Man trifft sich zu Tisch, am Trinkbrunnen oder beim Tanz. So viel Müßiggang, noch dazu fern der
Heimat und des Ehegespons, macht anfällig für die belebende Wirkung eines Flirts. Das große
Thema "Wer-mit-wem" nährt sogar die gehobene Konversation. - Justina Schreiber begibt sich ins
balneologische Unterholz.
[mehr - zum Artikel: Kurschattengewächse - Badekultur und Literatur ]
In der heutigen Ausgabe unseres Feuilletons geht es um Geschichte und Gegenwart einer traditionsreichen Institution, die Menschen in
finanziellen Nöten aus der Klemme hilft.
[mehr - zum Artikel: Cash! - Leihhaus-Geschichten ]
Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, wie viel Österreichisches in Bayern präsent ist? Wie populär beispielsweise austriakische Schauspieler und Kabarettisten bei uns sind? Auch der "Austropop" erfreut sich hierzulande größter Beliebtheit, "Bavaropop" hingegen existiert nicht einmal als Begriff. Was nur haben die Österreicher, das wir nicht haben?
[mehr - zum Artikel: Österbayern - rotweißrot und weißblau ]
"Ich war die erste Frau, die eine Satire schrieb." Gisela Elsner war - mit ihrem bösen Blick auf die satte bundesrepublikanische Wirklichkeit - eine vielbeachtete und erfolgreiche Autorin der 60er Jahre. Danach geriet sie mehr und mehr ins Abseits des Literaturbetriebs. 1992 nahm sie sich das Leben. - Jetzt wird die literarische Femme fatale wiederentdeckt. Ein Porträt von Justina Schreiber.
[mehr - zum Artikel: Gisela Elsner - Eine literarische Femme fatale ]
Heimatfilme - das können Krimis sein, Soap Operas, Historiendramen oder kritische Studien über das Leben in der Provinz. - Markus Metz und Georg Seeßlen sind dem Heimatfilm zwischen alten Klischees und neuen Wirklichkeiten auf der Spur.
[mehr - zum Artikel: Heimat im Film - Alte Klischees - neue Wirklichkeit ]
Wo Heimat und Kunst zusammentreffen, da wird heute der Wandel bedrohter Natur und Landschaften dokumentiert, da werden Idyllen hinterfragt und Kitsch ironisiert. Wilhelm Warning hat Künstler besucht, die einen neuen Umgang mit der strapazierten Heimat wagen.
[mehr - zum Artikel: Alpenblick und Spurensuche - Wo Heimat und Kunst zusammentreffen ]
In einem Aphorismus mit dem Titel "Lektion" hat der Lyriker Arnfrid Astel auf den Punkt gebracht, was viele Zeitgenossen während ihrer Schulzeit oft leidvoll erfahren mussten: "Ich hatte schlechte Lehrer./ Das war eine gute Schule." Harald Grill hat gesichtet, was andere bayerische Autoren über Schule, Schüler und Lehrer zu Papier gebracht haben.
[mehr - zum Artikel: "Also lautet ein Beschluß ..." - Schule, Schüler und Lehrer in der Literatur ]
Matthias Leitner folgt den Klangspuren, die Musiker wie Max Greger, Klaus Doldinger, Joe Viera oder Dusko Goykovich als Botschafter des einst als "Negermusi" geschmähten Jazz in Bayern hinterlassen haben.
[mehr - zum Artikel: All that Jazz - Hot-Cool statt Weiß-Blau ]
Es gab keine Stunde Null in der Literatur. Die Autoren, die ins Exil geflohen waren, störten den Konsens der so genannten
inneren Emigranten. Diese wiederum schmähten die Exilierten als Fahnenflüchtige. Und in der "Gruppe 47" gab es eine stille Übereinkunft, nicht über NS-Verbrechen zu reden. Ulrike Voswinckel berichtet über die Literaturszene nach 1945.
[mehr - zum Artikel: Münchner Literaturszene - Die ersten Jahre nach 1945 ]
Die Redaktion "Land und Leute" sammelt authentische Geschichten, die das unbekannte, auch das andere Bayern entdecken lassen, an Originale und Originelles erinnern statt Klischees und Kitsch zu reproduzieren. Sie vermittelt bayrische Geschichte aus den verschiedensten Perspektiven.
[mehr - Land und Leute | zur Sendung: Land und Leute - Das unbekannte Bayern entdecken ]
Hörspiele, Medienkünste, Features, literarische Lesungen und kulturkritische Essays - das alles gibt es in der radioKultur in Bayern 2. Erster Anlaufpunkt für Recherchen ist für viele dieser Produktionen die Monacensia in München. Dort werden wieder ausgewählte radioKultur-Abende kurz vor ihrer Ausstrahlung präsentiert.
[mehr - Land und Leute | zum Artikel: radioKultur in der Monacensia - Münchens Literaturarchiv ]