Bayern 2

     

radioWissen Der Kosmos im Kopf

Abbildung des Gehirns | Bild: picture-alliance/dpa

Donnerstag, 29.03.2018
09:05 bis 10:00 Uhr

  • Als Podcast verfügbar

BAYERN 2

Das Gehirn
Die Schaltzentrale des Körpers

Einblicke ins Gehirn
Grenzen der bildgebenden Verfahren

Das Kalenderblatt
29.3.1139
Der Templerorden darf steinreich werden
Von Thomas Morawetz

Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Das Gehirn - Die Schaltzentrale des Körpers
Autorin: Veronika Bräse / Regie: Susi Weichselbaumer
In modernen neurowissenschaftlichen Instituten werden Unmengen von Bildern vom Gehirn produziert. Vielfarbig und detailliert. Doch was können die Wissenschaftler daraus lesen? Gefühle, Verantwortungsbereitschaft, psychische Labilität oder sogar kriminelles Verhalten, über all das wollen manche Neurowissenschaftler mit ihren bildgebenden Verfahren Auskunft geben. Schon jetzt haben ihre Erkenntnisse deutliche Auswirkungen auf unser gesellschaftliches Miteinander. In den USA gelten bereits heute vor Gericht Bilder vom Gehirn als Beweismittel. Auch in Deutschland diskutieren Juristen über Sinn und Zweck eines solchen Vorgehens. Höchste Zeit also zu fragen, was mit den Bildern vom Gehirn überhaupt festgestellt werden kann. Und, mindestens genauso wichtig: Inwiefern verändert dieses Wissen unser Bild vom Menschen?

Einblicke ins Gehirn - Grenzen der bildgebenden Verfahren
Autorin und Regie::Daniela Remus
Im Gehirn laufen sämtliche Informationen, die auf uns einströmen, zusammen. Für die Verarbeitung sind Nervenbahnen zuständig, die fast sechs Millionen Kilometer lang sind, würde man sie aneinander legen - und das in nur einem einzigen Gehirn eines erwachsenen Menschen. Das entspricht dem 145-fachen Erdumfang. Unsere Schaltzentrale steuert unseren Körper und ist gleichzeitig unser Bewusstsein. Sie leistet Großes - sogar Computerspezialisten wollen die Architektur unserer Gehirnwindungen übernehmen, um auf dieser Basis leistungsfähige Rechner zu entwickeln. Manches, was unser Gehirn schafft, ist von Geburt an angelegt, anderes erwerben wir erst im Laufe des Lebens. Es ist also auch ein plastisches, formbares Organ, das sich im Laufe der Zeit verändert.

Moderation: Iska Schreglmann
Redaktion: Gerda Kuhn

Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen:
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