B5 aktuell - Online-Nachrichten

Tipps und Tricks fürs Internet

Online-Nachrichten Tipps und Tricks fürs Internet

Aktuell gemeldet von Achim Killer

Das riskante Surfen der Administratoren

Wer sich an seinem PC nur als gewöhnlicher Benutzer anmeldet, ist sicherer im Netz unterwegs. Das belegt eine Statistik der IT-Sicherheitsfirma Avecto. Sich hingegen permanent Administratorenrechte zu verschaffen, ist riskant. (Um den ganzen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte auf die Meldung links neben diesem Absatz)

Verbraucherschützer warnen vor Habibi-Abzocke

Viel sparen könne man, suggeriert die Seite Habibi.de und führt auf Webseiten mit elektronischen Geräten zu verführerischen Preisen auf dem Niveau von Hehlerware. Wer sich registriert, der sitzt in der Abofalle. (Um den ganzen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte auf die Meldung links neben diesem Absatz)

Twitter steckt in der Krise

Unter dem Hashtag „Ruhe in Frieden, Twitter, kurz: #RIPTwitter, machen sich Nutzer Sorgen um die Zukunft des sozialen Netzwerks. Der Grund: Das Portal Buzzfeed News meldete, das Unternehmen werde im Laufe dieser Woche die Reihenfolge umstellen, in der Nachrichten präsentiert werden. (Um den ganzen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte auf die Meldung links neben diesem Absatz)

Achim Killer berichtet über neue Trends im Internet, interessante Downloads und Probleme durch aktuelle Viren. Die Online-Nachrichten hören Sie samstags um 7.40 Uhr und als Wiederholung um 9.40 Uhr in B5 aktuell. Die Themen der Sendung am 6. Februar:

Microsoft quengelt

Die Anwender sollten doch auf Windows 10 gehen, was viele aber nicht wollen. Weit über 50 Prozent der PC-Nutzer weltweit verwenden nach wie vor Windows 7. Und dafür gibt’s auch gute Gründe. Mit dem Nachfolge-System Windows 10 hat man seinen Rechner nicht mehr unter Kontrolle. Er greift dauernd Nutzerdaten ab und installiert Updates, wenn Microsoft es will und nicht wenn der Nutzer das möchte, der vielleicht noch etwas warten möchte, weil Microsoft mal wieder einen Software-Flicken ins Netz gestellt hat, der den Rechner zum Absturz bringt. Jetzt drängelt der Konzern. Das Upgrade auf Windows 10 verteilt er jetzt als sogenanntes empfohlenes Update. Die lassen viele Nutzer zusammen mit den wichtigen Sicherheits-Updates automatisch installieren. Wer Windows 10 nicht – oder noch nicht – installieren möchte, sollte deshalb in der Systemsteuerung ein Häkchen in der Systemsteuerung unter Windows Update wegklicken. Das Häkchen vor „Empfohlene Updates auf die gleiche Weise wie wichtige Updates bereitstellen“, das muss weg, sonst wird man vielleicht unfreiwillig vom Windows-7- zum Windows-10-Anwender.

Mail vom Kopierer

Das kommt vor, dass man sowas bekommt. Viele Geräte verfügen ja über eine Mail-Funktion, Router beispielsweise und eben auch Drucker, die im Netz hängen, und Kopierer. Die teilen einem dann mit, wie lange man online war oder dass ein Druckauftrag erledigt ist. Man neigt dazu, solchen Mails zu trauen, schließlich gehen einem Router nicht mit Werbung auf die Nerven, sondern teilen einem mit, wozu man sie aufgefordert hat. Trotzdem sollte man vorsichtig sein. Denn es kursieren Mails mit der Absenderadresse kopierer@und dann der Domain des Unternehmens, bei dem der Empfänger arbeitet. An die Mail angehängt ist eine Word-Datei. Und da steckt ein Trojaner drin. Über diese neue, hinterhältige Praxis, digitales Ungeziefer zu verbreiten, haben betroffene Leser heise.de informiert.

Exploit-Handel

Exploits zu schreiben, ist das lohnendste Geschäft, das es in der IT gibt. Exploits sind Schadprogramme, die Sicherheitslöcher ausnutzen, um Trojaner und Viren in fremde Rechner zu schleusen. Kriminelle kaufen bei Exploit-Entwicklern ein, Geheimdienste und IT-Unternehmen, die Sicherheitslücken in ihrer Software stopfen möchten. Im letzten Jahr haben beispielsweise zwei Sicherheitsforscher einen Exploit geschrieben, mit dessen Hilfe sich Apple-Rechner dauerhaft mit einem Computer-Wurm infizieren ließen. Wie sich diese Woche herausgestellt hat, hat Apple denen nicht nur diesen Exploit abgekauft, sondern sie gleich eingestellt. Und der Exploit-Handel wird auch künftig boomen, erwartet Andrzej Kawalec von Hewlett-Packard. Die Internet-Kriminaliät ist hochentwickelt. Für das Internet der Dinge werden mittelfristig eine Milliarde zusätzlich vernetzter Geräte prognostiziert. Und viele dieser Geräte werden Sicherheitslöcher haben.