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Direktor Max-Planck-Institut Kolloid- und Grenzflächenforschung Seeberger, Peter

Prof. Dr. Peter Seeberger, Biochemiker, hat u. a. Alternativen zu teuren Malaria-Medikamenten entwickelt, dieser "Armutskrankheit" mit immer noch extrem hoher Sterblichkeit. Welche Rolle spielen dabei Wissenschaft, Wirtschaft und Medizin?

Stand: 13.08.2015 | Archiv

"Die Pharmafirmen sind börsennotiert, sie müssen also Gewinne ausweisen. Aber wenn sie nur an Krankheiten arbeiten, die am Schluss kein Geld einspielen, dann wird das wirtschaftlich irgendwann keinen Sinn mehr machen. Von daher ist das vonseiten der Pharmaindustrie durchaus nachvollziehbar. Als Gesellschaft sollten wir uns aber doch überlegen, was wir in Zukunft haben wollen."

Peter Seeberger

Zur Person

  • Geboren
  • 1966 in Nürnberg
  • Ausbildung
  • Chemiestudium an der Universität Erlangen-Nürnberg
  • Promotion in Biochemie an der University of Colorado Boulder
  • Beruf
  • Chemiker

Funktionen und Ämter

  • Aktuelle Funktion
  • Direktor Departement für Biomolekulare Systeme am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung
  • Ämter/berufliche Stationen
  • 1998-2002 Assistant Professor und Firmenich Associate Professor am Massachusetts Institute of Technology (MIT)
  • Seit 2003 Affiliate Professor am Burnham Institute for Medical Research in LA Jolla, USA
  • 2003-2009 Professor an der ETH Zürich
  • Seit 2009 Direktor Departement für Biomolekulare Systeme am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung, Professor an der Freien Universität Berlin
  • Seit 2011"Editor-in-Chief" des Beilstein Journal of Organic Chemistry
  • Seit 2013 Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

Erstsendung: 11.6.2015


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