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Kurz gemeldet Die Meldungen aus der Oberpfalz

Stand: 26.09.2016

Unbeteiligter gerät in Beziehungsstreit und wird schwer verletzt

Regensburg: Bei einem Streit zwischen einem Pärchen ist am Sonntag (25.09.16) in Regensburg ein unbeteiligter Dritter schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilt, stritt ein 22-Jähriger mit seiner 19-jährigen Partnerin zuerst in der Wohnung, später auf der Straße. Als zufällig ein 30-jähriger Mann vorbei kam, rastete der stark alkoholisierte 22-Jährige aus und brachte den Unbekannten zu Boden. Anschließend trat er mit den Füßen gegen den Kopf und den Oberkörper seines Opfers und fügte ihm dadurch schwere Verletzungen zu. Der Geschädigte wurde in ein Regensburger Krankenhaus eingeliefert. Es besteht laut Polizei keine akute Lebensgefahr. Die Kripo Regensburg hat die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes aufgenommen.

15-Jährige aus dem Lankreis Regensburg wird vermisst

Die Vermisste Kristina Lovasov

Regensburg: Seit mehr als zwei Wochen (Freitag, 09.09.16) wird die 15-jährige Kristina Lovasova vermisst. Wie die Polizei mitteilte, war die Schülerin im südöstlichen Landkreis Regensburg in einer Mädchenwohngruppe untergebracht. Nach einem Ausflug nach Regensburg kehrte sie nicht mehr in die Wohngruppe zurück. Zuletzt wurde Kristina am Dienstag (13.09.16) von einer Freundin in den Regensburg Arcaden, einem Einkaufszentrum, gesehen. Seither fehlt jede Spur von dem Mädchen. Die Polizei vermutet, dass sich die 15-Jährige im Regensburger Innenstadtbereich aufhält. Es sei aber auch möglich, dass die Jugendliche auf dem Weg in die Slowakei zu Verwandten ist. Kristina ist schlank, etwa 1,60 Meter groß, sie hat extrem lange, hellbraune Haare mit blond gefärbten Spitzen. Sie spricht Deutsch mit leichtem Akzent. Die Polizei in Neutraubling bittet um Hinweise.

LOhrBär-Verlag in Regensburg erhält "bayerischen Kleinverlag"-Preis

Regensburg: Der LOhrBär-Verlag aus Regensburg erhält den Preis für einen bayerischen Kleinverlag. Kunstminister Ludwig Spaenle (CSU) würdigt damit die literarische Qualität des Verlagsprogramms. Wie es zur Begründung heißt, leistet der LOhrBär-Verlag einen wichtigen Beitrag zum literarischen Erbe in Bayern wie auch zur Dialektpflege. Der LOhrBär-Verlag gestaltet unter anderem Hörbücher als eigenständige Kunstform. Der Verlag wurde 2004 von dem Schriftsteller und Literaturwissenschaftler Dieter Lohr in Regensburg gegründet. Die Preisverleihung ist für den 23. November 2016 im Münchner Literaturhaus als Auftakt zum Markt der unabhängigen Verlage geplant. Das Preisgeld beträgt 7.500 Euro.

Großbrand bei Pleystein in letzter Minute verhindert

Pleystein (Lkr. Neustadt an der Waldnaab): Eine Bäuerin aus dem Pleysteiner Ortsteil Miesbrunn konnte Montagfrüh (26.09.16) wohl in letzter Minute ein Großfeuer verhindern. Dennoch entstand Sachschaden von 150.000 Euro. Wie die Polizei mitteilt, entdeckte die Frau gegen 7.45 Uhr ein Feuer in einem Nebengebäude ihres landwirtschaftlichen Anwesens. Weil zusätzlich auch noch die Feuerwehr schnell vor Ort war, konnte ein Übergreifen der Flammen auf den gesamten Vierseithof verhindert werden. Das Nebengebäude brannte jedoch vollkommen ab. Die Kripo Weiden klärt jetzt die Brandursache.

Versuchter Handyraub: Angreifer in die Flucht geschlagen

Beratzhausen (Lkr. Regensburg): Mehrere Angreifer hat am Wochenende ein Mann in der Oberpfalz in die Flucht geschlagen. Die drei Unbekannten wollten das Handy des 25-Jährigen rauben. Nach den Tätern wird gefahndet. Wie die Polizei Regensburg am Montag (26.09.16) berichtet, war der 25 Jahre alte Mann Sonntagfrüh gegen 3.45 Uhr in Beratzhausen auf dem Nachhauseweg. Dabei wurde er von drei Unbekannten in gebrochenem Deutsch aufgefordert, sein Handy herauszugeben. Nachdem der Überfallene gegen eine Mauer gedrückt wurde, wehrte er sich mit Faustschlägen. Als sich ein schwarzer Kleinwagen näherte, flüchteten die drei Räuber. Die Unbekannten werden als südländisch mit schwarzen, kurzen Haaren im Alter von 25 Jahren beschrieben. Besonders der Fahrer des schwarzen Autos - möglicherweise eines Fiat-Punto - wird gebeten, sich als Zeuge zu melden.

Geplante AfD-Kundgebung: Hallenbetreiber will kündigen

Rieden (Lkr. Amberg-Sulzbach): Der Eigentümer der Ostbayernhalle in Rieden im Landkreis Amberg-Sulzbach will offenbar versuchen, eine für 1. Oktober geplante Veranstaltung der AfD mit deren Bundesvorsitzender Frauke Petry zu verhindern. Die Immobilienfirma sei bemüht, den Mietvertrag mit der AfD aufzukündigen, sagte der Riedener Bürgermeister Erwin Geitner (CSU) dem BR. Die AfD habe ihre Kundgebung als geschlossene, nichtöffentliche Veranstaltung mit maximal 400 Teilnehmern ordnungsgemäß angemeldet. Der Halleneigentümer befürchte mittlerweile jedoch, dass deutlich mehr Besucher nach Rieden kommen könnten, so Geitner. Ob der Mietvertrag gekündigt werden kann, entscheidet sich dem Bürgermeister zufolge in den nächsten Tagen. Für den Fall, dass die AfD-Veranstaltung stattfinden darf, sind bereits Gegendemonstrationen angekündigt worden.

Gummibärchen lösen in Weiden Polizeieinsatz aus

Weiden: Gummibärchen haben in Weiden einen Polizeieinsatz ausgelöst. Nach Angaben der Polizei waren die Beamten am Donnerstagabend (22.09.16) per Notruf alarmiert worden, dass parkende Autos von Unbekannten aus einem Fenster heraus mit Steinen beworfen würden. Sofort suchten Streifenbeamte den vermeintlichen Tatort auf, von Steinewerfern gab es dort allerdings keine Spur. Vielmehr hatten zwei Jugendliche Gummibärchen auf die Autos geworfen. Es blieb bei einer mahnenden Belehrung für die Scherzbolde, teilte die Polizei weiter mit.

Bundesrat berät über Bundesverkehrswegeplan

Berlin/Landshut/Regensburg: Nach dem Bundestag berät am Freitag (23.09.16) der Bundesrat erstmals den neuen Bundesverkehrswegeplan mit Projekten wie dem sechsspurigen Ausbau der A3 bei Regensburg und Deggendorf. Der Bund Naturschutz fordert im Vorfeld der Sitzung, dass der Bundesrat den Verkehrswegeplan in der jetzigen Form ablehnt. So ist der Umweltverband beispielsweise gegen den vierspurigen Ausbau der B20 Straubing-Landau und rät stattdessen zum Ausbau der Bahnstrecke Dingolfing - Landau. Der Bau der B388-Ortsumfahrung von Passau zerstöre ein Naherholungsgebiet für nur marginal weniger Durchgangsverkehr, und auch die B15neu von Landshut nach Rosenheim ist für den Bund Naturschutz eine Fehlplanung.

Zehn Verletzte bei Serienunfall auf der A3

Wörth an der Donau (Lkr. Regensburg): Bei einem Serienunfall auf der Autobahn A3 bei Wörth an der Donau sind am Donnerstag (22.09.16) zehn Menschen verletzt worden. Nach Polizeiangaben waren an dem Unfall acht Fahrzeuge beteiligt. Ein Autofahrer hatte wegen gesundheitlicher Probleme einer 23-jährigen Mitfahrerin auf dem Pannenstreifen angehalten, ein nachfolgender Wagen stoppte ebenfalls, um zu helfen. Der Fahrer eines dritten Wagens wich auf die linke Fahrspur aus. Nachfolgende Fahrzeuge konnten nicht mehr rechtzeitig bremsen und es kam zu mehreren Auffahrunfällen. Eine 22-Jährige wurde schwer verletzt, neun weitere Beteiligte erlitten leichte Blessuren.

14 Tonnen Schweineschwarten blockieren die A3

Neumarkt i. d. Opf.: Ein Auffahrunfall hat am Mittwochvormittag (21.09.16) für Behinderungen auf der A3 zwischen Nürnberg und Regensburg gesorgt. Mehr als acht Stunden lang musste die Autobahn in Richtung Regensburg gesperrt werden. Die Folge war ein mehrere Kilometer langer Dauerstau. Wie das Polizeipräsidium der Oberpfalz mitteilte, hatte der Fahrer eines ungarischen Kühl-Sattelzuges zwischen den Anschlussstellen Oberölsbach und Neumarkt einen an einem Stauende stehenden Lkw übersehen und war ungebremst in diesen hineingefahren. Bei dem Aufprall wurde die Ladebordwand des Sattelanhängers zerstört. 14 Tonnen Schweineschwarten verteilten sich auf dem linken Fahrstreifen auf einer Länge von etwa 150 Metern. Durch die enorme Wucht löste sich auch das Führerhaus des Sattelzuges vom Fahrgestell und kam laut Polizei erst nach etwa 130 Metern zum Liegen. Der eingeklemmte Fahrer musste von der Feuerwehr aus dem Führerhaus befreit werden und kam mit Prellungen ins Neumarkter Krankenhaus. Die ungarische Fahrerin des zweiten Lkw blieb unverletzt. Der Gesamtschaden wurde auf 230.000 Euro geschätzt.

Studentin fällt vom Balkon und stirbt

Regensburg: Eine 22 Jahre alte Studentin ist in Regensburg vom Balkon gefallen und in den Tod gestürzt. Der Unfall ereignete sich in einem Studentenwohnheim im Süden der Stadt, wie die Polizei mitteilte. Wie es zu dem Sturz aus rund acht Metern Höhe am frühen Mittwochmorgen (21.09.16) kommen konnte, ist noch unklar. Einen Suizid schließen die Ermittler aus. Die Leiche der jungen Frau soll jetzt rechtsmedizinisch untersucht werden.


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