Nachrichten


11182

03:00 Die Nachrichten des Bayerischen Rundfunks

Von: BR-Nachrichtenredaktion Stand: 19.04.2014

USA mahnt Russland zur Umsetzung der Genfer Vereinbarungen

Washington: Die USA fordern von Russland, die Genfer Vereinbarung zur Ukraine sofort umzusetzen. Das hat US-Außenminister Kerry bei einem Telefonat mit seinem russischen Amtskollegen Lawrow klargemacht, wie ein hochrangiger US-Außenbeamter berichtet. Auch die nationale Sicherheitsberaterin Rice sagte, man werde genau überprüfen, ob Moskau seinen - so wörtlich - "sehr beträchtlichen Einfluss" auf die prorussischen Milizen nutzt. Denn bislang weigern sich die Separatisten in der Ost-Ukraine, den Friedensplan umzusetzen und die Waffen niederzulegen.

Kapitän der Unglücksfähre sitzt hinter Gittern

Seoul: Der Kapitän der südkoreanischen Unglücksfähre "Sewol" sitzt offenbar hinter Gittern. Örtliche Nachrichtenagenturen berichten, dass der 68-Jährige inzwischen verhaftet wurde. Die Ermittler werfen ihm unter anderem fahrlässige Pflichtverletzung vor: Kurz bevor das Schiff am Mittwochmorgen zu sinken begann, hatte er offenbar die Führung der wenig erfahrenen 26-jährigen dritten Offizierin übergeben. Noch immer gelten fast 270 Menschen als vermisst. Die Einsatzkräfte haben wenig Hoffnung, sie noch lebend zu finden.

UN-Sicherheitsrat verurteilt Angriff im Süd-Sudan

New York: Der UN-Sicherheitsrat hat den tödlichen Angriff auf einen UN-Stützpunkt im Süd-Sudan scharf verurteilt. In einer Erklärung wird die dortige Regierung aufgefordert, Angriffe auf Zivilisten und UN-Basen zu verhindern. Sie müsse den Vorfall untersuchen und die Verantwortlichen bestrafen. Am Donnerstag hatten hunderte Bewaffnete einen Stützpunkt angegriffen, auf dem tausende Flüchtlinge Schutz gesucht hatten. 48 Menschen wurden dabei getötet und mehr als 100 verletzt.

Kirchen fordern zu Frieden in der Welt auf

Hannover: Am gestrigen Karfreitag haben die Kirchen zu Frieden auf der Welt aufgerufen. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Schneider, forderte die Politiker auf, etwa beim Umgang mit den Konfliktparteien in der Ukraine nicht in die Logik des Kalten Krieges zurückzufallen. Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Marx, wandte sich in seiner Predigt gegen Sterbehilfe.

Politik warnt Mineralölkonzerne vor Benzinpreiserhöhungen an Ostern

Berlin: Verkehrsexperte Burkert von der SPD warnt die Mineralölkonzerne vor deutlichen Benzinpreiserhöhungen an Ostern. Der Vorsitzende des Verkehrsausschusses im Bundestag sagte der Zeitung "Die Welt", die Politik werde sehr genau darauf achten, ob Autofahrer in den Osterferien wieder abgezockt würden. Notfalls will Burkert das Kartellamt einschalten. Außerdem sprach er sich für mehr Regulierung aus: Sinnvoll könne zum Beispiel sein, dass Tankstellen nur einmal am Tag den Preis verändern dürfen.

Zwölf Menschen sterben bei Lawinen-Unglück am Mount Everest

Kathmandu: Bei einem Lawinen-Unglück am Mount Everest sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Bei den Toten handelt es sich offenbar um einheimische nepalesische Bergführer, die vom Basislager zum Camp 1 aufsteigen wollten, um dort Zelte aufzubauen. Die Männer wurden auf knapp 6.000 Meter Höhe von der Lawine in den Tod gerissen. Sieben weitere Bergführer und Träger konnten aus den Schnee- und Eismassen geborgen werden; nach Angaben des Tourismusministeriums werden noch mehrere Menschen vermisst. Im Basislager auf 5.400 Meter Höhe warten derzeit hunderte Bergsteiger aus der ganzen Welt darauf, den Gipfel des höchsten Berges der Erde zu besteigen.

Erdbeben in Mexiko ist offenbar glimpflich verlaufen

Mexiko-Stadt: Das heftige Erdbeben der Stärke 7,2 im Süden Mexikos ist offenbar glimpflich verlaufen. Nach Behördenangaben gibt es keine Berichte über Tote oder Verletzte - und das, obwohl Mauern einstürzten und vor allem unter den Urlaubern in Acapulco Panik ausbrach. Über Mexico-Stadt kreisen Hubschrauber, um mögliche Schäden aufzunehmen. Eine Tsumani-Warnung gab es nicht. Die Erdstöße dauerten etwa 30 Sekunden lang und waren in mindestens sechs Bundesstaaten zu spüren.

Raumfrachter "Dragon" ist zur ISS gestartet

Cape Canaveral: Mit mehr als einem Monat Verspätung ist der private Raumfrachter "Dragon" zur Internationalen Raumstation ISS gestartet. An Bord sind Nachschub und Material für wissenschaftliche Experimente - und auch ein neuer Raumanzug. Eigentlich hätte der Frachter schon Mitte März zru ISS aufbrechen sollen - wegen verschiedener technischer Probleme war der Start aber immer wieder verschoben worden.

Das Wetter in Bayern: örtliche Schauer, Tiefstwerte 4 bis 0 Grad

In der Nacht anfangs noch örtliche Schauer, später meist trocken und vor allem in Franken auch aufklarend; Tiefstwerte 4 bis 0 Grad. Die Aussichten bis Ostermontag: Tagsüber Sonne und Wolken mit Höchsttemperaturen von 10 bis 18 Grad. An den Feiertagen wechselnd bewölkt mit teils längeren sonnigen Abschnitten, am Ostermontag örtliche Schauer und Gewitter. Tiefstwerte 8 bis 0 und Höchstwerte 15 bis 20 Grad.


11182

Alle Regionen

Regionen Bayerns Region Unterfranken auswählen Region Mittelfranken auswählen Region Oberfranken auswählen Region Oberpfalz auswählen Region Niederbayern auswählen Region Oberbayern auswählen Region Schwaben auswählen