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Multivitaminsäfte im Test Wenig Aroma, (zu) viele Vitamine

Was gehört auf Ihren Frühstückstisch? Müsli oder Cornflakes, Joghurt vielleicht, Marmelade, Brot oder Semmeln und dazu gibt's ein gutes Glas Multivitaminsaft. Obwohl "gut" in diesem Fall gar nicht so leicht ist. Denn viele Multivitaminsäfte sind multienttäuschend. 22 Stück hat die Stiftung Warentest probiert und analysiert - überzeugen konnten gerade mal drei!

Autor: Joachim Dangel Stand: 23.02.2012
Ein Glas Multivitaminsaft, umringt von verschiedenen Obtsorten | Bild: colourbox.com

Klarer Testsieger ist der 11 plus 11 von Rabenhorst. Riecht und schmeckt einwandfrei, die Vitamine sind gut dosiert, und darum bekommt der Saft als Einziger die Note "sehr gut". Allerdings kostet der Liter auch 3,99 Euro.

Gut sind die Multivitaminsäfte von Amecke und Netto. Bei Amecke liegt der Literpreis bei 1,69 Euro, bei Netto sind es sogar nur 95 Cent.

Wie schneiden die 19 anderen ab?

Elfmal gibt's die Note drei - also klassisches Mittelfeld. Aber immerhin achtmal wurden dann auch Vierer und Fünfer vergeben! Darunter an bekannte Namen wie Hohes C, albi, Rauch oder die Multivitaminsäfte von Tengelmann und Edeka.

Was den Testern da nicht geschmeckt hat, lässt sich leicht zusammenfassen: Die Hersteller geizen mit Aroma aus der Frucht, überfrachten die Säfte aber mit Vitaminen. Deshalb sollte es bei einem Glas täglich bleiben.

Grundsätzlich sind wir sowieso gut mit Vitaminen versorgt - wer sich abwechslungsreich ernährt, braucht weder Vitaminsaft noch Vitamintabletten.