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US-Wahlkampf Clintons Pläne für die Wirtschaft

Hillary Clinton hat die Leitlinien ihrer künftigen Wirtschaftspolitik vorgestellt. Danach tritt sie mit einer liberalen, familienfreundlichen Politik gegen Donald Trump an. Sie wolle sich für kostenlose Studienplätze einsetzen, für staatliche Investitionshilfen, für Ausbildungsprogramme und für die Rückbesinnung auf die industrielle Produktion.

Stand: 11.08.2016

Hillary Clinton, US-Präsidentschaftskandidatin der Demokraten | Bild: reuters/Chris Keane

In einer Fabrikhalle in Michigan stellt Hillary Clinton ihre wirtschaftspolitischen Ideen vor. Sie verspricht ein riesiges Jobprogramm von historischem Ausmaß. Jobs will sie vor allem durch Infrastrukturprojekte schaffen:

"Von Tag 1 an werden wir gemeinsam mit beiden Parteien an der größten Initiative für gutbezahlte Jobs seit dem Zweiten Weltkrieg arbeiten. Wir bringen Jobs für Amerikaner, indem wir unsere Straßen, Brücken, Eisenbähnen, Häfen und Flughäfen bauen und modernisieren."

Hillary Clinton, Präsidentschaftskandidatin der Demokraten

Skeptisch gegenüber Handelsabkommen

Handelsabkommen wie TPP würde Hillary Clinton als Präsidentin nicht unterschreiben, wenn sie nicht gut für die USA seien, verspricht sie:

"Meine Botschaft für alle Arbeiter in Amerika: ich werde jedes Handelsabkommen, das Löhne niedrig hält oder Jobs in den USA gefährdet, nicht unterschreiben. Inklusive TPP."

Hillary Clinton

Kritik an Trumps Wirtschaftsplänen

Liegt nach Umfragen zurück: Clinton-Gegener Trump

Hillary Clinton nimmt sich Donald Trumps Wirtschaftsprogramm vor. Es sei planlos und falsch. Seine Steuerpläne kritisiert die ehemalige Außenministerin scharf. Er wolle Steuersenkungen für große Firmen, Millionäre und Wall Street Manager, so Clinton. Das aber würde die Verschuldung explodieren lassen. Außredem fehle dann Geld etwa für die Bildung, Gesundheit oder Umweltschutz. Trump wolle, dass Amerika für ihn und seine Freunde funktioniere auf Kosten der anderen. Clintons Wirtschaftsrede war ein Angriff auf Trump, der Versuch sich abzugrenzen und mit konkreten Plänen zu punkten.

Wahlversprechen für die Mittelklasse

Clinton stellt sich als Inbegriff der Mittelklasse vor. Sie verspricht den arbeitenden Familien zu helfen. Sie will einen höheren Mindestlohn zwischen 12 und 15 Dollar. Und sie will Familien bei der Studienfinanzierung helfen. Niemand solle mehr Schulden dafür machen müssen:

"Die Mittelklasse soll nichts mehr für’s College bezahlen müssen. Und keiner sollte mehr dafür Schulden machen müssen."

Hillary Clinton


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