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Versuchstiere für die Wissenschaft Tierversuche: Unverzichtbar oder gibt es Alternativen?

2019 wurden mehr als 2,9 Millionen Tiere für Tierversuche eingesetzt und fast 700.000 für die Forschung getötet. Die einen halten diese Tierversuche für unverzichtbar, andere für unnötig. Tatsächlich kommen alternative Methoden immer häufiger zum Einsatz. Doch der endgültige Verzicht auf Tierversuche ist noch nicht in Sicht.

Von: Anja Bühling, Tanja Fieber, Ortrun Huber

Stand: 20.04.2021

Eine Frau mit Gummihandschuhen und Mundschutz blickt in die Augen eines hochgehobenen Meerschweinchens. | Bild: picture-alliance / ZB | Hans Wiedl

Affen mit verkabelten Köpfen, Mäuse mit Spritzen und Ratten in Käfigen: Fast jeder kennt die Bilder von Versuchstieren. Ein Thema, bei dem die Emotionen hochkochen und die Standpunkte unverrückbar scheinen. Für manche Forscher sind Tierversuche unverzichtbar, die Gegner, darunter auch Wissenschaftler, halten sie für grausam und angesichts neuer Methoden für unnötig.

Aktuelle Zahlen über Versuchstiere in Deutschland

Im Jahr 2019 wurden dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zufolge insgesamt 2.902.348 Tiere für wissenschaftliche Zwecke verwendet. Diese Zahl setzt sich zusammen aus 2.202.592 Tieren, die in Tierversuchen verwendet wurden und 699.756 Tieren, die zu wissenschaftlichen Zwecken getötet wurden – zum Beispiel zur Gewinnung von Zellen für Zellkulturen. Etwa 955.000 verwendete Tiere waren genetisch verändert. Nach BMEL-Angaben liegt damit die Zahl dieser sogenannten transgenen Tiere bei etwa 43 Prozent. Dabei waren vor allem transgene Mäuse (89 Prozent) und transgene Fische (10 Prozent).

Zu den verwendeten Versuchstieren bei der Erforschung von Impfstoffen und Medikamenten gehören vor allem Mäuse.

47 Prozent der Versuchstiere wurden für die Grundlagenforschung und etwa 13 Prozent für die Erforschung von Erkrankungen von Menschen und Tieren eingesetzt. Etwa 22 Prozent der Tiere wurden bei der Herstellung oder Qualitätskontrolle von medizinischen Produkten oder für toxikologische Sicherheitsprüfungen verwendet. Rund 18 Prozent wurden unter anderem zur Aus- oder Weiterbildung oder für die Zucht von genetisch veränderten Tieren eingesetzt.

Tierversuche in Deutschland

Große Zentren mit Versuchstierlabors gibt es neben München in Berlin, Düsseldorf, Hannover, Heidelberg, Tübingen und Freiburg – eben überall, wo biomedizinische Forschung stattfindet. Dabei werden an Tieren nicht nur Medikamente ausprobiert, sondern auch Dialysetechniken, Impfungen, Bypass-Operationen und neue Gelenke oder Zahnimplantate. Zudem werden Tieren artfremde Organe eingepflanzt, zum Beispiel einem Affen ein Schweineherz, um zu testen, ob tierische Organe auch für den Menschen tauglich wären. Die Gesamtzahl der verwendeten Affen und Halbaffen lag 2019 deutschlandweit mit 3.276 auf Vorjahresniveau. Menschenaffen werden in Deutschland seit 1992 nicht mehr verwendet.

Tierversuche: Bayern an der Spitze

Nach Angaben des Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft war Bayern im Jahr 2019 Spitzenreiter bei der Verwendung von Versuchstieren. Der Deutsche Tierschutzbund hatte die Versuchstierstatistik der Bundesländer angefragt. Demnach hat Bayern mit 572.462 die bisher höchste Zahl an Versuchstieren für ein einzelnes Bundesland erreicht. Es folgen auf den weiteren Plätzen die Länder Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

Internationaler Tag des Versuchstiers

Der 24. April ist der Internationale Tag des Versuchstieres (World Day for Laboratory Animals). Der Gedenk- und Aktionstag wurde 1962 von der britischen Tierrechtsaktivistin, Muriel Lady Dowding, ins Leben gerufen. Als Datum wählte sie zu Ehren ihres Ehemannes, Baron Hugh Dowding, den Geburtstag des hochdekorierten Royal-Air-Force-Offiziers und späteren Tierschutzaktivisten. Lady Dowding engagierte sich besonders gegen Tierversuche in der Kosmetik. Der Lord setzte sich im britischen Oberhaus für den Tierschutz ein. In der Woche um dieses Datum wird weltweit von Tierschutzorganisationen wie dem Deutschen Tierschutzbund e.V. der Labortiere gedacht und die Abschaffung von Tierversuchen gefordert. Auch der Verein "Ärzte gegen Tierversuche" ruft zu einem bundesweiten Aktionstag auf.

EU-Kommission bemängelt Tierversuche in Deutschland

Im Juli 2018 hatte die Europäische Kommission gegen Deutschland ein Vertragsverletzungsverfahren wegen mangelhafter Umsetzung der EU-Versuchstierrichtlinie eingeleitet. Die EU-Kommission kritisiert darin die Umsetzung von mehr als 20 Artikeln sowie Anhängen in deutsches Recht. Die Mängelliste umfasst zum Beispiel die fehlende Sachkunde der Versuchsteilnehmer sowie fehlende Tierärzte und Inspektionen bei Versuchen. Gar nicht umgesetzt sieht die Kommission Vorgaben zur Züchtung von Affen: Versuchs-Primaten sollen möglichst Nachkommen von Tieren sein, die bereits in Gefangenschaft leben. Der Anspruch sei im deutschen Recht nicht formuliert, so die Kommission.

2021 hat die Bundesregierung nun Änderungen zur Genehmigung von Tierversuchen beschlossen, um eine Klageerhebung beim Europäischen Gerichtshof gegen Deutschland zu verhindern. Es solle "eine zweifelsfreie, vollständige Umsetzung der EU-Richtlinie zum Schutz der für wissenschaftliche Zwecke verwendeten Tiere" sichergestellt werden. Wichtige Kritikpunkte blieben aber weiterhin bestehen, sagen Tierschützer.

Kein generelles Verbot für Tierversuche in Europa

Affe im Tierversuch

2015 hatte die EU-Kommission ein generelles Verbot für Tierversuche in Europa abgelehnt. Damals hatten 1,17 Millionen Menschen die EU-Bürgerinitiative "Stop Vivisection" unterschrieben. Die Tierversuchsgegner wollten ein vollständiges Verbot von Forschungsarbeiten mit Tieren in der EU erreichen. Die Kommission begründete ihre Entscheidung damit, dass auch das bestehende Gesetz letztendlich das Ziel der Einstellung von Tierversuchen verfolge. "Wir glauben, dass Tierversuche auslaufen sollten", sagte damals die Vizepräsidentin der EU-Kommission, Kristalina Georgiewa. Ihr Kollege Jyrki Katainen erklärte: "Ein vollständiges Verbot von Forschungsarbeiten mit Tieren in der EU wäre jedoch verfrüht und birgt die Gefahr, dass die biomedizinische Forschung in Länder außerhalb der EU verlagert wird."

Schönheits- und Pflegemittel, die an Tieren getestet wurden, dürfen seit März 2013 in der EU nicht mehr verkauft werden. Dieses Verkaufsverbot wurde am 21. September 2016 nochmals bekräftigt.

Tierversuche zu regulatorischen Zwecken

Anders sieht es aus, wenn Gebrauchsgüter wie Farben oder Pestizide auf ihre Unbedenklichkeit geprüft werden oder Medikamente für den Markt zugelassen werden sollen. Hier sind Tierversuche in der öffentlich geförderten Wissenschaft, aber auch seitens forschender Pharma-Unternehmen gesetzlich vorgeschrieben. Schon allein deshalb kann nicht komplett auf sie verzichtet werden. Tierversuche für solche Zwecke werden als regulatorische Tierversuche bezeichnet und werden in der Regel in einem standardisierten Verfahren durchgeführt. Doch vor allem bei den Pharma-Unternehmen geht der Trend aus Kostengründen zu Alternativmethoden. "Eine einzige Maus-Mutante kann schon mal mehrere Hundert Euro kosten", erklärt die baden-württembergische Tierschutzbeauftragte Julia Stubenbord.

Universitäten halten an Tierversuchen fest

Bei Unbedenklichkeitsprüfungen, beispielsweise für Medikamente, gibt es derzeit noch keine Alternative zum Tierversuch.

Allerdings steht bei der Verteilung von Fördergeldern fast ausschließlich die Forschung mit Tierversuchen im Fokus. Dabei benötigt auch die Entwicklung alternativer Methoden Geräte, Material und Personal. "Es gibt viele gute Ansätze, die auf der Strecke bleiben, weil sie mangels Finanzierung nicht mehr weitergeführt werden", erklärt Stubenbord. Die Universitäten hielten vielleicht auch deswegen an Tierexperimenten fest. Das habe etwa der Protest von Dekanen gegen eine Änderung im Landeshochschulgesetz in Baden-Württemberg gezeigt, die das Aus fürs Sezieren von Tieren als Teil der Ausbildung von Biologen, Pharmakologen und Tiermedizinern bedeutet. "Das ist auch ein Generationenproblem", findet Stubenbord.

Versuche an großen Tieren

Welche Tiere?

Die am häufigsten verwendeten Versuchstiere sind Nager und Fische. Doch auch große Versuchstiere sind wichtig für die Wissenschaft: Schafe, Schweine, Rinder, Affen, Katzen, Ziegen oder sogar Alpakas.

Warum große Tiere?

Nager oder Fische unterscheiden sich in ihrer Anatomie und ihrem Stoffwechsel zum Teil sehr von uns Menschen. Ergebnisse solcher Forschung lassen sich oft nicht auf uns übertragen. Darum greift die Wissenschaft auf große Tiere zurück.

Beispiel Hirnblutung

Hirnoperationen werden zum Beispiel an Schweinen ausprobiert. Forscherinnen und Forscher aus Heidelberg haben bei Versuchen nachweisen können, dass es am besten ist, wenn das Blutgerinnsel bei einer Hirnblutung so schnell wie möglich durch eine Operation entfernt wird.

Beispiel kardiologische Forschung

Ärzte haben an Schafen Operationstechniken entwickelt, bei denen künstliche Herzklappen eingepflanzt werden, sogar solche, die im Laufe des Lebens mitwachsen. Denn die Anatomie des Herzens von Schafen ist der von Menschen sehr ähnlich.

Beispiel Unfallchirurgie

Auch die Unfallchirurgie wäre ohne Schafe nicht so weit, wie sie heute ist. Den blökenden Versuchstieren verdanken wir es, dass es heute selbstverständlich ist, Knochen mit Metallplatten und Schrauben zusammenzuflicken, so die Schweizer Tierärztin und Professorin an der Universität Zürich, Brigitte von Rechenberg. Sie entwickelt neue Behandlungsmethoden für die Orthopädie mithilfe von Schafen.

Beispiel Diabetesforschung

Der Zuckerstoffwechsel von Schweinen ist dem von Menschen relativ ähnlich. Darum forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus München zum Beispiel mit genveränderten Schweinen, um bei ihnen mögliche Medikamente oder neue bildgebende Verfahren zu testen. Darüber hinaus ist das Gehirn von Schweinen ähnlich strukturiert wie unseres.

Beispiel Operationstechniken

An einer Maus auszuprobieren, wie man am besten künstliche Herzklappen einsetzt, ist für die Chirurgie uninteressant. Darum wird das häufig an Schafen ausgetestet, die Anatomie ihrer Herzen ist dem menschlichen Herz ähnlicher. Auch die Methode, Knochen mit Metallplatten und Schrauben zusammenzuflicken, ist anfangs bei Schafen ausprobiert worden. Die Knochen der Schafe sind in ihrer Struktur mit denen von Menschen vergleichbar. Die von Hunden zum Beispiel nicht, die heilen viel schneller ab.

Kritik der Tierschützer

Doch nicht alle Versuche lassen sich durch bessere Übertragbarkeit erklären, kritisieren Tierschützer. Große Tiere seien in der Handhabung oft einfach praktischer, weil nicht alles so klein ist wie bei Mäusen. Das treffe auch auf viele Versuche mit Affen zu.

Hierarchie der Tiere

Stellt sich die Frage: Ist es nun "besser", ethisch vertretbarer, kleine Tiere statt großer in Versuchen zu verwenden? Tierschützer wollen da keine Zwei-Klassen-Gesellschaft aufmachen. Alle Säugetiere können Schmerz empfinden und sind wohl auch fähig, Emotionen auszudrücken. Ethisch umstritten sind Tierversuche weiterhin.

Mehr alternative Methoden durch Corona-Forschung

Corona hat die Entwicklung alternativer Methoden zu Tierversuchen befeuert: Forscher arbeiten an künstlichen Organmodellen, Computersimulationen und bildgebenden Verfahren, um im Kampf gegen das Virus voranzukommen. So lassen sich Versuche mit Lungen- oder Darmgewebe auf speziellen Chips vornehmen, wie der Neurobiologe Roman Stilling von "Tierversuche verstehen", einer Informationsinitiative der Wissenschaft, erläutert.

"Mit diesen Instrumenten wurden und werden schon wichtige Erkenntnisse gewonnen – doch sie können das Immunsystem eines Gesamtorganismus derzeit noch nicht vollständig ersetzen"

Roman Stilling, Neurobiologe, 'Tierversuche verstehen'

Der Verein "Ärzte gegen Tierversuche" ist hingegen der Meinung, das gerade Corona zeige, wie wirkungsvoll alternative Methoden sein können. Die Forscher hätten mit aus menschlichen Zellen entwickelten, organähnlichen, dreidimensionalen Modellen ein geeignetes Mittel für Experimente in der Hand, erläutert die Biologin Dilyana Filipova von "Ärzte gegen Tierversuche".

Organoide statt Tierversuche?

Die sogenannten Organoide gibt es bereits von etwa zehn Organen von der Lunge über das Herz bis zu den Nieren. Die Miniorgane sind aus embryonalen oder adulten Stammzellen gewachsene, wenige Millimeter große 3D-Gewebemodelle, die aus verschiedenen organspezifischen Zelltypen bestehen. Sie bilden organähnlichen Eigenschaften aus. Zwar fehlen den Organoiden Blutgefäße und Immunzellen, doch kann man mit ihnen "Medikamente in vitro an Zellverbänden (...) testen, die den menschlichen Organen weitaus näher kommen als bisherige 2D-Gewebemodelle oder Tiermodelle", sagt das Deutsche Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften.

Organoide können auch in der Corona-Forschung helfen.

Organoide können auch mit dem Coronavirus infiziert und dann hinsichtlich ihrer Immunantwort untersucht werden. Zudem könne mittels Computer die Verträglichkeit eines neuen Wirkstoffs im Vergleich mit bereits existierenden besser als im Tierversuch festgestellt werden, so die Biologin Dilyana Filipova von "Ärzte gegen Tierversuche". Neurobiologe Stilling gibt hingegen zu bedenken, dass die Organoide kein vollständiger Ersatz für das organismusweite Immunsystem seien. "Solche Methoden können nur eine Ergänzung zum Tierversuch sein." Niemand mache solche Versuche gerne, aber im Kampf gegen schwere Krankheiten seien sie unverzichtbar. "Tierversuche dürfen ja nur dann durchgeführt werden, wenn es keine Alternative gibt, um eine Forschungsfrage zu beantworten", so Stilling. Jeder Versuch muss einen behördlichen Genehmigungsprozess durchlaufen.

Multiorgan-Chip gegen Tierversuche

An der TU Berlin entwickelt: der Multiorgan-Chip

An der Technischen Universität Berlin tüfteln Forscher am Nachbau des menschlichen Kreislaufsystems samt innerer Organe – auf einem winzigen Zell-Chip. Es geht ihnen darum, verschiedene gezüchtete Organgewebe über eine Nährlösung miteinander zu verbinden, zum Beispiel Zellen von Leber und Haut. Langfristiges Ziel ist eine Art Mikroorganismus, der aus adulten Stammzellen gewachsen ist und in ein Smartphone passen würde. Für Biomediziner wäre das eine perfekte "Testperson" und auf längere Sicht wohl auch eine preiswertere Alternative zu Tierversuchen.

Wissenschaftler werben mit Information für Akzeptanz

Zum Tag des Versuchstiers haben Gegner und Befürworter ihre Kommunikation gebündelt: Die Initiative "Tierversuche verstehen", hinter der seit 2016 zehn deutsche Forschungseinrichtungen stehen, um die Akzeptanz für Tierversuche in der Forschung zu erhöhen und die hitzige Debatte zu versachlichen, hat einen Tierversuchs-Kompass herausgebracht. Die Kritiker von "Ärzte gegen Tierversuche" starten vor der Bundestagswahl 2021 eine Kampagne "Tierversuche abwählen".

Mit Material von dpa.

  • Nachgefragt: Tierversuche mit Primaten - ein Jahr nach Aufdeckung der VW-Tests. radioWelt, 25.01.2019 um 06:05 Uhr, Bayern 2
  • Laboraffe Nr. 30.003 - Müssen Tierversuche sein? Die Story, 09.10.2018 um 21:00 Uhr, ARD-alpha
  • "Große Versuchstiere in der Forschung: Schweinehirne und Schafsknochen", radiowissen, Bayern 2, 13.07.2017, 15.05 Uhr
  • "Tierversuche: Was bedeutet das Ende der Affenversuche?", IQ - Wissenschaft und Forschung, Bayern 2, 26.04.2017, 18.05 Uhr
  • "Tierversuche auf dem Prüfstand", Abendschau, BR Fernsehen, 04.10.2016, 18.00 Uhr
  • "Umstrittene Tierversuche - Hausdurchsuchung im Max-Planck-Institut für Biologische Kybernetik (Tübingen)", IQ - Wissenschaft und Forschung, Bayern 2, 04.02.2015, 18.05 Uhr
  • "Biochip statt Tierversuch", nano, ARD-alpha, 15.30 Uhr 24.04.2015, 16.30 Uhr
  • "Wie jetzt? Aus die Maus - Über die Aussagekraft von Tierversuchen", nano, 29.10.2014, BR-Alpha, 15.00 Uhr
  • "Aggressive Anzeigenkampagne - Warum der Streit um Tierversuche eskaliert", IQ - Wissenschaft und Forschung, Bayern 2, 25.04.2014, 18.05 Uhr
  • "Tiere als Ersatzteillager; Tiere im Dienste der Medizin", Notizbuch, Bayern 2, 24.02.2014

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Eichinger, Erika, Sonntag, 08.Oktober 2017, 16:38 Uhr

14.

Tierversuche bringen dem Menschen KEINE Heilung durch "Erkenntnisse". Sie sind ganz klar das Abbild der satanischen Bedürfnisse der sogenannten Forscher,denen es um gutes Einkommen, einen bekannten Namen und in der Karriereleiter höher zu steigen, geht. Sie besitzen keinerlei menschliche Emotionen, sondern arbeiten nur mit bösartigster Brutalität an Tierversuchen, deren Ergebnis eben NICHT kompatibel für den Menschen ist.
Das ist aus zahlreichen Versuchen durchaus bekannt. Die gesamte Pharmaindustrie und die Chemische Industrie, für die diese Tests bevorzugt gemacht werden,stellt ja ohnehin keine Heilmittel her, sondern nur chemische Produkte, die mit ihren Wirkungen und Nebenwirkungen wieder andere Leiden u. Krankheiten hervorrufen. Z.B. die Chemo- u. Strahlentherapie zur Behandlung von Krebs heilt nie, sondern zögert das Leiden der Kranken nur unter Schmerzen und Leiden hinaus,so lange, bis die Pharma-Industrie und die Ärzte genug daran verdient haben. Danach stirbt der Patient .

Karola, Samstag, 07.Oktober 2017, 17:12 Uhr

13. Tierschützer desinformiert..

Also wenn man sich in die Materie einarbeitet erfährt man schnell, dass es nunmal viele nötige Versuche gibt die nicht durch Zellkultur ersetzt werden können. Für Medikamente die Menschen helfen. Ich finde das gut.

Petra twardoch, Samstag, 07.Oktober 2017, 11:02 Uhr

12. Tierversuche

Tierversuche sind ein Milliarden-Geschäft und so lange Menschen mit dem Leid der Tiere in irgendeiner Form Geld verdienen, wird dies auch weiter praktiziert.
Mich ekelt vor diesen Empathie losen Menschen!
Es gibt so viele alternative Methoden, deren Ergebnisse weitaus besser auf den Menschen übertragbar sind.

Anna, Montag, 24.April 2017, 14:46 Uhr

11. Tierversuche

Beim menschlichen Leid wird gejammert, Tier Leid kann man für gut heißen und es werden Ausreden gefunden, warum es "nötig" ist. Ich gebe vielen Kommentarschreiber recht, es muß nicht mehr sein. Ausreden dass es für den guten Zweck ist, welcher den? Zum Schluß muß es trotzdem am Menschen "geprüft" werden. Also gibt es keinen Grund Tiere zu quälen!

as, Mittwoch, 06.Mai 2015, 16:47 Uhr

10. Unerträglich

Warum erforschen diese Labors nicht an menschlichen Artgenossen? Ach, Schmerzen, keine Freiwilligen? Warum müssen dann Tiere herhalten, die sich nicht wehren können?
In der Kosmetik kann man ja zum Glück schon ganz gut ausweichen auf Produkte ohne Versuche. Medikamente werden eh zu viele genommen. Und hier stellt sich auch immer raus, dass der Wirkstoff oft gar nicht hilft oder Schäden anderer Art verursacht. Hierzu gibt es heute zahlreiche Literatur, was Medikamente und Wechslewirkungen im Menschen an Schäden anrichten.
Also kann man auch im medizinischen Bereich auf Tierversuche verzichten.