ARD-alpha - Welt in Bewegung


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Welt in Bewegung Die USA als klassisches Einwanderungsland

Wie funktioniert Migration? Warum verlassen Menschen ihre Heimat? Wie entstehen und wie verändern sich Gesellschaften, die von permanentem Zuzug geprägt sind?

Stand: 08.07.2013 | Archiv

Freiheitsstatue in New York | Bild: picture-alliance/dpa

All diese Fragen kann man am Beispiel der Vereinigten Staaten von Amerika beantworten. Die USA sind eines der ältesten Einwanderungsländer der Welt. Ihr Bild ist unübersehbar geprägt von verschiedenen Ethnien und Kulturen.

Doch jede Gruppe, die in die USA eingewandert ist, musste sich zunächst gegen die schon im Lande lebenden Gruppen durchsetzen. So erging es den Iren, den Deutschen und den Süd- und Osteuropäern. Am Anfang ihrer Migration standen Diskriminierung und offene Ausgrenzung. Je besser sie sich in die bestehende Gesellschaft integriert hatten, desto eher wurden sie akzeptiert, bis sie irgendwann nicht mehr Iren oder Deutsche waren, sondern nur mehr US-Bürger.

Bis etwa 1924 waren die USA faktisch ein offenes Einwanderungsland. Dann begannen die Vereinigten Staaten, den Zuzug zu regeln und Quoten einzuführen - Quoten, die fatale Folgen haben sollten.


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