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Vorgestellt // Death Cab For Cutie Melodien für Millionen

Endlich. Death Cab For Cutie sind zurück. Ende Mai kommt ihr neues Album "Codes And Keys" raus – und das wird mit einer ausgiebigen Tour gefeiert. Ihr Konzert am 26. Juni in München wird von on3 präsentiert.

Von: Jakob Janich

Stand: 08.04.2011 | Archiv

Die US-Indierockband Death Cab For Cutie | Bild: Warner Music Group

Death Cab For Cutie - das ist vor allem die Band von Produzent und Gitarrist Chris Walla und Ben Gibbard. Gibbard hat einst als Stimme von The Postal Service dem Label Sub Pop den größten Erfolg seit Nirvanas "Bleach" beschert. Walla ist mittlerweile einer der einflussreichsten Produzenten des US-Indiepop, Gibbard ist in den letzten Jahren als Ehemann der Schauspielerin Zoey Deschanel vor allem in der Klatschpresse aufgefallen.

"Lucky" von Nada Surf, "Sainthood" von Tegan and Sara und "Personal Life" von The Thermals: Das sind nur drei von über 30 Platten, an denen Chris Walla in den letzten Jahren mitgewirkt hat. Damit ist er einer der umtriebigsten Produzenten des amerikanischen Indie-Pop und prägt einen Sound, den er rund um seine eigentliche Band Death Cab For Cutie entwickelt hat. Die war lange eine der Lieblingsbands der amerikanischen Indie-Geschmacksverstärker wie Pitchfork, erst mit der 2003er Platte "Transatlanticism" und dank einem Deutschland-Deal mit dem Label Grand Hotel Van Cleef schwappte ihr Sound auch zu uns rüber.

Der Erfolg von Gibbard mit The Postal Service und die amerikanische Indie-Highschool-Soap "O.C. California", in der einige Death Cab-Songs verwendet wurden, beamte die Band rund um Walla und Gibbard in den Indie-Mainstream. Soweit, dass sie 2009 sogar einen Song für den Soundtrack der "Twilight Saga" schreiben durften. Ende Mai 2011 erschien schließlich ihr siebtes Album "Codes and Keys". Nach sieben Alben und zehn Jahren stehen Death Cab For Cutie so gut da, wie kaum eine Band ihrer Generation. Ihr Marktwert steigt von Platte zu Platte.


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