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Erfundene Vergewaltigung Schweinfurter Staatsanwältin ermittelt wegen Volksverhetzung

Eine erfundene Vergewaltigung auf Facebook hat ein juristisches Nachspiel. Die Staatsanwaltschaft Schweinfurt hat gegen Unbekannt ein Vorermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung eingeleitet.

Stand: 20.10.2015

Logo Potsdamer Bürgerverein "Stoppt Hasspropaganda" | Bild: picture-alliance/dpa

Das sagte die leitende Oberstaatsanwältin Ursula Haderlein am Dienstag (20.10.15) auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks. In sozialen Netzwerken kursierte zuvor das Gerücht, eine Gruppe Syrer habe in Schweinfurt eine 17-Jährige vergewaltigt. Das aber ist laut Polizei und Staatsanwaltschaft definitiv falsch. Es gebe keinen realen Hintergrund für die Vorwürfe.

Vorwürfe definitiv falsch

Verbreitet wurde außerdem, dass das vermeintliche Opfer in einem Schweinfurter Krankenhaus um sein Leben ringen würde. Auch das ist eine falsche Information. Eine Facebook-Nutzerin der Gruppe „Echte Arnstenner“ – das steht für echte Arnsteiner - soll das Gerücht der Vergewaltigung und mehreren weiteren Vergewaltigungen durch Flüchtlinge in Schweinfurt verbreitet haben.

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