Wissen - Klimawandel


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Klimawandel in Bayern Längst bei uns angekommen

Der Klimawandel betrifft nicht nur die Eisbären in der Arktis. Er findet auch vor unserer eigenen Haustür statt. Bayerns Gletscher, Tiere und Pflanzen bekommen die Folgen der Erwärmung zu spüren. Wir selbst auch.

Stand: 04.01.2019

Schon klar: Ein Supersommer wie der Sommer 2018 macht noch keinen Klimawandel. Aber wenn Jahr für Jahr die Sommer wärmer sind als früher, kommt man nicht nur ins Schwitzen, sondern auch ins Grübeln. Und es sind nicht nur die Sommer, sondern vor allem die anderen drei Jahreszeiten, die inzwischen jährlich Temperaturrekorde brechen.

"Wir erleben die letzten Jahre eine Häufung klimatologischer Rekorde, die sich in der Summe nur mit dem Klimawandel erklären lassen. Mit diesen Rekorden nehmen aber auch Extremereignisse zu, welche direkt oder indirekt uns alle betreffen. Für die Zukunft erwarten wir eine weitere Zunahme solcher Extremereignisse."

Dr. Paul Becker, Vizepräsident des Deutschen Wetterdienstes im Mai 2018

In Bayern steigen die Temperaturen

Im gesamten Jahresdurchschnitt sind die Temperaturen in Bayern bereits um fast anderthalb Grad gestiegen - verglichen mit den langjährigen Durchschnittstemperaturen vor Beginn dieses Jahrtausends: Über das gesamte 20. Jahrhundert gerechnet lag Bayerns Durchschnittstemperatur bei 7,5 Grad, in diesem Jahrzehnt schon bei 8,9 Grad. Und das Jahr 2018 legte sogar noch ein ganzes Grad obendrauf: Mit 9,9 Grad Temperatur im Jahresdurchschnitt war es das heißeste, das je bei uns gemessen wurde. Die globale Erwärmung ist längst in Bayern angekommen. Und sie fällt nicht immer so aus, wie es sich manch Sonnenhungriger erträumt hat.

Anderthalb Grad mit vielen Folgen

Anderthalb Grad, das klingt zunächst nicht viel, bringt aber schon jetzt deutlich messbare Veränderungen mit sich. Skifahrer bekommen das in einigen Regionen bereits zu spüren, denn es ist vor allem in den Wintermonaten wärmer geworden. Bayerns Gletscher sind seit Jahren im Schwinden begriffen und die Jahreszeiten haben sich schon deutlich verschoben. Das Wetter variiert im ganzen Jahr stärker als früher und Extremwetter-Ereignisse wie Stürme, Starkregen, aber auch Dürreperioden haben merklich zugenommen.

Temperaturrekorde weltweit

2018 viertwärmstes Jahr weltweit

Das Jahr 2018 wird voraussichtlich als das viertheißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen verzeichnet werden. So steht es im vorläufigen Bericht zum Stand des Klimas, den die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) am 29. Dezember 2018 in Genf vorlegte.
Der WMO-Bericht verweist auf eine Vielzahl von Wetterextremen im ablaufenden Jahr. So habe es in der gesamten Nordhalbkugel 2018 deutlich mehr Tropenstürme gegeben als üblich. Bis zum 20. November wurden demnach 70 solcher Unwetter gemeldet, der langfristige Mittelwert liegt bei 53. Auch auf die ungewöhnlich ausgeprägte Hitzewelle diesen Sommer in Europa verwies die WMO. Von der Trockenheit seien insbesondere Deutschland und seine Nachbarländer betroffen gewesen.
Für 2019 sieht es schon jetzt nicht gut aus: Die WMO schätzt die Chance, dass in den nächsten drei Monaten das Wetterphänomen El Niño beginnt, auf 75 bis 80 Prozent. Das alle paar Jahre auftretende Klimaphänomen führt zu Dürren in den Tropen und reduziert unter anderem die Kapazität von Wäldern, CO2 aufzunehmen. "Wenn sich El Niño entwickelt, dürfte 2019 noch wärmer werden", so die WMO.

2017 drittheißestes Jahr weltweit

2017, 2016, 2015 und 2014 - das waren bis dato die vier heißesten Jahre seit Beginn meteorologischer Aufzeichnungen im Jahr 1881. Bei 2016 und 2015 spielte dabei das Klimaphänomen "El Niño" eine Rolle. Doch 2017 folgte das Gegenphänomen La Niña", das eigentlich kühlere Temperaturen bringt. Die durchschnittliche Temperatur über den Land- und Ozeanflächen hat von Januar bis Oktober 2017 dennoch um 0,86 Grad Celsius über dem Durchschnitt des 20. Jahrhunderts von 14,1 Grad gelegen, zeigt der Jahresbericht 2017 der Amerikanischen Meteorologischen Gesellschaft (AMS) und der Nationalen Meeres- und Atmosphärenbehörde (NOAA), an dem mehr als 500 Forscher aus 65 Ländern mitgearbeitet haben.

Erschreckende Höchststände

Der über 300 Seiten starke Report fasst die wichtigsten weltweiten Klimatrends von 2017 zusammen. Etwa die Konzentrationen an Treibhausgasen wie CO2 und Methan, die 2017 auf neue Höchstwerte stiegen. Der durchschnittliche Meeresspiegel stieg im vergangenen Jahr ebenfalls auf einen neuen Höchststand und lag 7,7 Zentimeter über dem von 1993, als die Höhenmessung per Satellit eingeführt wurde. Seit 1993 ist der Meeresspiegel im Durchschnitt etwa drei Zentimeter pro Jahrzehnt gestiegen, schreiben die Autoren des NOAA-Jahresberichts. In der Arktis ist ein starker Anstieg der Eisschmelze zu verzeichnen: Dort lagen die Temperaturen 1,6 Grad Celsius über dem Durchschnitt der Jahre 1981 bis 2010. Entsprechend ging auch die Eisausdehnung zurück. Im März 2017 erreichte sie einen Niedrigstand in 37 Jahren Satellitenüberwachung.

Auch 2016 bricht Temperaturrekord

Das Jahr 2016 hat nach 2014 und 2015 als drittes Jahr in Folge den globalen Temperaturrekord gebrochen. "Ein einziges Jahr ist eine Art Kuriosum", sagte Deke Arndt von der US-Klimabehörde NOAA. "Aber der Trend und die Tatsache, dass wir jetzt jedes Jahr an die Decke stoßen, das zeigt, dass wir wirklich große Veränderungen durchmachen."

Die weltweite Durchschnittstemperatur hat nach Angaben der Weltwetterorganisation WMO in Genf etwa 1,1 Grad Celsius über der der vorindustriellen Zeit gelegen. Die NOAA ermittelte einen Durchschnittswert über Land- und Ozeanflächen, der um 0,94 Grad Celsius über dem Durchschnitt im 20. Jahrhundert lag. Bei der US-Raumfahrtbehörde NASA waren es durchschnittlich 0,99 Grad Celsius mehr. Die leicht unterschiedlichen Werte resultieren aus verschiedenen Mess-und Berechnungsmethoden der Organisationen.

2016: Extreme Temperaturveränderungen in der Arktis

Extreme Temperaturveränderungen gab es 2016 auch in der Arktis, wo das Eis auf neue Minimalrekorde zurückging. "Was in der Arktis passiert, ist beeindruckend. Dieses Jahr hat es alles bisher Dagewesene auf unglaubliche Art und Weise gesprengt", sagt Nasa-Manager Gavin Schmidt. Vielerorts wurden die warmen Temperaturen wie schon im Jahr zuvor vom Klimaphänomen El Niño beeinflusst. "Die langfristigen Indikatoren für vom Menschen ausgelösten Klimawandel haben 2016 neue Höhen erreicht", erklärte WMO-Generalsekretär Petteri Taalas. "Die Konzentration von Kohlendioxid und Methangas ist in Rekordhöhe gestiegen. Beide tragen zum Klimawandel bei."

2015 - wärmstes bis dahin gemessenes Jahr

Temperaturabweichung 2015 vom langjährigen Mittel

Vor 2016 war 2015 der Rekordhalter als wärmstes Jahr weltweit, nach Datenauswertungen der US-Meteorologen der Nationalen Ozean- und Atmosphärenverwaltung (NOAA) und der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA. Niemals seit Beginn der systematischen Erhebung globaler Temperaturdaten im Jahr 1881 waren die Temperaturen im weltweiten Durchschnitt so hoch wie im Jahr 2015. +0,9 Grad Celsius: Um fast ein Grad lag die globale Jahresdurchschnittstemperatur über dem Mittelwert des gesamten 20. Jahrhunderts.

2015 - Extremereignisse

  • zweitwärmstes Jahr in Alaska (seit 1925), USA (seit 1895) und Afrika (seit 1910)
  • erstmalig traten im August 2015 drei große Orkane gleichzeitig in Nordostpazifik auf
  • Arktis: die bislang kleinste Eisausdehnung im arktischen Winter
  • Antarktis: viertkleinste Eisfläche im antarktischen Sommer
  • extreme Hitzewelle in Indien in Mai und Juni mit Temperaturen über 45° Celsius
  • Marokko: In einer einzigen Stunde fiel am 6. August 13-mal mehr Regen als sonst in einem ganzen Monat

Rekordtemperaturen seit 2001

Die Lufttemperaturen über Land waren 2015 sogar um 1,33 Grad höher als im langjährigen Mittel (die Lufttemperatur über Wasser lag "nur" 0,74 Grad über dem Mittelwert). Auch in Deutschland lagen die Temperaturen um 1,4 Grad über denen der Vergleichsperiode von 1961 bis 1990.

Weltweit fanden 15 der 16 wärmsten Jahre seit 1880 laut NASA erst im 21. Jahrhundert statt – jedes einzelne Jahr seit 2001 gehört zu den Top 16. Bisheriger Rekordhalter war 2014 – mit einer globalen Jahresdurchschnittstemperatur von 14,59 Grad Celsius um 0,69 Grad über dem Langzeitmittel. Auch wenn die Abweichung dieses Zahlenwertes so klein erscheint, so ist dies eine ganz signifikante Erwärmung.

2014 - Extremereignisse

  • Alaska und die USA erlebten das wärmste Jahr seit dem Beginn der Wetteraufzeichnungen 1916. Für Kanada war es das kälteste Jahr seit 1996.
  • Starkregen und Überschwemmungen trafen Bangladesch, Pakistan und Indien im August und September, Sri Lanka im Dezember.
  • In Afrika gingen in Marokko, Mozambik, Südafrika, Kenia, Äthiopien, Somalia und in der Vereinigten Republik Tansania ungewöhnlich starke Regenfälle nieder. Ebenso hatten in Südamerika Paraguay, Argentinien, Bolivien und einige Regionen Brasiliens mit Wassermassen zu kämpfen.
  • Dagegen litten Zentral- und Ostbrasilien, Honduras, Guatemala, El Salvador und Nicaragua unter Dürreperioden.
  • Zudem stiegen der Meeresspiegel und die durchschnittliche Temperatur der Ozeane zum Teil auf Rekordmaß an.

2013 - Rekordflut

Schon das Jahr 2013 ging als eines der wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in die Annalen ein. Dies zeigte der am 23. März 2014 veröffentlichte Bericht "WMO-Statement on the Status of the Global Climate in 2013" der WMO. Die Auswirkungen des Klimawandels seien überall auf der Welt spürbar gewesen – unter anderem auch durch die Starkregenfälle in Mitteleuropa, die zu Überschwemmungen führten wie in Deutschland.
So waren die Überflutungen an Donau und Elbe die schlimmsten seit mindestens 1950, so die WMO.

  • In Passau sei der höchste Pegelstand seit dem Jahr 1501 gemessen worden.
  • Deutschland habe 2013 zudem den viertwärmsten Winter seit Beginn der Aufzeichnungen erlebt – mit Temperaturen, die gut drei Grad über dem langjährigen Mittel lagen.

2013 - weltweite Beispiele für extreme Wetterereignisse

Der Bericht nennt viele Beispiele für weitere Wetterextreme:

  • Der Nordosten Brasiliens hat die schlimmste Dürre der vergangenen 50 Jahre erlebt.
  • Im US-Bundesstaat Oklahoma wurde der breiteste bisher beobachtete Tornado registriert.
  • Im November wurden die Philippinen von Taifun "Jaiyan" verwüstet, mehr als 6.000 Menschen starben. Die Auswirkungen seien auch deshalb so extrem gewesen, weil der Meeresspiegel in der betroffenen Region in Folge der Erderwärmung gestiegen sei.
  • Für Australien sei 2013 das wärmste, für Argentinien das zweitwärmste und für Neuseeland das drittwärmste Jahr seit Aufzeichnungsbeginn gewesen. In Vioolsdrift in Südafrika wurden am 4. März 2013 47,4 Grad gemessen - der WMO zufolge der höchste bisher gemessene März-Wert in Afrika. Auch in vielen asiatischen Städten gab es Hitzerekorde.

Klimawandel heizt der Welt ein

Weltweit sind die Temperaturen merklich gestiegen, seit 1880 mit den Wetteraufzeichnungen begonnen wurde. Diese Animation zeigt die Entwicklung von 1880 bis 2015, dargestellt immer als globale Abweichung der 5-Jahres-Mittel vom Mittelwert der Jahre 1951 bis 1980. Blaue Farben zeigen, hier war es im fünfjährigen Durchschnitt kühler als im Referenzzeitraum, rote Farben zeigen höhere Temperaturen als in der Vergleichsperdiode.

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Earth's Long-Term Warming Trend, 1880-2015 | Bild: NASA Video (via YouTube)

Earth's Long-Term Warming Trend, 1880-2015

Mehr Wärme, mehr Regen - auch in Bayern

Höhere Temperaturen bedeuten aber nicht schöneres Wetter, im Gegenteil: Durch erhöhte Lufttemperaturen verdunstet mehr Wasser. Mancherorts häufen sich dadurch Dürreperioden, wie sie der Norden Bayerns immer häufiger erlebt. Zugleich kann eine wärmere Atmosphäre auch immer mehr Wasserdampf aufnehmen: Mit jedem Grad Erwärmung kann die Atmosphäre sieben Prozent mehr Wasser speichern - und als Niederschlag wieder abgeben. Zugleich vergrößern höhere Lufttemperaturen auch das Gewitterrisiko. Extreme Wetterereignisse nehmen dadurch zu.

Klimawandel macht Tieren und Pflanzen zu schaffen

Bayerns Tier- und Pflanzenwelt reagiert längst auf das veränderte Klima. So ist zum Beispiel die Wespenspinne heute in manchen Gebieten des Allgäus die am häufigsten vorkommende Großspinne. Sie ist aus dem Mittelmeerraum zugewandert. Flora und Fauna in den Alpen sind besonders vom Klimawandel betroffen. Auch am Verhalten mancher Vögel lassen sich die Folgen des Klimawandels beobachten: Der einst klassische Zugvogel Mönchsgrasmücke bricht im Herbst schon lange nicht mehr gen Süden auf. An Land- und Forstwirten gehen die Veränderungen ebenfalls nicht vorbei: Während wärmeliebende Pflanzen wie Mais und Zuckerrüben besser wachsen und sich die Bauern über höhere Erträge freuen, nehmen auf der anderen Seite Schädlinge wie der Borkenkäfer zu. Bei warmen Temperaturen vermehrt er sich explosionsartig.

Drastische Veränderungen stehen Bayern bevor

Studien zum Klimawandel







Neben zahlreichen Klimaforschungsprojekten von Universitäten und anderen Instituten lässt auch die bayerische Regierung in Studien prüfen, wie stark der Klimawandel Bayern betrifft - und welche Klimaveränderungen auf uns noch zukommen könnten: Seit 1999 nimmt beispielsweise das Projekt KLIWA alle verfügbaren Wetterdaten seit 1931 genau unter die Lupe und veröffentlicht alle fünf Jahre einen aktualisierten Monitoringbericht über den Ist-Zustands des Klimawandels in Bayern, zuletzt 2016:

Bayerns Klima-Zukunft: Heiß statt Eis

Ganze Ökosysteme in Bayern durch die Erderwärmung bedroht

Die stetig steigenden Temperaturen in Bayern betreffen aber nicht nur einzelne Tier- und Pflanzenarten, sondern ganze Ökosysteme - etwa Wälder, Seen oder Graslandschaften. Um den Anforderungen des Klimawandels begegnen zu können, erforschen Wissenschaftler nicht nur, welche Auswirkungen die Klimaerwärmung in Bayern schon hat und zukünftig haben wird, sondern auch, wie bayerische Ökosysteme und die heimische Artenvielfalt geschützt werden können. 2013 erschien dazu ein Maßnahmenkatalog des Projekts FORKAST im Auftrag der Landesregierung:

Maßnahmen gegen den Klimawandel in Bayern

Wälder

Dürren beeinträchtigen das Wachstum der Bäume. Daher werden Fichten an gefährdeten Standorten durch Laubbäume wie Buchen und Eichen ersetzt. Doch statt auf Monokultur mit der relativ robusten Rotbuche zu setzen, raten Forscher dazu, die genetische Vielfalt zu erhalten und Eichen-Mischwälder mit Hainbuche, Linde, Elsbeere oder Esskastanie zu fördern.

Grünland

Graslandschaften erholen sich in Dürre-Zeiten schneller, wenn auf Artenvielfalt gesetzt wird. Pflanzen aus Tieflagen können bei Klimaerwärmung durchaus in höheren Lagen leben. Bestimmte alpine Arten benötigen allerdings Kälteperioden. Forscher raten in den Alpen zu einer extensiven Beweidung der Grünflächen, um die Vielfalt zu erhalten und seltene Arten zu schützen.

Seen

Eine Erhöhung der Wassertemperatur kann die Invasion nicht-heimischer Wasserpflanzen nach sich ziehen. Besonders Wasserpest und Nixenkraut fühlen sich in bayerischen Gewässern wohl. Matten aus Jutegewebe sollen die fremden Pflanzen unterdrücken, während heimische wie das Zwerg-Laichkraut und das Ährige Tausendblatt ungehindert wachsen können.

Böden

Die Qualität von Böden wird maßgeblich durch die Aktivität von Bakterien und Pilzen bestimmt. Sie zersetzen organisches Material und reichern den Boden dadurch mit Nährstoffen an. Starkregen hat kaum Auswirkungen auf die Qualität der Böden, Dürrezeiten jedoch schon. Allerdings regeneriert sich die Bodenqualität sehr schnell wieder, sobald es regnet.

Moore

Moore binden Kohlenstoffdioxid und wirken damit dem Treibhauseffekt, der Ursache für die globale Erwärmung, entgegen. Daher sollten extensiv genutzte Wiesen in Mittelgebirgslagen besonders geschützt werden. Allgemein gilt: Um möglichst viel CO2 zu binden, sollte bei Mooren der Wasserstand erhöht, die Artenvielfalt gefördert und die Nutzungsintensität verringert werden.

FORKAST

Das Forschungsprojekt FORKAST, das vom bayerischen Wissenschaftsministerium bis Ende 2012 gefördert wurde, hat die Auswirkungen des Klimawandels auf bayerische Ökosysteme untersucht und einen Maßnahmenkatalog erstellt.

  • Klimawandel in Bayern. DokThema, 27.03.2019 um 22:00 Uhr, BR Fernsehen
  • Wenn die Zugspitz' schwitzt: 26.08.2018, 14.30 Uhr, natur exclusiv, BR Fernsehen.
  • Klimawandel - Diskussion um Dürreversicherung: 26.08.2018, 7.05 Uhr, Aus Landwirtschaft und Umwelt, B5 aktuell.
  • Wie der Klimawandel unser tägliches Leben verändert: 22.08.2018, 18 Uhr, Abendschau, BR Fernsehen.
  • Alpen in Gefahr - Die Folgen des Klimawandels: 20.08.2018, 14 Uhr, ARD-alpha.

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