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Kurz gemeldet Die Meldungen aus der Oberpfalz

Stand: 22.02.2017

Wieder Falschgeld im Umlauf

Neumarkt: In Neumarkt in der Oberpfalz ist erneut Falschgeld aufgetaucht. In einer Getränkefirma und in einem Imbiss haben Unbekannte jeweils mit einem falschen 50-Euro-Schein bezahlt. Das Falschgeld fiel in den Banken auf, als Mitarbeiter der Betriebe die Tageseinnahmen einzahlten. Im Raum Neumarkt ist seit längerem Falschgeld im Umlauf. Vor allem 50-Euro-Scheine werden gefälscht. Das Bayerische Landeskriminalamt rät zur Vorsicht, denn es drohen Strafen bei der Verbreitung falscher Scheine. Verdächtige Scheine sollten zur Polizei gebracht werden. Die gefundenen, falschen Scheine wurden jeweils sicher gestellt.

EVR für Nachwuchsarbeit ausgezeichnet

Regensburg: Der EV Regensburg hat vom Deutschen Eishockeybund die höchste Auszeichnung im Bereich Nachwuchsförderung bekommen: Die Regensburger gelten nun als Fünf-Sterne-Club und bieten demnach für alle Altersklassen ein Top-Niveau bei Training, Trainingsbedingungen und Umfeld. Der EVR hat mit Stefan Schnabl einen hauptamtlichen Nachwuchstrainer. Mit ihm gelang den EVR-Junioren 2012 der Aufstieg in die Deutsche Nachwuchs-Liga.

Auch Landkreis Regensburg warnt über NINA-App

Regensburg: Nach der Stadt Regensburg warnt nun auch der Landkreis über die Handy-App NINA vor Katastrophenfällen. Das Kürzel steht für Notfall-Informations- und Nachrichten-App. Die Warnmeldungen kommen direkt aus der Integrierten Leitstelle, etwa bei Hochwasser, einem Bombenfund oder einem Großbrand mit giftigen Dämpfen. Hinweise über Radio, Fernsehen oder Lautsprecherdurchsagen wird es aber auch weiterhin geben. Die Handy-App NINA des Bundes ist kostenlos, Nutzer können Meldungen für vorab ausgewählte Orte oder für ihren aktuellen Aufenthaltsort anzeigen lassen.

Zeuge im Fall Mollath wegen Meineides vor Gericht

Regensburg: Im Justizfall Gustl Mollath kommt es zu einem weiteren Prozess. Ein ehemaliger Zeuge in dem Verfahren gegen Mollath vor dem Landgericht Regensburg im Jahr 2014 muss sich wegen Meineides verantworten. Zudem soll der Zeuge vor dem Untersuchungsausschuss des Bayerischen Landtags uneidlich falsch ausgesagt haben, wie das Amtsgericht Regensburg am Dienstag (21.02.17) mitteilte. Voraussichtlicher Prozessbeginn ist der 22. März. Einzelheiten nannte das Amtsgericht nicht.
Mollath war im Sommer 2014 im Wiederaufnahmeverfahren vor dem Landgericht Regensburg vom Vorwurf der Körperverletzung seiner früheren Ehefrau freigesprochen: Das Regensburger Gericht war aber zu der Überzeugung gelangt, dass Mollath seine Frau misshandelt hat. Es konnte aber die Schuldunfähigkeit des Angeklagten nicht ausschließen. Mollath war erstmals 2006 wegen Schuldunfähigkeit freigesprochen worden, wurde aber wegen angeblicher Wahnvorstellungen und Gemeingefährlichkeit in die Psychiatrie eingewiesen. Dort saß Mollath nach eigener Ansicht nach sieben Jahre zu Unrecht. Jahrelang hatte er um die Wiederaufnahme seines Verfahrens gekämpft. Der Nürnberger war im Dezember 2015 mit seiner Revision vor dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe gescheitert. Diesen Vorwurf wolle er nicht auf sich sitzen lassen, hatte Mollath bereits kurz nach der Entscheidung erklärt.

Erste Entwarnungen nach Geflügelpest im Kreis Regensburg

Regensburg: Nach der Geflügelpest gibt es erste Entwarnungen im Landkreis Regensburg. Einige Sperrgebiete seien aufgehoben und in Beobachtungsgebiete umgewandelt worden, teilte das Landratsamt Regensburg am Dienstag (21.02.17) mit. Lockerungen gab es für die Gemeinden Pentling und Pettendorf, in denen die Geflügelpest bei Wildvögel nachgewiesen wurde. Es gelte aber bis Anfang März nach wie vor eine Stallpflicht. Die Geflügelpest war in allen bayerischen Regierungsbezirken bei Wildvögeln und in vier Regierungsbezirken bei Nutzgeflügel nachgewiesen worden.

Weitere Autoaufbrüche in Regensburg

Regensburg: Die seit Monaten andauernde Serie von Autoaufbrüchen in Regensburg hat auch in der Nacht auf Dienstag (21.02.17) eine Fortsetzung gefunden. Die Kripo Regensburg meldete gleich sieben Fälle, allesamt in einem Bereich südlich des Hauptbahnhofs. Erneut lockten in den Autos zurückgelassene Gegenstände die Autoknacker an, die jeweils Seitenscheiben aufbrachen. Der Wert der Beute soll im dreistelligen Euro-Bereich liegen. Der entstandene Sachschaden liegt bei rund 3.500 Euro.

Regen und Tauwetter: Flusspegel in der Oberpfalz steigen

Regensburg/Cham: Regen und Tauwetter lassen teilweise die Flusspegel steigen. Die Chamb in Furth im Wald (Lkr. Cham) hat bereits die erste von vier Meldestufen überschritten. Auch an der Haidenaab in Pressath (Lkr. Neustadt a.d. Waldnaab) gilt Meldestufe 1. Das bedeutet, dass es stellenweise kleinere Ausuferungen gibt. Im Landkreis Cham erwartet das Wasserwirtschaftsamt Regensburg, dass an weiteren Pegeln an Chamb und Regen am Dienstag (21.02.17) Meldestufe 1 erreicht wird. Am Pegel des Flusses Regen in Cham kann im Lauf der Nacht auch die Meldestufe 2 erreicht werden. Dann wäre auch der Straßenverkehr betroffen, etwa auf der Staatsstraße zwischen Wetterfeld und Pösing.

Garagenbrand im Regensburger Norden

Regensburg: Am Sonntagabend (19.02.17) hat eine Garage in Regensburger Norden gebrannt, das gab die Polizei bekannt. Löschversuche des Besitzers scheiterten. Die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr mussten anrücken und den Brand löschen. Sie konnten ein Übergreifen der Flammen auf das benachbarte Wohnhaus verhindern - wegen der Hitze zerbrachen hier schon einige Fenster. Verletzt wurde niemand, den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf rund 60.000 Euro. Die Brandursache ist noch unklar.

Regensburger lädt Helfer auf ein Bier ein - und wird beklaut

Regensburg: Wenn er das nur vorher gewusst hätte: Die vermeintlichen Retter eines 40-Jährigen aus Regensburg haben sich als Diebesbande entpuppt. Der Mann hatte sich aus seiner Wohnung ausgesperrt, wie die Polizei am Samstag (18.02.17) mitteilte. Drei vorbeikommende Jugendliche halfen ihm, die Terrassentür zu öffnen. Als Dankeschön lud der Regensburger die jungen Männer im Alter zwischen 17 und 20 Jahren auf ein Bier ein. Jedoch hatte er selbst nach nur einem Bier einen Filmriss und erwachte nach dem Vorfall vom Dienstag erst Stunden später. Die "hilfsbereiten" Jugendlichen waren verschwunden - mit Elektrogeräten im Wert von 400 Euro.

ÖDP Bayern stellt Bundestagsliste auf

Regensburg: Die Ökologisch Demokratische Partei (ÖDP) Bayern stellt am Samstag ihre Bundestagsliste auf. „Die Delegiertenversammlung der ÖDP Bayern steht im Zeichen des konsequenten Kampfes gegen Korruption und Waffenhandel und für Fairhandel statt Freihandel“. So fasste im Vorfeld Landesvorsitzender Klaus Mrasek das Programm des Parteitages zusammen. Laut Programm soll am Nachmittag der Träger des Stuttgarter Friedenspreises 2016, Jürgen Grässlin, auf die "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel" aufmerksam machen. Die Delegierten wollen anschließend einen Offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel verfassen unter der Überschrift: "Stoppen sie die unverantwortbaren Waffenexporte".

Vandalismus-Serie: Polizei setzt 500 Euro Belohnung aus

Schmidmühlen (Lkr. Amberg-Sulzbach): Zur Aufklärung einer Serie von Autovandalismus im Landkreis Amberg-Sulzbach-Rosenberg haben Polizei und Staatsanwaltschaft eine Belohnung von 500 Euro ausgesetzt. Bisher wurden fünfzehn Fälle angezeigt, bei denen es zu Sachbeschädigungen an Autos gekommen ist. Wie die Polizei mitteilt, wurden in Schmidmühlen, Hohenburg und Rieden durch Unbekannte offensichtlich wahllos und mit brachialer Gewalt Fahrzeugscheiben eingeschlagen, Rücklichter beschädigt und Außenspiegel abgetreten. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wird von einem Gesamtschaden von 15.000 Euro ausgegangen.


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