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Schutz vor Ideenklau Das Urheberrecht

Dein erstes eigenes Video ist fertig. Jetzt noch angesagte Musik aus den Charts darunterlegen und ab damit ins Internet. Das ist keine gute Idee, sagt garantiert jeder Anwalt - das ist Diebstahl. Und genauso wird es auch verfolgt. Denn du musst das Urheberrecht beachten.

Stand: 21.06.2017

Eine Schreinerin hat einen Tisch gebaut. Nimmt ihn jemand ungefragt mit, ist das ganz klar Diebstahl. Ein Musiker spielt ein Lied ein und eine andere Person stellt es auf ihre Internetseite. Leider keine Seltenheit im Netz, doch im Prinzip ist es nichts anderes wie oben: nämlich Diebstahl.

Und genauso wird es auch verfolgt. Durch spezielle Suchmaschinen lassen sich nicht nur Musikstücke, Fotos oder Grafiken, sondern auch Texte und Filmausschnitte relativ leicht im Netz wieder finden. Wer beispielswiese ein urheberrechtlich geschütztes Lied zum Download zur Verfügung stellt, ohne dass er dafür die Rechte hat, muss mit einer Geldstrafe rechnen.

Kunstschaffende dürfen alleine entscheiden, wie ihre Lieder, Fotos oder Filme genutzt und weiterverbreitet werden. Möchtest du eines dieser Werke nutzen, musst du die Urheberin / den Urheber oder ihre Vertreter (Verlage, Plattenlabels, Verwertungsgesellschaften) um Erlaubnis fragen. Selbst wenn du eine Zusage bekommst, kann eine Lizenz aber oft teuer werden.

Gerade für Schul- oder Hobbyprojekte empfehlen sich daher Creative Commons-Lizenzen. Diese Werke kannst du bedenkenlos verwenden, vorausgesetzt du hältst dich an einige Vorgaben.

Welche das sind, steht ausführlich hier:


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