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Streik Wenn die Arbeit nicht erledigt wird

Wenn sich Mitarbeiter und Chefs auf bestimmte Dinge, zum Beispiel die Höhe der Bezahlung, nicht einigen können, kommt es oft zu einem Streik. Einige Mitarbeiter erledigen dann eine Zeit lang einfach ihre Arbeit nicht. Auch beim Bayerischen Rundfunk und anderen Sendern läuft am 14. und 15. November 2019 deshalb vieles anders als normal. Die Streikenden sitzen nicht am Mikrofon, am Mischpult oder an ihren Schreibtischen, sondern stehen vor ihrer Arbeitsstelle auf der Straße. So wollen sie auf ihre Forderungen aufmerksam machen.

Von: Katrin Stadler und Kerstin Öchsner

Stand: 15.11.2019

Bei einem Streik müssen sich viele Mitarbeiter zusammentun, um etwas zu erreichen. Er macht also nur dann Sinn, wenn viele hinter den gleichen Forderungen stehen. Man kann nicht als Einzelner sagen "Ich streike heute mal!" und einfach zuhause bleiben, ohne Ärger mit dem Chef zu bekommen. Streiks werden von den Gewerkschaften organisiert, also den Vereinigungen der Mitarbeiter. Wer mitstreikt, darf dann nicht dafür bestraft werden.

Klimaschutz, ein besserer Schulweg oder weniger Hausaufgaben - jeder hat andere Themen, für die er in Streik treten würde.


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