ARD-alpha - Dokumentarspiele

Hitler vor Gericht

Vom Reich zur Republik Hitler vor Gericht

Stand: 19.08.2011 | Archiv

Filmszene Putsch im Bürgerbräukeller | Bild: BR

Am 1. April 1924 wurde der vorbestrafte, nationalsozialistische Propagandist Adolf Hitler wegen Hochverrats zufünf Jahren "Festungshaft“ (Ehrenhaft) verurteilt. Ein Fehlurteil, das vor dem Hintergrund des weiteren Verlaufs derGeschichte eine dramatische Tragweite bekam.

Filminfo: Hitler vor Gericht - Ein Film von Bernd Fischerauer

Fernsehspiel (2009)

Basierend auf Tagebucheinträgen, Polizeiberichten und den Protokollen der 24 Prozesstage erzählt der Regisseur Bernd Fischerauer in szenisch-dramatisierter Form die authentische Geschichte dieses historisch so folgenreichen Rechtsbruches.

Das Dokumentarspiel beginnt beim versuchten Staatsstreich am Abend des 8. November 1923 im Münchner Bürgerbräukeller und endet mit Adolf Hitlers Freilassung im Dezember 1924.

Erstmals wird ausschließlich anhand der Originaltexte dieses Ereignis deutscher Geschichte von Schauspielern (u. a. Johannes Zirner als Adolf Hitler, Peter Fricke als General Erich Ludendorff, Alexander Held als Gustav Ritter von Kahr) dargestellt, das aus Mangel an zeitgenössischemFilm- und Fotomaterial bislang filmisch nur wenig beachtet wurde.