Bayern 2 - Zeit für Bayern


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Pumuckl hat Geburtstag Der berühmteste Kobold der Welt wird 50

Er ist ein Nachfahre der berühmten Klabautermänner und eigentlich ist sein Geburtstag unbekannt – weil "Unsichtbare" keinen Geburtstag haben.

Von: Tanja Gronde

Stand: 19.02.2012 | Archiv

Pumuckl liegt grinsend in seiner Hängematte | Bild: picture-alliance/dpa; Bild:BR/Infafilm/Original-Entwurf Pumuckl-Figur: Barbara von Johnson

Aber weil der Meister Eder zu seinem Geburtstag so einen wunderbaren Geburtstagskuchen kriegt, behauptet der Pumuckl "genau vor siebzigdreizehn Jahren" auf die Welt gekommen zu sein.

Gut gehalten! Seine siebzigdreizehn Jahren sieht man ihm nicht an.

So alt ist er in Wirklichkeit aber nicht. Tatsache ist, dass die Erste Geschichte von "Meister Eder und seinem Pumuckl" am 21. Februar 1962, also genau vor 50 Jahren, vom Bayerischen Rundfunk ausgestrahlt wurde, nachdem Pumuckls "Mutter", wenn man so will, die Schriftstellerin Ellis Kaut schon den ganzen Winter 1961/1962 mit ihm "schwanger gegangen" war.

Die Folgen im Hörfunk, später auf Schallplatten und Musikcassetten, dann im Fernsehen und Kino waren riesige Erfolge. Mittlerweile sind Generationen von Kindern mit den Pumuckls Abenteuern großgeworden – nicht nur in Bayern, sondern auch in der Schweiz, wo alle Mitwirkenden, auch Pumuckl selbst, schwyzerdütsch sprechen und im Rheinland. In diesen vom Westdeutschen Rundfunk produzierten Folgen trägt Pumuckl sogar einen anderen Namen: "Fizzibitz".

Gehören zusammen: Pumuckl, seine Stimme Hans Clarin und seine Mutter Ellis Kaut.

Das Feature von Tanja Gronde zeichnet die vielfältigen Entwicklungswege des berühmtesten Kobolds der Welt nach und bringt ein Wiederhören mit zahlreichen bayerischen Volksschauspielern, die alle bei Gastauftritten in den Pumuckl-Folgen zu hören sind: Neben Gustl Bayrhammer, dem bekanntesten Sprecher des Meister Eder und dem unvergesslichen Hans Clarin, der dem Pumuckl, seine unverwechselbatre Stimme geliehen hat sind das unter anderem Erni Singerl, Karl Obermayr, Karl Tischlinger, Katharina de Bruyn und Alexander Malachovsky.


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