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Unsere Zähne Warum bekommen wir Löcher in den Zähnen?

Ein Loch im Zahn, das ist nicht schön. Manchmal tut es sogar weh. In jedem Fall muss der Zahnarzt bohren und es füllen, sonst wird es bald noch größer. Aber woher kommt es?

Von: Isabelle Auerbach und Simone Wichert

Stand: 23.04.2019

Junge beim Zahnarzt  | Bild: picture-alliance/dpa

In unserem Mund tummeln sich - wie übrigens überall - jede Menge Bakterien. Bakterien sind ganz winzige, unsichtbare Lebewesen. Viele von ihnen sind gut, sie helfen uns. Einige jedoch machen uns krank. Solche Bakterien lassen zum Beispiel Löcher in unseren Zähnen entstehen. Das gelingt ihnen besonders gut, weil die Zähne wie ein Gebirge viele Höcker und Spalten haben. In denen verstecken sich die Bakterien auch vor der Zahnbürste. Am liebsten futtern sie Süßigkeiten oder überhaupt alle Dinge, in denen viel Zucker ist.

Zerstörerische Säuren

Höcker und Spalten der Backenzähne.

Dabei entstehen starke Säuren. Die fressen sich bis zum Zahnnerv in der Wurzel durch. Der Nerv kann, anders als der übrige Teil des Zahnes, Schmerzen wahrnehmen. Das Loch, das durch die Säuren entsteht, kann sich ganz unterschiedlich ausbreiten: mal als kurvenreicher Weg durch den Zahn, mal als eine Art Kanal zwischen dem einen und dem anderen Zahn.

Wenn ein Zahn fault

Bis die Bakterien den Nerv ganz unten im Zahn erreichen, können zwischen vier Wochen und zwei Jahren vergehen. Das Ergebnis ist aber immer das Gleiche: Der Nerv entzündet sich, der Zahn fault allmählich und wir haben Schmerzen. Dann hilft nur eins: Schnell zum Zahnarzt gehen! Oder noch besser: Vorher schon weniger Süßigkeiten essen und regelmäßig die Zähne putzen!


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