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Vom Neandertaler zum Blogger Nachrichten im Wandel der Zeit

Politik-Talkmaster, Sportkommentator, Investigativ-Reporter. Jeder arbeitet anders und versteht sich doch als Journalist. Auch wenn sich der Beruf durch das Internet stark verändert hat - die grundsätzlichen Aufgaben bleiben.

Stand: 21.03.2017

Die Geschichte des Journalismus war immer eng mit technischen Revolutionen verbunden. Die Erfindung des Buchdrucks ermöglichte überhaupt erst regelmäßige Veröffentlichungen. Radio und Fernsehen ließen die Zuhörer und -schauer zum ersten Mal live an Ereignissen teilhaben. Die letzte große technische Neuerung, das Internet, hatte wohl den weitreichendsten Einfluss auf den Beruf und stellt quasi täglich alle bisherigen journalistischen Grundsätze auf die Probe.

Der Erste, der es richtig hat

Be first, but first be right. Sei der Erste, aber zuallererst sei sicher, dass es stimmt. Das schreiben sich seriöse Medien seither auf die Fahnen, um dem Druck nach immer schnellerer Information auch die Wichtigkeit glaubwürdiger Berichterstattung, also gesicherter Information entgegenzusetzen.

Journalisten, die wie Detektive etwas herausfinden wollen

Im selben Zeitraum hat sich der Journalismus sehr ausdifferenziert. Vom Sport-, Wissenschafts-, Politik- bis hin zum Boulevardjournalisten, viele haben sich auf ein Thema spezialisiert. Besonders spannend ist der Bereich des investigativen Journalismus, der dafür zuständig ist, Skandale aufzudecken. Wie man als "Detektivjournalist" arbeitet? Das kann man bei den öffentlich-rechtlichen Sendern erfahren, wo in speziellen Recherche-Redaktionen noch viel Wert auf diese Kernkompetenz gelegt wird.


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