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Kindersoldaten Rote Hände sollen Kinder vom Krieg fernhalten

In vielen Ländern herrscht Krieg. Dort kämpfen Soldaten. Unter ihnen gibt es auch Kinder, die gezwungen werden zu kämpfen. Die Aktion "Red Hand Day" am 12. Februar soll Kinder davor schützen.

Von: Johannes Keller

Stand: 11.02.2020

Seit 18 Jahren gibt es die Aktion "Red Hand Day". Übersetzt heißt das "Tag der roten Hand". Im Mittelpunkt dieser Aktion steht also eine rote Hand. Sie bedeutet "Stopp" und soll ein Zeichen dafür sein, dass es keine Kindersoldaten mehr geben soll.

Kindersoldaten in Simbabwe

Eigentlich ist es seit 2002 auf der ganzen Welt verboten, dass Kinder im Krieg kämpfen. Einige Länder halten sich aber nicht an dieses Verbot. Experten vermuten, dass es weltweit immer noch über 250.000 Kindersoldaten gibt. Die Aktion "Red Hand Day" soll das ändern.

In diesen Ländern gibt es Kindersoldaten:

Familienministerin Franziska Giffey (Zweite von links) nimmt am Red Hand Day teil.

Menschen zeigen weltweit mit ihren roten Händeabdrücken, dass sie nicht wollen, dass Kinder im Krieg kämpfen müssen. Einige Bilder mit roten Händeabdrücken werden auch wichtigen Politikern überreicht, die mithelfen, die Aktion bekannter zu machen.

Auch deine Hand hilft!

Jeder kann etwas gegen den Einsatz von Kindersoldaten tun: Male einfach die Innenseite deiner Hand mit roter Fingerfarbe an. Nimm ein weißes Blatt Papier und drücke deine Hand fest darauf. Wenn dein Handabdruck trocken ist, kannst du das Bild aufhängen. Am besten an eine Stelle, wo es viele sehen können. Umso mehr Menschen von der Aktion erfahren, umso mehr hilft es den Kindersoldaten.


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