Bayern 2

Yukon - neue Live-Reportage

Dirk Rohrbach Yukon - neue Live-Reportage

Stand: 21.01.2016

Dirk Rohrbach sitzt vor seinem Zelt am Yukon | Bild: Dirk Rohrbach

Dirk Rohrbach ist wieder auf Tour: mit seiner neuen, komplett überarbeiteten Live-Reportage "Mit dem Kanu bis zum Beringmeer". Seit seiner Erstbefahrung des Yukons im Jahr 2010 haben sich mehr als 50.000 Fotos und auch Filmmaterial angesammelt. Daraus hat der Fotograf und Autor das beste Material ausgewählt und präsentiert es in seiner neuen Show. Premiere war am 14. Januar in der Loisachhalle in Wolfratshausen. Mit dabei: die Nürnberger Americana-Musiker Smokestack Lightnin' - und es gibt ein Wiedersehen mit Jake, The Mad Russian, aus Galena.

10.000 Kilometer am Yukon entlang

Dirk und Jake

Bereits dreimal folgte Dirk Rohrbach der Lebensader Yukon: Mit einem selbstgebauten Kanu aus Birkenrinde reiste er durch die Einsamkeit Kanadas und Alaskas, durch unberührte Landschaft, durch das Reich der Bären, Wölfe und Adler. Während dieser Reise traf er Jäger, Fischer und Aussteiger, sprach mit Häuptlingen und Trappern, aß mit den Einheimischen Karibu, Elch und fangfrischen Lachs. Und lernte auch Jake kennen, mit dem er übers Leben, Alaska und das Reisen mit dem Hundeschlitten philosophierte. Er erlebte eine atemberaubend schöne, aber auch raue Natur. Und sein Weg führte ihn immer mehr zu sich selbst.

Das Projekt

Im Jahr 2010 reiste Dirk Rohrbach zum ersten Mal in den Norden Amerikas. Zweieinhalb Monate ist er mit seinem Kanu unterwegs. In den Wäldern Ontarios hat er gemeinsam mit einem Kanubauer mehrere Wochen daran gearbeitet. Knapp fünf Meter ist es lang, viel Platz für Gepäck und Proviant gibt es nicht.

Holzfällercamp

Was auf keinen Fall fehlen durfte, ist das Reparatur-Kit, bestehend aus einem Stück Birkenrinde, Fichtenharz und Kiefernwurzeln, um Löcher im Kanu zu stopfen. Dirk Rohrbach folgte dem Lauf des Flusses, von den Quellseen des Yukon bis zum Beringmeer. In Kanada, zwischen Whitehorse und Dawson City, traf er auf Relikte des legendären Goldrauschs. Ende des 19. Jahrhunderts strömten Tausende Goldsucher in den unzugänglichen Norden, um ihr Glück zu finden - nicht selten verloren sie dabei alles. An den Ufern des Flusses zeugen verlassene Holzfällercamps und verrostetes Equipment von der Zeit des Goldrauschs.

Armerikanische Ureinwohner

Dirk Rohrbach war stromabwärts unterwegs. An guten Tagen paddelte er bis zu 100 Kilometer, bei Gegenwind schaffte er manchmal nicht mehr als 20 bis 30 Kilometer am Tag. In Alaska ist der reißende Fluss zu einem kilometerbreiten Strom geworden, der durch die Sümpfe mäandert. Der Yukon ist die Lebensader für die indianischen Dörfer, zu denen keine Straße führt. Die Nachfahren der amerikanischen Ureinwohner leben vom Lachsfang und der Jagd nach Karibus, das sind die Rentiere Nordamerikas.

Zur Person

Dirk unterwegs im Kanu

Dirk Rohrbach, 1968 in Hanau geboren, ist promovierter Mediziner, arbeitet aber als leidenschaftlicher Radiojournalist unter anderem für Bayern 2 und Bayern 3 sowie als Buchautor und Fotograf. Er zählt mit seinen preisgekrönten Live-Vorträgen zu den renommiertesten und erfolgreichsten Vortragsreferenten im deutschsprachigen Raum. Bayern 2 präsentiert seine Touren "Yukon" und "Highway-Junkie".

Dirk Rohrbach ist ein Reisender mit über 40 Reisen in 25 Jahren. Es zieht ihn immer wieder nach Amerika, in keinem anderen Land fühlt er sich so sehr zu Hause. Inzwischen hat er dort Zehntausende von Meilen zurückgelegt, zu Fuß, im Kanu, auf dem Fahrrad und mit seinem 74er Ford Truck "Loretta". Seit über 15 Jahren widmet er sich den Ureinwohnern Amerikas. 2003 gründete er den Verein Tatanka Oyate zur Unterstützung indigener Völker.

Yukon - die Termine in Bayern 2016

Seine Erlebnisse hat Dirk Rohrbach zu einer digitalen Live-Reportage mit Bildern, Interviewausschnitten und Musik verarbeitet. An folgenden Terminen tritt er in Bayern auf:

  • 22. Januar 2016, erlebe wigner!, Zirndorf, 20.00 Uhr
  • 2. Februar 2016, Kulturboden, Hallstadt, 20.00 Uhr (mit Live-Konzert)