BR-alpha - Dokumentarspiele

Gewaltfrieden

Dokumentarspiel Gewaltfrieden

Stand: 19.08.2011
Filmszene im Spiegelsaals von Verseilles | Bild: BR

Herbst 1918: Deutschland hat den Ersten Weltkrieg verloren. Der Frieden muss geschlossen werden, doch zu welchem Preis? Bernd Fischerauer inszensiert die bewegende Zeit nach Originaldokumenten als zweiteiliges Dokumentarspiel.

Das auf Originaldokumenten - zum Beispiel Tagebüchern und Protokollen - basierende, zweiteilige Dokumentarspiel spannt einen weiten Bogen: Er reicht vom Waffenstillstandsabkommen und dem Kieler Matrosenaufstand im November 1918 über die Ermordung der Marxisten Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht im Januar 1919 bis hin zur Unterzeichnung des Versailler Friedensvertrags im Juni desselben Jahres, der in Deutschland von vielen als ein von den Siegermächten oktroyierter "Diktatfrieden" quittiert wurde.

Filminfo: Gewaltfrieden - Drehbuch: Klaus Gietinger - Regie und Drehbuch: Bernd Fischerauer

Dokumentarspiel (2010)

Die BR-alpha-Produktion ist ein Mammutunternehmen: Hunderte von Kostümen, Waffen und Möbeln sowie zeitgenössisches Dekor bringen den Zuschauer zurück in die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg. Um die Welt von 1918 wiederauferstehen zu lassen, hat das Team monatelang recherchiert: Ausstattung, Requisite, Maske - alles stimmt bis ins kleinste Detail.

"Gewaltfrieden" ist nach "Hitler vor Gericht" und "Der Staat ist für den Menschen da" die dritte Spieldokumentation, die Bernd Fischerauer im Auftrag von BR-alpha drehte.

Friedrich Ebert (Jürgen Tarrach) | Bild: BR; Tellux Film GmbH, Steffen Bauer zur Sendung Geschichte zum Anschauen Dokumentarspiele

2008 produzierte BR-alpha mit "Hitler vor Gericht" das erste einer Reihe von Dokumentarspielen, die sich mit der deutschen Geschichte zwischen dem Ende des Ersten Weltkriegs und dem Entstehen einer demokratischen Verfassung nach dem Zweiten Weltkrieg befassen. [mehr]