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Augsburg Anklage nach Schießerei vor Pizzeria

Der Fall hatte für Aufsehen gesorgt: Vor einer voll besetzten Pizzeria im Augsburger Stadtteil Kriegshaber war es Ende Juni zu einer Schießerei gekommen, zahlreiche Gäste flohen in Panik aus dem Lokal. Der Schütze, ein Bodyguard, ist jetzt angeklagt.

Stand: 01.12.2016

Schießerei vor Gaststätte in Augsburg-Kriegshabe | Bild: Christoph Bruder

Dem 51-jährigen Bodyguard wird gefährliche Köperverletzung und Verstoß gegen das Waffengesetz vorgeworfen. Der aus Nordrhein-Westfalen stammende Mann ist laut Staatsanwaltschaft Augsburg verdächtig, am 30.06.2016 im Rahmen eines Streits zwischen seinem Auftraggeber und drei weiteren Personen aus einem Abstand von 1,5 Metern gezielt auf das rechte Bein eines 26-Jährigen geschossen zu haben. Das Opfer soll dem Chef des Angeschuldigten zuvor lediglich einmal mit der flachen Hand auf die Wange geschlagen haben. Eine Notwehrsituation habe nicht vorgelegen, so die Ermittler. Bei dem Zwist ging es dem Vernehmen nach um Geldforderungen.

Opfer schwer verletzt

Der 26-Jährige erlitt einen Durchschuss des rechten Oberschenkels und musste eine Woche stationär im Klinikum Augsburg behandelt werden. Der Strafrahmen für gefährliche Körperverletzung reicht von einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Für das unerlaubte Führen einer Schusswaffe ist eine Freiheitstrafe von einem Monat bis zu drei Jahren oder Geldstrafe möglich.

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