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12. Oktober: Welt-Ei-Tag Was Sie über Ihr Ei noch nicht wussten

Eier sind auf dem Frühstückstisch, im Kuchen-, Nudel- und im Plätzchenteig. Aber nur wenige wissen, was wirklich hinter der harten Schale im steckt. Lesen und nicht mehr herumeiern!

Stand: 12.10.2018

Gekochtes Ei. Zu Ostern gibt es gekochte Ostereier im Osternest. | Bild: colourbox.com

Gibt es einen extra Eier-Feiertag?

Ja - auch das Ei hat seinen eigenen Ehrentag: Der Welt-Ei-Tag findet jedes Jahr am zweiten Freitag im Oktober statt. Ins Leben gerufen wurde der World Egg Day 1996 von der "International Egg Commission", dem internationalen Verband der Eierproduzenten. Ziel: An das Essen von Eiern zu erinnern - aber bitte ausgewogen und nur solche aus artgerechter Haltung.

Warum sind Eier eigentlich oval?

Eier: Warum sind sie oval und nicht rund?

Eier sind nicht rund, sondern oval, weil sie dann zum Beispiel nicht von Felsen rollen, wenn Vögel wie die Trottellumme sie legen, sagt Moritz Hertel vom Max-Planck Institut für Ornithologie in Seewiesen. Durch die Spitze rollen Eier zudem im Kreis und bleiben später einfach am Ablageort liegen. Weitere Vorteile der ovalen Form von Eiern: Sie sind schmaler als Kugeln und so besser zu legen und können im Nest platzsparender aufgereiht werden. Allerdings sind Eier nicht immer gleich geformt: Es gibt einen Zusammenhang zwischen der Flügelgestalt, das heißt, der Art zu fliegen, und der Form der Schale. So haben Vögel, die gut fliegen können, meist spitzere Eier.

Warum steht das Ei beim Kreiseln kopf?

Wenn man ein hartgekochtes Ei schnell dreht, steht es Kopf. Woher kommt das? Philip Häusser zeigt's in seinem Experiment.

Legen braune Hennen braune Eier?

Die Ohrscheiben sind Hautlappen, die den Gehörgang der Hühner schützen. Sie befinden sich seitlich, etwas unterhalb der Augen.

Die Farbe des Gefieders hat auf die des Eis keinen Einfluss und lässt auch keinen zuverlässigen Rückschluss zu. Ob eine Henne braune oder weiße Eier legt, ist genetisch bedingt und damit von der jeweiligen Rasse abhängig. Die Eierschale besteht zu 90 Prozent aus Kalk - der ist weiß.

Bei Hühnern, die weiße Eier legen, werden keine zusätzlichen Farbpigmente produziert und in der Schale eingelagert. Bei Hühnern, die braune Eier legen, schon: In der Schalendrüse im Legedarm des Huhns werden aus dem Blut rote Pigmente, aus der Galle gelbe Pigmente gebildet. Wenn sie sich vermischen, entsteht ein Braunton.

Vom Aussehen der Henne kann man oft trotzdem auf die Eierfarbe schließen, dafür muss das Tier allerdings reinrassig sein: Sind die Ohrläppchen eines Huhns, die sogenannten Ohrscheiben, weiß, sind auch die Eier weiß. Bei braunen Ohrscheiben werden die Eier braun.

Sind braune Eier gesünder oder eher bio als weiße?

Braune Eier wirken natürlicher und werden deshalb lieber gekauft. Außer zu Ostern: Weiße Eier lassen sich besser bemalen.

In der Zusammensetzung der Nährstoffe unterscheiden sich die beiden Varianten nicht. Dass Bio-Eier oft braun sind, hat vor allem etwas mit den Vorlieben der Verbraucher zu tun: Braune Eier wirken natürlicher. Deswegen kommen meist die braunen in den Handel, die weißen landen in Bäckereien, Großküchen und Lebensmittelbetrieben. Zu Ostern ist es allerdings umgekehrt: Weil sie sich besser färben und verzieren lassen, kommen dann mehr weiße Eier in den Handel, die braunen wandern verstärkt in die Lebensmittelindustrie. Generell gibt es in Deutschland weniger weiße als braune Eier: Sieben von zehn Eiern sind nach Angaben des Zentralverbands der Deutschen Geflügelwirtschaft braun.

Warum gibt es Eigelb und Eiweiß?

Das Spiegelei: Eine leckere Mischung aus Eigelb und Eiweiß

Der Eidotter ist die Nahrung für die noch nicht geschlüpften Küken und wird durch eine antibakterielle Schicht geschützt, das Eiweiß. Die kleine Luftkammer im Ei, die beim Kochen platzt, versorgt den Hühner-Nachwuchs mit Sauerstoff. Die Eierschale aus Kalk entsteht erst kurz bevor die Eier gelegt werden.

Ist orangefarbener Dotter besser als gelber?

Der Ei-Dotter verrät, was die Henne gefressen hat.

Die Farbe des Dotters sagt nichts über den Geschmack, den Nährwert, die Frische oder die Qualität des Eis aus. Wohl aber über das Futter der Henne: Für ein dunkles Eigelb werden mitunter Farbstoffe ins Futter gemischt. Natürliche Eierfärber sind zum Beispiel Weizen für helleres Gelb, Mais für kräfiges Gelb und Paprika für leuchtendes Orange.

Warum haben gekochte Eier manchmal einen grünen Dotter?

Fürs Osternest werden die Eier hartgekocht. Manchmal sehen sie dann innen komisch aus. Macht nix!

Bei einem gekochten Ei verfärbt sich das Eigelb manchmal grünlich oder bläulich. Das ist kein Hinweis auf ein verdorbenes Ei, sondern auf eine ganz normale chemische Reaktion: Bei länger andauernden hohen Temperaturen löst sich im Eigelb gebundenes Eisen und wandert Richtung Dotterrand. Gleichzeitig bildet sich im Eiweiß Schwefelwasserstoff, der Richtung Eigelb wandert. An der Grenze zwischen Eiweiß und Eigelb verbinden sich Eisen und Schwefel zu Eisensulfid, das die grün-blaue Verfärbung verursacht. Je länger das Ei gekocht wird, umso weiter wächst der dunkle Rand ins Eigelb hinein. Wer die Verfärbung vermeiden möchte, sollte Eier nicht länger als zehn bis zwölf Minuten kochen.

Wie viele Eier essen wir pro Jahr?

Eier werden gerne zum Frühstück gegessen. Sie landen aber auch im Teig - und im Osternest.

Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) informiert jedes Jahr über den Verbrauch von Eiern in Deutschland. In den letzten Jahren waren es immer rund 19 Milliarden Eier, die pro Jahr bei uns verzehrt wurden. Statistisch betrachtet verdrückt jeder jährlich um die 230 Eier - zum Beispiel als Frühstücks- oder Osterei, im Kuchen, in Nudeln oder Plätzchen.

Warum sollte man Eier nicht mit Silberlöffeln essen?

Eier mögen kein Silber!

Der Schwefelwasserstoff aus dem Eiweiß reagiert mit Silber zu Silbersulfid. Das färbt den Löffel schwarz. Das Ei kann mit einem Silberlöffel auch ganz anders schmecken: eher stumpf und metallisch. Weil sich Eier und Silber nicht vertragen, gibt es auch ganz spezielle Eierlöffel zu kaufen. Ein ganz normaler Löffel aus Edelstahl tut's aber auch.

Warum werden Kartoffeln beim Kochen weich und Eier hart?

Eier werden beim Kochen hart. Dann landen sie zum Beispiel im Osternest.

Dahinter stecken hochkomplexe chemische und physikalische Zusammenhänge: Kartoffeln bestehen aus Stärke, also Kohlehydraten. Deren Molekülketten nehmen das warme Wasser auf und quellen auf: Wie ein Schwamm, der in Verbindung mit Nässe weich wird, wird auch die Kartoffel weich. Eier dagegen enthalten Eiweiß, also Proteine. Deren Molekülketten bilden ein lockeres Knäuel. Bei Wärmezufuhr klebt es zusammen - das Ei wird fest. Im Eidotter dagegen ist viel Fett enthalten, das bei Erhitzung schmilzt. Deswegen hat ein perfektes Spiegelei auch einen weichen Dotter.

Wie macht man ein perfektes Frühstücksei?

Das perfekte Frühstücksei? Ist auch Geschmackssache!

Das Eigelb wird später fest als das Eiweiß. Den richtigen Zeitpunkt zu erwischen, ist schwierig: Die Gerinnungstemperatur des Eigelbs liegt um acht Grad höher als die des Eiklars. Sobald das Ei im kochenden Wasser badet, gerinnen zuerst die Proteine im Eiweiß. Das absorbiert Energie, wodurch die Temperatur im Ei eine Weile bei 60 Grad gehalten wird. Erst nach vier Minuten wird auch die Gerinnungstemperatur des Eigelbs erreicht - Zeit, das perfekte Frühstücksei aus dem Kochtopf zu retten. Achtung: Je größer das Ei, desto länger darf es kochen.

Gibt es mehr Eiweiß oder mehr Eigelb im Ei?

Harte Eierschale, weicher Kern. Hartgekocht hat das Ei eine Karriere als Osterei vor sich.

In einem Hühnerei gibt es etwa doppelt so viel Eiweiß wie Eigelb: Das Eiweiß macht rund 60 Prozent aus, der Dotter 30 Prozent - und die kalkhaltige Schale 10 Prozent.

Besteht Eiweiß tatsächlich aus Eiweiß?

Im Eiweiß stecken weniger Proteine als im Eigelb.

Eiweiß ist im sogenannten Eiklar zwar enthalten, aber nicht der Hauptbestandteil: Das Eiklar besteht zu mehr als 87 Prozent aus Wasser. Eiweiß macht rund elf Prozent aus. Der Rest sind Kohlenhydrate, Mineralstoffe und Fett. Was nur wenige wissen: Das Eigelb hat einen höheren Proteingehalt als das Eiweiß - dafür aber auch einen höheren Fettgehalt.

Woraus besteht Eigelb?

Im Eigelb steckt mehr Eiweiß als im Eiweiß!

Das Eigelb besteht rund zur Hälfte aus Wasser, zu etwa 16 Prozent aus Eiweiß und zu rund 32 Prozent aus Fett. Der Rest sind Mineralstoffe und Kohlenhydrate.

Was bedeutet der Code auf dem Ei?

Der Code verrät das Ei.

Seit 2004 müssen in der Europäischen Union produzierte Eier mit einem Code gekennzeichnet sein. Die erste Zahl gibt Auskunft über die Haltung der Hennen: 0 steht für ökologisch erzeugte Eier, 1 für Freilandhaltung, 2 für Bodenhaltung und 3 für Käfighaltung. Darauf folgen zwei Buchstaben, die für das Herkunftsland stehen - zum Beispiel "DE" für Deutschland und "AT" für Österreich. Danach kommt die mehrstellige Betriebs- und Stallnummer. Die ersten beiden Zahlen weisen dabei auf das Bundesland hin, aus dem das Ei kommt - "09" steht für Bayern. Die dritte bis sechste Stelle kennzeichnet den Betrieb und die siebte Stelle den jeweiligen Stall. Das Ei auf dem Foto stammt aus Freilandhaltung (1) aus Deutschland (DE), genauer aus dem Bundesland Mecklenburg-Vorpommern (13). Die hinteren Ziffern verweisen auf einen Betrieb im Ort Banzkow.

Wer war zuerst da - Henne oder Ei?

Es gibt kein erstes Huhn und kein erstes Ei.

Aus biblischer Sicht ist klar: Gott hat alle Tiere geschaffen, auch die Henne - und die legte das erste Ei. Doch aus wissenschaftlicher Sicht gibt es weder ein "erstes Huhn" noch ein "erstes Ei" - beide sind das Ergebnis der Evolution: Der Vorfahre unseres Haushuhns ist das asiatische Bankivahuhn, das etwa 2.500 v. Chr. domestiziert wurde. Vermutlich stammt es vom Archäopterix ab, der als Bindeglied zwischen Dinosauriern und Vögeln gilt. Eier legten bereits die Dinos. Noch früher war das harte Ei weich - und stammte von Fischen und Amphibien. Aber auch das hat Vorläufer: Die ersten Eier stammen vermutlich von Mehrzellern, die vor rund 600 Millionen Jahren entstanden sind. Aus evolutionsbiologischer Sicht war also das Ei lange vor der Henne da. Ein Hühnerei war es jedoch nicht.

Wer legt das größte, wer das kleinste Ei?

Auch im Eier-Reich gibt es Rekorde.

Das größte Ei der Welt legt der Strauß: Es hat einen Durchmesser von rund 15 Zentimetern und wiegt an die zwei Kilogramm. Sein Inhalt entspricht etwa dem von 24 Hühnereiern. Das gigantischste Vogelei aller Zeiten stammt jedoch vom Elefantenvogel. Der Laufvogel lebte im Erdmittelalter auf Madagaskar, war rund drei Meter groß und eine halbe Tonne schwer. Fossilienfunde zeigen, dass ein Elefantenvogelei etwa 30 Zentimeter groß war und ein Volumen von neun Litern hatte. Das entspricht sieben Straußeneiern oder 170 Hühnereiern. Das kleinste Vogelei der Welt legt nicht die Wachtel, sondern eine Kolibriart: die Bienenelfe. Ihre Eier sind rund 5 Millimeter klein und 0,4 Gramm leicht.

Gibt es ein Museum nur für Eier?

In Sonnenbühl gibt es ein Osterei-Museum.

An mehreren deutschen Museen gibt es eine extra Ei-Sammlung mit vielen Tausenden von Eiern: Im Museum für Naturkunde in Berlin umfasst sie zum Beispiel an die 40.000 Stück. Die größte Eier-Kollektion in Deutschland besitzt das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig in Bonn. Dort werden rund 60.000 Exemplare aufbewahrt. Die Wissenschaft vom Ei ist übrigens die Oologie. Die Vogeleierkunde ist ein Teilgebiet der Vogelkunde, der Ornithologie.
Mehr als 1.000 kunstvoll verzierte Ostereier kann man in Sonnenbühl bei Reutlingen in Baden-Württemberg bestaunen. Dort gibt es seit 1993 das erste deutsche Osterei-Museum.

Was ist das "Ei des Kolumbus"?

Das Ei des Kolumbus.

Die Redewendung "Das ist das Ei des Kolumbus" bezeichnet die überraschende Lösung einer schwierigen Aufgabe. Der spanische Entdecker soll einst die Aufgabe, ein Ei aufrecht hinzustellen, durch einen einfachen Trick gelöst haben: Kolumbus drückte einfach die Ei-Spitze ein, sodass es dann auf der nun abgeflachten Seite stehen konnte.

Wozu braucht man Eier für die Impfstoff-Produktion?

Bis zu 500 Millionen Eier werden weltweit im Jahr für die Impfstoff-Produktion benötigt, beispielsweise für die Gelbfieber- oder Grippe-Impfung: "Mehr als 90 Prozent des Grippe-Impfstoffs weltweit werden mithilfe von Eiern produziert. Aus einem Ei lässt sich meist eine Impfdosis, manchmal etwas mehr, herstellen", sagt Martin Friede, Leiter der Abteilung Impfforschung bei der Weltgesundheitsorganisation WHO.

Das geht so: Zweimal im Jahr empfehlen Experten der WHO, welche Grippeviren für die kommende Saison gezüchtet werden sollen. Diese werden dann in ausgewählten Labors hergestellt und an Impfstofffabriken geschickt. In den Fabriken werden Virenpartikel in das Eiweiß von Eiern gespritzt. Übrigens werden keine handelsüblichen Eier verwendet, sondern welche, die in speziellen Farmen unter kontrollierten Bedingungen erzeugt wurden. In den Impfstofffabriken entstehen in bis zu elf Tagen Milliarden Kopien des Virus. Danach wird das Eiweiß abgesaugt und die Viruspartikel durch Hitze und Chemikalien entschärft. Es ensteht ein harmloser, aber effektiver Impfstoff.

Schon lange suchen Forscher jedoch Wege, um Impfstoff ohne Eier und schneller herzustellen. So werden rund fünf bis zehn Prozent der Grippe-Impfstoffe weltweit bereits auf Zellkulturen entwickelt, die aus dem Nierentumor eines Hundes (MDCK) gewonnen wurden, sagt Friebe. Die Zelllinie könne endlos reproduziert werden. Bei einem anderen Verfahren werden die Viren auf Insektenzellen gezüchtet. Noch reicht aber die alternativ erzeugte Produktionsmenge an Viren nicht, um Eier zu ersetzen. Sie werden wohl auch in den kommenden 20 Jahren noch eine wichtige Rolle bei der Impfstoff-Herstellung spielen.

Warum haben Eier verschiedene Farben und Muster?

Emu-Eier

Farben und Muster bei Eiern dienen der Tarnung. Es setzen sich bei bodenbrütenden Vögeln jeweils die Farben und Muster durch, die die Eier am besten mit der Umgebung verschmelzen lassen, sodass sie nicht so schnell zu erkennen sind. Die Färbung der Eier ist auch der Fingerabdruck einer Vogelart: Die Tiere können daran erkennen, ob der eigene Nachwuchs im Nest liegt oder ein Brutparasit wie der Kuckuck.

Es gibt Hinweise, dass die Farbe eines Eis auch auf seine Härte schließen lässt. Bestimmte Farbstoffe bauen sich in die Kalkkristalle der Eierschale ein und machen sie härter. So ist das zum Beispiel beim Emu. Seine dunkelgrünen Eier sehen nicht nur aus wie Granaten, sie sind auch knallhart, also härter als andere Eier jedenfalls.

Warum sind Eier gerade zu Ostern so beliebt?

Eier sind ein beliebtes Geschenk zu Ostern - gerne im Osternest.

Das Ei ist in den meisten Kulturen ein Symbol für Fruchtbarkeit und neues Leben. Im Christentum symbolisiert das Ei zudem die Auferstehung Jesu am Ostersonntag. Seit Jahrhunderten gehört das Ei für Christen deshalb zum Osterfest. Es gibt auch einen ganz praktischen Grund: Früher sammelten sich während der Fastenzeit viele Eier an. Sie durften, weil sie als Fleischspeise galten, erst - und endlich - wieder an Ostern gegessen werden. Bis dahin wurden sie durch Kochen haltbar gemacht. Im Mittelalter waren Eier auch Zahlungsmittel. Die Bauern brachten ihren Lehensherren die sogenannten "Zinseier" kurz vor Ostern - eben weil sie wegen der Fastenzeit einen Überschuss an Eiern hatten. Eier, die der Familie übrig blieben, wurden feierlich zum Osterfest vertilgt oder verschenkt.

Was passiert beim Eierfärben?

Eierfärben ist ein beliebter Brauch zu Ostern. Die Eier sollen schließlich hübsch aussehen im Osternest.

Die Eierschale besitzt rund 10.000 Poren. In die dringen beim Färben Farbpartikel ein. Mit etwas Essig im Wasser haften die Farben noch besser auf dem Ei, weil Essigsäure den Kalk der Schale anlöst. Reibt man die Eier nach dem Färben mit Speck oder Öl ab, leuchtet die Farbe mehr und die gefärbten Eier halten länger, weil das Fett die Poren in der Schale verschließt.


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