohnten Qualität zu sorgen.

Wilhelm: "Wir wollen neue Akzente im Programm setzen"

Doch wieso nun DAB+? "UKW funktioniert doch gut!", wundert sich Publikumsgast Harald Wickenhäuser. Für den BR ist mit der alten Technologie das Ende der Fahnenstange erreicht, für neue Angebote mit dem 65 Jahre alten UKW kein Platz mehr. "Wir wollen neue Akzente im Programm setzen", erläutert BR-Intendant Wilhelm. Etwa mit dem am 2. Februar startenden Volksmusiksender BR-Heimat. Alle via UKW empfangbaren Wellen des BR sind bereits heute im DAB+-Netz, dazu die Digitalprogramme Bayern plus - beliebtestes Digitalradio Bayerns - das junge Angebot PULS oder etwa der Ereigniskanal B5 plus.

BR baut DAB+-Sendernetz konsequent aus

Jene Studiogäste von "BR unterwegs", die bereits eines der neuen Geräte besitzen, loben die Vorteile: "Es rauscht nicht, alles wunderbar!" Die breite Masse, die heute noch via UKW hört, will der BR nun für DAB+ interessieren: "Wer sich darauf einlässt, macht gute Erfahrungen damit", sagt Wilhelm. Noch strahlt der BR seine Programme parallel in UKW sowie DAB+ aus. Die digitale Versorgung liegt derzeit bei rund 80 Prozent, doch schon in wenigen Jahren wird durch raschen Senderausbau die digitale Versorgung das Niveau von UKW erreichen und sogar übertreffen.

UKW-Geräte mit Adaptern fit für die Zukunft machen

In den Social-Media-Angeboten des BR begleitend zur Sendung von "BR unterwegs" mischen sich neben vielen Fans von DAB+, die Empfangsqualität und Programmvielfalt betonen, auch kritische Stimmen. Sie beklagen Empfangsprobleme oder fürchten, ihre Stereoanlagen nun "auf den Müll werfen" zu müssen. Technikexperten des BR geben jedoch Entwarnung: Mit günstigen DAB+-Adaptern können die Anlagen nach ihre Worten fit für die Zukunft gemacht werden, und wer sich ein neues Radio zulegt (dasselbe gilt auch fürs Auto), der bekommt eine Kaufempfehlung für ein Digitalradio. Ob jemand an seinem Wohnort heute schon von DAB+ profitieren kann, ließe sich mit einer Ortssuche bei www.digitalradio.de herausfinden. Andere Empfangsprobleme könnten oftmals mit der Positionierung des Radios vermieden werden, so die Technik-Berater.

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Bei "BR unterwegs" kommen BR-Intendant Ulrich Wilhelm und sein Team mit dem Publikum ins Gespräch. Am Dienstag (9. Dezember) haben wir erstmals zur Liveübertragung ins Münchner Funkhaus eingeladen. Die Moderatoren in der Sendung: Tilmann Schöberl und Gülseren Ölcüm. In unseren Social-Media-Angeboten im Netz sind wir weiter Ihr Gesprächspartner in Sachen BR.

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