ARD-alpha

Campus Cinema Studenten • Filme • Visionen

Urs Nahaufnahme | Bild: BR

Samstag, 25.02.2017
16:00 bis 16:30 Uhr

ARD alpha
2016

Eine besondere Bühne für studentische Medien-Produktionen: Einblicke in Themen- und Bildideen von Filmstudenten, die faszinieren und berühren.

Ab 16. Februar erwarten die Zuschauer wieder jede Woche besondere Produktionen in der Reihe Campus Cinema: anstelle des gewohnten Campus Magazins zeigen wir in den Semesterferien bis Mitte April immer donnerstags, 19 Uhr, eine halbe Stunde mit Kurzfilmen verschiedener Genres, geschaffen von Film-Studierenden aus ganz Deutschland. Dazu arbeitet die Campus Magazin-Redaktion mit Filmhochschulen und Medienstudiengängen im ganzen deutschen Sprachraum zusammen: diesmal mit der Hochschule für Fernsehen und Film München, der Filmakademie Baden-Württemberg, der Internationalen Filmschule Köln und der Zürcher Hochschule der Künste. Im Programm: Animationen, Dokumentarfilme und Kurzspielfilme von Filmstudierenden – entweder Erstlingswerke oder Abschlussfilme.

Campus Cinema bietet den jungen FilmemacherInnen nicht nur in der Sendung, sondern auch auf einer multimedialen Online-Plattform beste Möglichkeiten, die ganze Spannbreite ihrer künstlerich-visuellen Arbeit zu präsentieren. Interviews geben Einblicke in die Medienausbildung an den Filmhochschulen und in die Themenfindung, das Konzept, die Dramaturgie sowie die Drehbedingungen der Studienarbeits-Filme. Die Kernfrage dabei: Wie entstehen Kurzfilme an den Hochschulen und wie setzen Studenten ihre Ideen um? Kriterien für das Filmemachen und die filmische Ästhetik - die lernen Zuschauer hier ganz nebenbei.

23. Februar 2017: Animation „URS“ von Moritz Mayerhofer / Kooperation mit der Filmakademie Baden-Württemberg

Die Filmakademie Bade-Württemberg ist bekannt für ihre preisgekrönten Animationsfilme von Studierenden. Einen davon zeigen wir am Donnerstag, 23. Februar: URS. Viele Jahre hat sich Urs um seine alte Mutter gekümmert. Doch nun begibt er sich mit ihr auf eine gefährliche Reise: Er trägt sie den Berg hinauf, um eine bessere Zukunft für sie beide zu finden. Doch seine Mutter will nicht fort von zu Hause…

Die Grundidee für den animierten Film trug Regisseur Moritz Mayerhofer jahrelang mit sich herum, doch erst als es an die Diplomarbeit ging, hatte er die nötigen Mittel und die Zeit, um das aufwendige Projekt realisieren zu können. Fast zwei Jahre Arbeit stecken in dem zehnminütigen Film, der beinahe komplett am Rechner entstand. Nur den Hintergrund hat Moritz Mayerhofer zuweilen gezeichnet - mit dem Programm Photoshop. Im Interview mit Kino-Kino Autor und Campus Cinema-Moderator Florian Kummert beschreibt er den Arbeitsprozess einer Animation von der Zeichnung über die Bewegungs-Gestaltung mit Hilfe von echten Schauspielern bis zur fertig animierten und musikalisch gestalteten Produktion.

Campus Cinema hat Moritz Mayerhofer in seinem Atelier in Berlin besucht und erhält exklusive Einblicke in die kreative Arbeit eines erfolgreichen Animationsfilmers: URS wurde auf der Oscar-Shortlist in den Kreis der besten zehn Filme im Bereich Animation aufgenommen, er erhielt bereits einige Auszeichnungen, u.a. den Murnau-Kurzfilmpreis und das Prädikat „Besonders Wertvoll“.

Mehr Informationen zu Campus Cinema:

ard-alpha.de/campuscinema

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Redaktion: Corinna Benning und Jeanne Rubner

Redaktion: Corinna Benning