Jetzt Best I Ever Had Laurel

Info Laurel aus Southhampton begann ihre Karriere mit der Produktion von Filmmusik. Nachdem sie ihr Debüt veröffentlicht hatte ging es zur Veränderung und zu neuer Inspiration in die USA. Dort entstand auch "Best I Ever Had" (2020).

Schlauer schreiben Fünf Alternativen zu Google Docs

Keine Lust mehr auf Google Docs, weil ihr mehr Funktionen wollt oder Angst um eure Daten habt? Keine Sorge! Es gibt einige Alternativen.

Von: Conny Neumeyer

Stand: 31.01.2020 | Archiv

Alternativen zu Google Docs | Bild: BR

Für viele hat sich in den letzten Jahren ein Online-Tool ganz still und heimlich fast unverzichtbar gemacht: Google Docs. Viele Unternehmen verwenden Google Docs fürs Filesharing, Studierende arbeiten so gemeinsam an Uni-Projekten und wieder andere legen ihre Passwörter in Google-Tabellen ab. Dabei gäbe es eigentlich genug Gründe, zu wechseln: Weil Google nicht immer die beste Vergangenheit in Sachen Datenschutz hat, und man vielleicht auch nicht jeden Teil seines Lebens von ein und derselben Firma steuern lassen möchte. Und ein paar Funktionen fehlen auch. Deswegen sind hier fünf Alternativen zu Google Docs:

1.    CryptPad

Eine der wenigen web-basierten Lösungen mit eingebautem Datenschutz ist CryptPad. Die Anwendung verschlüsselt jedes Dokument, bevor die Datei an den Server weitergeleitet wird. Das bedeutet, dass niemand außer euch selbst Dokumente mitlesen oder auf diese zugreifen kann. Nur mit dem entsprechenden Schlüssel, den man teilen kann, bekommen andere Zugriff auf die Datei.

Preis: kostenlos bis 50MB, dann zwischen 5 und 15 Euro pro Monat

Besonderheit: Datenverschlüsselung; kann unter anderem Tabellen, Präsentationen, Kanbanboards und Umfragen erstellen

2.    Etherpad

Jeder, der gerne selbst ein bisschen an Online-Office-Tools rumschrauben möchte, kann das mit Etherpad tun. Die Anwendung ist ein Open-Source-Projekt, jeder kann Verbesserungsvorschläge oder Änderungen einbringen. Um das Tool zu nutzen, muss man sich vorher nirgends registrieren, auch aufwendige Installationen braucht es nicht. Das Design ist allerdings nicht besonders ansprechend und wirkt retro. Dafür ist Etherpad von der Nutzung sehr einfach gehalten, selbst nicht so geübte User sollten schnell damit zurechtkommen. Das Tool gibt es zwar nur als Web-App für Linux/Mac und Windows, öffnet sich aber direkt im Browser. Eine eigene Cloud hat das Projekt nicht. Das Dokument, an dem aktuell gemeinsam gearbeitet wird, wird am Ende in Drive oder der Dropbox gespeichert.

Preis: kostenlos

Besonderheit: keine Registrierung notwendig; kommt beim Importieren/Exportieren mit verschiedenen Dateiformaten klar; für Anfänger geeignet

3.    ProtectedText

ProtectedText ist wohl die simpelste Google-Doc-Alternative. Hier gibt’s zwar keinen Schnickschnack oder ein besonders anschauliches Design, dafür ist das Tool werbefrei, kostenfrei und komplett verschlüsselt. ProtectedText ist quasi wie ein simpler Text-Editor ohne Formatierungs-Optionen, Tabellen oder andere Funktionen. Die erstellten Dokumente werden auf den Servern des Anbieters gespeichert, exportieren lassen sich Texte aber nicht. Das ist nur manuell mit Copy/Paste möglich. Bevor ein Dokument abgespeichert werden kann, wird ein eigenes Passwort gewählt, unter dem das Ganze dann verschlüsselt auf den Servern abgelegt wird.

Preis: kostenlos

Besonderheit: werbefrei; Datenverschlüsselung

4.    Zoho

Ein Upgrade im Vergleich zu Google Docs ist das Business-Tool Zoho. Hiermit kann es ein bisschen länger dauern, bis man sich im Wust der vielen Funktionen zurechtgefunden hat. Dafür überzeugt das Angebot der verschiedenen Feature aber deutlich: Es gibt einen Kalender, Notizen, man kann Präsentationen erstellen und sogar Kampagnen planen. Daher ist Zoho vor allem eine echte Alternative für Unternehmen und vielleicht nicht unbedingt für den privaten Gebrauch notwendig. Auch hier werden die Dokumente auf eigenen Servern gespeichert, ein Export ist möglich.

Preis: kostenfrei bis 5 GB Speicherplatz (14-Tage-Testversion), 100 GB bis 1 TB gibt es ab vier Euro pro Benutzer*in je Monat

Besonderheit: große Anzahl verschiedener Features; als Smartphone-App verfügbar; Datenverschlüsselung

5.    OnlyOffice

Das beste Feature an OnlyOffice ist, dass sich das Tool mit Google Drive, Dropbox, Box, OneDrive, SharePoint und Yandex.Disk verbinden lässt. Die Anwendung ist eine Open-Source-Software, die sogar auf einem eigenen Server installiert werden kann, um noch mehr aus der Anwendung herauszuholen. Das ist vor allem für Netzwerkadministrator*innen interessant. Es lassen sich jede Menge verschiedene Formate hochladen: So zum Beispiel einfache Dokumente, Tabellen und auch Präsentationen, die vorher mit Microsoft Office oder Libre Office erstellt wurden. OnlyOffice gibt es auch für unterwegs als App für Android- und Apple-Geräte.

Preis: kostenlos für Teams mit bis zu 20 Mitgliedern, für Unternehmen gibt es jährliche Lizenzen ab 1.020 Euro pro Jahr aufwärts

Besonderheit: als Smartphone-App verfügbar; Open Source; lässt sich mit sämtlichen Filehosting-Diensten verknüpfen

Sendung: PULS am Nachmittag vom 31.01.2020 – ab 15 Uhr