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Wenn die Welt aus den Fugen gerät

Stand: 03.03.2021

Wenn die Erde bebt und ein Tsunami folgt: Zerstörtes Haus in Indonesien | Bild: picture-alliance/dpa

Durchschnittlich einmal pro Jahr bebt die Erde mit einer Momenten-Magnitude von über 8,0. Erdbeben dieser Stärke können ganze Landstriche verwüsten und Tausende von Menschen töten. Die Ursache dieser Naturkatastrophen war jahrhundertelang ein Rätsel. Erst seit Anfang des 20. Jahrhunderts gibt es eine schlüssige Theorie zur Entstehung von Erdbeben. Doch die nahm zunächst niemand ernst.

Erdbebenstärken

Was je nach Stärke bei einem Erdbeben passieren kann:

  • 1-2: schwaches Beben, nur durch Instrumente nachzuweisen
  • 3: nur in der Nähe des Epizentrums zu spüren
  • 4-5: 30 Kilometer um das Zentrum zu spüren, leichte Schäden
  • 6: Tote und schwere Schäden in dicht besiedelten Regionen
  • 7: in weiten Gebieten stürzen Häuser ein, viele Tote
  • 8: Verwüstung im Umkreis von hunderten Kilometern, sehr viele Tote
  • 9: Verwüstung im Umkreis von tausend und mehr Kilometern, sehr viele Tote

Mit jedem Stärke-Punkt Unterschied steigt die Erschütterungsenergie um das über 30-Fache. Ein Beben der Stärke 6 setzt rund 1.000mal so viel Energie frei wie ein Beben der Stärke 4.

Wegeners bewegte Theorie

Karte der Erde mit der Darstellung der Kontinentalplatten und ihrer Drift | Bild: BR zum Video mit Informationen Plattentektonik Kontinente in Bewegung

Am 6. Januar 1912 formulierte Alfred Wegener die Hypothese, dass die Kontinente im Lauf der Zeit "wandern". Vor hundert Jahren schien diese Vorstellung noch abwegig. Doch längst ist seine Theorie belegt. [mehr]

Heimtückische Welle

Nach dem schweren Erdbeben am 11. März 2011 bricht eine gigantische Tsunami-Welle über den Nordosten Japans herein, hier in Natori in der Präfektur Miyagi. | Bild: picture alliance / dpa | Aflo/mainichi Newspaper zum Artikel Tsunamis Mächtige Wogen mit Tiefgang

Im Jahr 2004 verwüstete ein Tsunami Teile Asiens und Ostafrikas. Im März 2011 überrollte ein gewaltiger Tsunami Japan. Wodurch entstehen die Erdbeben-Wellen und woher nehmen sie ihre immense Kraft? [mehr]

Beben menschengemacht

2011: Erdbeben in Lorca | Bild: picture-alliance/dpa zum Artikel Ursachen für Erdbeben Von Menschenhand ausgelöst

Dass der Mensch durch Eingriffe in die Natur Erdbeben auslösen kann, ist nicht neu. Die Förderung von Erdgas, Kohle und Erdöl sind Beispiele dafür. Auch das konstante Absenken von Grundwasser kann Erdstöße verursachen. [mehr]

Erdbeben-Vorhersage

Seismogramm | Bild: picture-alliance/dpa zum Artikel Erdbeben Die Suche nach einer Erdbeben-Vorhersage

Die Vorhersage von Erdbeben ist unmöglich, sagen Wissenschaftler. Trotzdem suchen sie nach Vorzeichen, die verraten, wann und wo der Erdboden bald in Bewegung gerät. Dabei helfen Tiere und die Technik. [mehr]

Simulation von Erdstößen

Erdbeben-Simulator e-Defense | Bild: picture alliance/dpa zum Artikel Erdbeben-Simulator Ein Krankenhaus wird durchgeschüttelt

Gerade bei Erdbebenkatastrophen werden Krankenhäuser dringend gebraucht. Wissenschafter suchen daher nach Wegen, Hospitäler sicherer zu machen - mit dem größten Erdbebensimulator der Welt. [mehr]

Erdbeben in Japan 2011

Hier bricht bei der Mündung des Flusses Hei die Tsunamiwelle herein, nach dem schweren Beben im Nordosten Japans am 11. März 2011 | Bild: picture-alliance/dpa zur Bildergalerie mit Informationen Erdbeben und Tsunami 10 Jahre Fukushima

In Japan bebt die Erde rund 5.000 Mal im Jahr. Das Land liegt auf dem Pazifischen Feuerring, dort stoßen Kontinentalplatten aufeinander, was Vulkane ausbrechen und die Erde beben lässt. Das schwerste Erdbeben ereignete sich 2011, es hatte Folgen für die ganze Welt. [mehr]


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