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klaro-Thema: Wissenschaft Neuer Wettersatellit sammelt Daten

Metop-C kreist im Weltall um die Erde. Der Satellit soll Daten zur Klimaforschung liefern und helfen, die Wettervorhersage noch besser zu machen.

Von: Claudia Schaffer

Stand: 23.11.2018

Metop-C ist ziemlich schnell und umrundet unseren Planeten jeden Tag 14 Mal. Eine Runde dauert ungefähr 100 Minuten. Ziel ist es, von jedem Punkt der Erde zweimal pro Tag ein Bild zu machen. Die Daten werden dann nach Darmstadt zur Europäischen Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten gesendet und dort von Wetterexperten ausgewertet. Auf diese Weise sollen Klimaveränderungen genauer überwacht werden, etwa die Größe des Ozonlochs. Außerdem soll die Wettervorhersage noch besser werden. Der neue Satellit ist der letzte von insgesamt drei europäischen Satelliten, die jetzt im Weltraum unterwegs sind, um Wetterdaten zu sammeln.

Start war etwas Besonderes

Der Start der Sojus-Rakete, die den neuen Wettersatelliten ins All gebracht hat, war keine Routine. Denn Anfang Oktober 2018 hatte es einen Fehlstart einer Sojus-Rakete gegeben. Zwei Raumfahrer mussten sogar in der kasachischen Steppe notlanden, blieben aber unverletzt. Der Transport des neuen Wettersatelliten Metop-C ins All auch wieder mit einer Sojus-Rakete war der erste Einsatz nach dem Fehlstart. Aber alles verlief reibungslos: Der Transport des 4.000 Kilo schweren Satelliten dauerte gerade mal eine Stunde.


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