534

Kurz gemeldet Die Meldungen aus Oberfranken

Stand: 15.12.2017

Abkochanordnung für Nordhalben aufgehoben

Nordhalben (Lkr. Kronach): Die Abkochanordnung für Nordhalben im Frankenwald ist aufgehoben. Das teilte das Landratsamt Kronach am Freitag (15.12.17) mit. Nach neusten Untersuchungen des Trinkwassers konnte die Behörde Entwarnung geben. Die Einwohner waren wegen Bakterienbefalls dazu aufgerufen, ihr Wasser abzukochen, weil es mit Kolibakterien und Keimen verunreinigt war.

Sendung: Bayern 1, Regionalnachrichten für Mittel- und Oberfranken, 15.12.2017, 14.30 Uhr

Karnevalsgemeinschaft Bad Steben startet Kostümverkauf

Bad Steben (Lkr. Hof): Wer bereits jetzt ein Kostüm für den Fasching sucht, wird am Freitag (15.12.17) im Frankenwald fündig: Die Karnevalsgemeinschaft Bad Steben verkauft ab 16.30 Uhr Kostüme aus ihrem Fundus. Da gibt es zum Beispiel Astronauten- und Cowboy-Outfits für Kinder, das Männerballett trennt sich unter anderem von seiner „Moulin-Rouge“-Ausstattung und auch Gardekostüme werden günstig angeboten. Der Verkaufserlös kommt der Jugendarbeit der Karnevalsgemeinschaft Bad Steben zu Gute. Der Kostümverkauf findet im Pfarrsaal der katholischen Kirche von Bad Steben statt.

Sendung: Bayern 1, Regionalnachrichten für Mittel- und Oberfranken, 15.12.2017, 10.30 Uhr

Psychiatrische Institutsambulanz am Bezirkskrankenhaus Bayreuth erweitert

Bayreuth: Am Bezirkskrankenhaus in Bayreuth ist die psychiatrische Institutsambulanz – kurz PIA – erweitert worden. Fünf Monate lang wurden neue Therapie- und Gruppenräume für rund 75.000 Euro gebaut. Die Nachfrage nach unkomplizierter, ambulanter Hilfe bei  Depressionen, Persönlichkeitsstörungen, ADHS und anderen psychiatrischen und psychosomatischen Erkrankungen steige weiter an, sagte der ärztliche Leiter der PIA, Dr. Achim Rubel, bei einer Pressekonferenz am Donnerstag (14.12.17) in Bayreuth. 2013 seien es noch 1.300 Patienten gewesen – drei Jahre später bereits 1.630 Patienten. Der Bedarf solch ambulanter psychiatrischer Einrichtung wachse bayernweit, so Rubel weiter. Eine Grund hierfür auch: der Abbau von Scheu und Angst vor dem Gang zum Psychiater. Im Zuge der Erweiterung der Institutsambulanz wurden bereits fünf neue Mitarbeiter eingestellt, ein weiterer Mediziner wird noch gesucht.

Sendung: Frankenschau Aktuell, 14.12.2017, 17.30 Uhr

100.000 Euro Sachschaden bei Brand in Wunsiedler Metallverarbeitungsbetrieb

Wunsiedel: Beim Brand in einem Metallverarbeitungsbetrieb in Wunsiedel ist am Mittwoch (13.12.17) ein Sachschaden von rund 100.000 Euro entstanden. Wie die Polizei mitteilte, brach das Feuer gegen 10.00 Uhr in einer Lackierkabine der Fertigungshalle aus. Das rasche Eingreifen der alarmierten Einsatzkräfte konnte ein großflächiges Übergreifen der Flammen auf andere Teile des Gebäudes verhindern. Auch in Hinblick auf mögliche Gesundheitsgefahren für die anliegende Bevölkerung durch die Rauchentwicklung konnte die Feuerwehr frühzeitig Entwarnung geben. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Die Ursache des Feuers ist noch unbekannt. Die Kripo ermittelt.

Sendung: Bayern 1, Regionalnachrichten für Mittel- und Oberfranken, 13.12.2017, 15.30 Uhr

Marktredwitzer Sternsinger bringen Bundeskanzlerin Merkel den Segen

Marktredwitz (Lkr. Wunsiedel): Vier Kinder aus der katholischen Pfarrgemeinde Herz Jesu in Marktredwitz dürfen beim Sternsinger-Empfang von Bundeskanzlerin Angela Merkel am 8. Januar (11.00 Uhr) als Vertreter des Bistums Regensburg dabei sein. Wie die Kirchengemeide mitteilte, hatten sich die Mädchen und Jungen aus Marktredwitz am Sternsinger-Wettbewerb der 60. Aktion Dreikönigssingen beteiligt und beim Preisrätsel mit dem Begriff "Stern" die richtige Lösung gefunden. Bei der anschließenden Ziehung der diözesanen Gewinner hatten sie dann das nötige Losglück. Seit 1984 bringen die Sternsinger jedes Jahr ihren Segen "Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus" ins Bundeskanzleramt. Bundesweit eröffnet wird die diesjährige Sternsingeraktion am 29. Dezember in Trier.

Sendung: Bayern 1, Regionalnachrichten für Mittel- und Oberfranken, 12.12.2017, 16.30 Uhr

Ausbildungsakquisiteur für junge Flüchtlinge in Hof

Hof: Für junge Flüchtlinge in Stadt und Landkreis Hof gibt es nun einen speziellen „Ausbildungsakquisiteur“. Er soll zusammen mit den Fachleuten der Arbeitsagentur Firmen und junge Flüchtlinge beraten, sie informieren und ihnen weiterhelfen. Bayernweit gibt es laut Sozialministerium bereits 33 solcher Ausbildungsakquisiteure – in Oberfranken sind neben Hof zwei weitere solcher Stellen bei der IHK in Coburg und Bayreuth sowie bei der Handwerkskammer für Westoberfranken angesiedelt. Das Projekt läuft vorläufig befristet bis Ende 2018 und wird vom gemeinsamen Arbeitsmarktfonds der Staatsregierung, der bayerischen Wirtschaft und der Arbeitsverwaltung finanziert. „Junge Flüchtlinge sollen ihre Zukunft auf eine solide Basis stellen. Denn nur wer arbeitet, kann seinen Lebensunterhalt selbst sichern. Spezielle Ausbildungsakquisiteure sind hier die Partner für Betriebe und Flüchtlinge“, wird Bayerns Arbeitsministerin Emilia Müller (CSU) in einer Pressemitteilung zitiert.

Sendung: Bayern 1, Regionalnachrichten für Mittel- und Oberfranken, 12.12.2017, 17.00 Uhr

Aufbauspieler Malik Müller verlässt Brose Bamberg

Bamberg: Der deutsche Basketball-Meister Brose Bamberg hat den Vertrag mit Malik Müller aufgelöst. Der Aufbauspieler wechselt dem Verein zufolge nach Göttingen. „Malik kam auf uns zu und bat uns, ihn von seinem Vertrag zu entbinden, da er sich einer neuen sportlichen Herausforderung stellen wollte. Dem haben wir zugestimmt“, erklärte Geschäftsführer Rolf Beyer. Müller war 2015 von der Virginia Tech University nach Franken gewechselt. In dieser Bundesligasaison kam der 23-Jährige auf sechs Einsätze. Müller erhält nun bei Ligakonkurrent BG Göttingen einen Vertrag bis zum Saisonende.

Sendung: Bayern 1, Regionalnachrichten für Mittel- und Oberfranken, 12.12.2017, 13.30 Uhr

Vogeldiebstahl am Röhrensee in Bayreuth

Bayreuth: Bislang unbekannte Täter haben zahlreiche Vögel aus einer Vogelvoliere im Tierpark am Röhrensee in Bayreuth gestohlen. Die Polizei Bayreuth hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft einen Zusammenhang mit weiteren Diebstählen im November. Laut Polizei brachen die Täter im Zeitraum von Sonntag (10.12.17), 16.00 Uhr, bis Montag (11.12.17), 13.00 Uhr, ein Vorhängeschloss an der Voliere auf und gelangten so ins Innere. Sie nahmen mehrere Nymphensittiche und zahlreiche Wellensittiche im Gesamtwert eines niedrigen vierstelligen Eurobetrags mit. Um den Tätern auf die Spur zu kommen und mögliche weitere Einbrüche zu vermeiden, bittet die Polizei um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0921/506-2130

Sendung: Bayern 1, Regionalnachrichten für Mittel- und Oberfranken, 12.12.2017, 12.30 Uhr

Verbrauchermesse Hof trotzt Internet-Handel

Hof: Auch in Zeiten von zunehmenden Internet-Handel – im Hofer Rathaus ist am Montag (11.12.17) der Vertrag für die Oberfrankenausstellung 2018 unterzeichnet worden. Sie findet von 3. bis 7. Oktober in und vor der Freiheitshalle statt. Die Veranstalter erwarten rund 30.000 Besucher. Mit rund 25.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche und rund 250 Ausstellern sei die Hofer Messe "das größte regionale Schaufenster in Oberfranken". Die in zweijährigem Abstand durchgeführte Regionalmesse soll zeigen, "wie viel Ideen, Innovationskraft und Lebensqualität in Stadt und Region stecken und welche Leistungen Wirtschaft, Kommunen, Institutionen und Verbände bieten", sagte Hofs Bürgermeister Eberhard Siller (CSU) bei der Vertragsunterzeichnung. Doch die Aussteller wollen sich in Hof nicht nur den Kunden präsentieren, sondern auch um Nachwuchs und Fachkräfte werben.

Sendung: Bayern 1, Regionalnachrichten für Mittel- und Oberfranken, 11.12.2017, 14.30 Uhr

Diakonisches Werk Bayreuth kooperiert mit Rummelsberger Diakonie

Bayreuth: Die Bayreuther und die Rummelsberger Diakonie gehen künftig gemeinsame Wege. Mit einem in Bayern bisher einmaligen Modellprojekt wollen die beiden Wohlfahrtsverbände gemeinsame Kompetenzen und Synergieeffekte nutzen, teilten sie am Montag (11.12.17) bei einer Presskonferenz in Bayreuth mit. Man wolle künftig gemeinsam denken und mit ausreichend und qualifizierten Personal arbeiten. Die Idee der Zusammenarbeit sei nicht aus der Not heraus entstanden und sei keine Fusion, Arbeitsplätze seien also nicht in Gefahr, sagte der Chef der Bayreuther Diakonie, Franz Sedlack. Vielmehr gehe es darum, den Bedarf an qualifiziertem Personal vor allem im Pflegebereich besser zu decken. Für den überregionalen Träger aus Mittelfranken, die Rummelsberger Diakonie, ist die Zusammenarbeit zudem eine bessere Vernetzung in der Region.

Sendung: Frankenschau Aktuell, 11.12.2017, 17.30 Uhr


534