Bayern 2 - Zeit für Bayern


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Stets zu Diensten Butler, Kellner und Haushälterinnen

Sie sind die guten Geister, die ihren Herrschaften das Leben so angenehm wie möglich machen – und das, ohne selbst wirklich in Erscheinung zu treten: Butler, Kellner und Haushälterinnen. Doch als Diener wird man nicht geboren.

Von: Petra Nacke

Stand: 07.07.2017 | Archiv

Ein Zug an der Glocke und Butler James, John oder Harry erscheint, um seiner Lordschaft den Tee zu servieren. Ein flüchtiger Blick Richtung Oberkellner genügt, um Wein nachgeschenkt oder noch etwas Soße gereicht zu bekommen. Der katholische Priester kann sich einzig und allein auf den Gottesdienst konzentrieren, denn alles Irdische wird ihm von der Pfarrhaushälterin abgenommen.

Lernen, um zu dienen

Der Butler, der Kellner, die Haushälterin im Pfarrhaus – drei Berufe, in denen sich alles ums Dienen dreht, und die sich aus diesem Grund von den meisten anderen Berufen unterscheiden. Doch man wird nicht als Diener geboren, sondern muss das Handwerkszeug dazu erst einmal erlernen.

Zeit für Bayern-Autorin Petra Nacke hat einen Butler getroffen, der sich auch um die Ausbildung neuer Butler kümmert. Er besucht die Hotelfachschule in Pegnitz, in der die guten Geister von Morgen geschult werden. Porträtiert wird auch eine Pfarrhaushälterin, die sich nicht nur für ihren Pfarrer, sondern auch für andere Haushälterinnen im Dienst der Gemeinde einsetzt.


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