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Die deutsch-französischen Beziehungen

Von: Simon Demmelhuber (Ergänzung) Sendung: Rainer Volk

Stand: 29.07.2015 | Archiv

GeschichteHS, RS, Gy

Nach 1945 verbesserte sich das deutsch-französische Verhältnis. Der französische Staatspräsident Charles de Gaulle und Bundeskanzler Konrad Adenauer schufen die Basis zu dieser Freundschaft und trieben die Einigung Europas voran.

"Die Geschichte Frankreichs und Deutschlands ist seit Jahrhunderten nur ein beständiges Bemühen, sich zu nähern, sich zu begreifen, sich zu vereinigen, sich ineinander zu verschmelzen, die Gleichgültigkeit war ihnen immer unmöglich, sie müssen sich hassen oder lieben, sich verbrüdern oder sich bekriegen."

Mit diesen Worten beschreibt der Schriftsteller Ludwig Börne im Jahre 1836 die französisch-deutschen Beziehungen.

Es sollten im Laufe der Zeit noch zahlreiche politisch-diplomatische und sogar kriegerische Konflikte dazukommen. Bereits seit dem Mittelalter, seit der Zeit der Karolinger, ist das Verhältnis der beiden Nachbarländer getrübt. Gegen die Machtexpansion Napoléon I. wehren sich die zu neuem Nationalbewusstsein strebenden Deutschen, 1870/71 enden die Konflikte unter Napoléon III. und Wilhelm I. im Deutsch-Französischen Krieg. Welche Provokation für die französischen Verlierer, als sich Wilhelm im Spiegelsaal des Versailler Schlosses zum Deutschen Kaiser ausrufen ließ.


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