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Kurz gemeldet Die Meldungen aus Oberfranken

Stand: 26.03.2017

Unfall mit zwei Sattelzügen auf der A 72 - 300.000 Euro an Sachschäden

Köditz (Lkr. Hof): Am Samstagabend kam es auf der A 72 bei Köditz im Landkreis Hof zu einem Unfall zwischen zwei Sattelzügen, bei dem rund 300.00 Euro Sachschaden entstand. Während die Lastkraftwagen komplett demoliert wurden, kamen die beiden Fahrer mit dem Schrecken davon. Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei hatte der Fahrer eines Flensburger Sattelzuges den Sicherheitsabstand zu einem vor ihm herfahrenden Sattelzug aus dem Zulassungsbereich Hannover nicht eingehalten. Als der Hannoveraner wegen eines technischen Defekts plötzlich langsamer wurde, fuhr der LKW aus Flensburg auf. Beide Sattelzüge hatten nach dem Unfall nur noch Schrottwert und mussten durch Abschleppdienste geborgen werden. Die rechte Spur der A 73 in Fahrtrichtung Chemnitz musste wegen der Bergungsarbeiten für mehrere Stunden gesperrt werden.

Massenschlägerei unter Jugendlichen mit fünf Verletzten

Forchheim: Eine handfeste Auseinandersetzung unter mehreren jungen Leuten, bei der fünf Personen leichte Verletzungen davontrugen, beschäftigt die Polizei in Forchheim. Nach einer abendlichen Schulveranstaltung trafen sich am Freitag kurz nach 21 Uhr mehrere Schüler in der Forchheimer Eggloffsteinstraße. Das bis dahin friedliche Zusammentreffen wurde jäh gestört, als sich etwa 15 weitere Jugendliche unter die Gruppe mischten. Es kam nach kurzer Zeit zu Tritten und Faustschlägen, wobei fünf Jugendliche im Alter zwischen 16 und 18 Jahren leichtere Verletzungen davontrugen. Die Forchheimer Polizei rückte mit allen verfügbaren Streifenbesatzungen an und erhielt Unterstützung von benachbarten Dienststellen und aus dem angrenzenden Mittelfranken.

Bei Eintreffen der Vielzahl von Streifenfahrzeugen ergriff ein Teil der Schläger die Flucht, darunter auch die Personengruppe, die sich unter die Jugendlichen gemischt hatte. Im Rahmen der anschließenden Fahndung nach den Flüchtigen konnten die Polizeibeamten einen alkoholisierten 17-Jährigen als einen der Tatverdächtigen vorläufig festnehmen. Die Suche nach den weiteren Beteiligten läuft, so die Polizei. Der Fall liegt inzwischen bei der Kriminalpolizei Bamberg, die nun wegen verschiedener Körperverletzungsdelikte und Landfriedensbruch ermittelt. Zeugen der Auseinandersetzung werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Bamberg unter der Tel.-Nr. 0951/9129-491 in Verbindung zu setzen.

Start der Landessynode der Evangelischen Kirche in Coburg

Coburg: Am Sonntag begann in Coburg die Bayerische Landessynode der evangelischen Kirche, die bis Donnerstag (30.03.) dauert. Die Synode hat als Kirchenparlament weitreichende Befugnisse. Die 108 Synodalen beschließen den Haushalt, verabschieden die Kirchengesetze, entscheiden in Personalfragen und wählen den Landesbischof. Die Landessynode bildet zusammen mit dem Landeskirchenrat und dem Landesbischof die Kirchenleitung für die rund 2,5 Millionen Protestanten in Bayern. Die Coburger Synodalen Petra Heeb und Martin Finzel erwarten wichtige Beschlüsse auf der jetzigen Frühjahrssynode in der Reformationsstadt Coburg. Die Synode tritt zwei Mal im Jahr an verschiedenen bayerischen Orten zusammen. Während auf der Herbsttagung meist der Haushalt im Mittelpunkt der Beratungen steht, geht es auf den Frühjahrstagungen um wechselnde inhaltliche Schwerpunkte. In Coburg dürften unter anderen die Ergebnisse der bisherigen Reformbemühungen der evangelischen Kirche in Bayern besprochen werden.

Tödlicher Unfall auf der B505 bei Pommersfelden

Pommersfelden (Lkr. Bamberg): Der Fahrer eines Kranwagens ist am Freitagnachmittag (24.03.17) bei einem Unfall auf der B505 ums Leben. Wie die Polizei meldet, kam der Mann mit seinem Kranfahrzeug zwischen Hirschaid und Pommersfelden aus bislang ungeklärter Ursache in einer leichten Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab, überquerte die derzeit wegen Bauarbeiten gesperrte Gegenfahrspur und fuhr mehrere Meter die Böschung hinab. Der Mann wurde in der Fahrerkabine des Lkw eingeklemmt. Er zog sich schwerste Verletzungen zu und verstarb noch an der Unfallstelle. Die Identität des Mannes ist noch nicht geklärt. Der Sachschaden beläuft sich nach Polizeischätzungen auf über 100.000 Euro.

Forschungserfolg der Biochemiker der Uni Bayreuth

Bayreuth: Forscher der Uni Bayreuth haben im Bereich der Biomedizin offfenbar wegweisende Ergebnisse erzielt. Einer Meldung der Universität zufolge geht es um die Rolle eines bestimmten Moleküls bei der Korrektur von Schäden am Erbgut. Die internationale Forschergruppe um den Bayreuther Biochemiker Clemens Steegborn hat herausgefunden, dass das Molekül NAD+ entscheidenden Anteil daran hat, dass Zellen geschädigte DNA reparieren können. NAD+ kommt im menschlichen Organismus von Natur aus vor, die Menge sinkt aber mit zunehmendem Alter. Es handelt sich um ein kleines Molekül, das an vielen lebenswichtigen Stoffwechselprozessen beteiligt ist. Die Wissenschaftler haben nun nachgewiesen, dass eine Erhöhung des NAD+-Spiegels viele Vorteile hat. Sie könnte zum Beispiel dazu beitragen, genschädigende Nebenwirkungen von Chemotherapien zu verringern. Außerdem kann NAD+ vor den Folgen radioaktiver Strahlung schützen und altersbedingten Krebserkrankungen entgegenwirken.

Die Bibel auf Fränkisch: Auftakt in Bayreuth

Bayreuth: Teile der Bibel ins Fränkische zu übertragen, das ist ein Projekt der evangelischen Kirche in Bayreuth. Bei einer Auftaktveranstaltung starten am Samstag (25.03.17, 9.00 – 13.00Uhr) die Bayreuther Pfarrer Hannes Schott und Hans Peetz mit Hilfe der Bayreuther Mundart-Experten Eberhard Wagner und Horst Mayer das Vorhaben. Unterstützt werden sie dabei auch von etwa 45 Franken aus der Region. Mit diesem Projekt soll vor allem eins erreicht werden: Die Bibel den Menschen wieder näher und ins Gespräch bringen, so Pfarrer Schott. Übersetzt – oder eher übertragen – werden wird das erste Buch Mose, also die Geschichte der Schöpfung, von Adam und Eva, von Noah und von Abraham. Den Sommer über werden die ausgewählten Bibeltexte übertragen, im Team oder auch alleine - theologische und wissenschaftliche Unterstützung gibt es dabei auf Wunsch jederzeit. Das Projekt soll am 2. Oktober abgeschlossen sein.

Ingolstadt und Bamberg bekommen mehr Polizeibeamte

Bamberg/Ingolstadt: Die Polizeiinspektionen Ingolstadt und Bamberg werden zum 01. April um jeweils 20 Sollstellen verstärkt. Das gab das Bayerische Innenministerium am Freitag (24.03.17) in einer Presseerklärung bekannt. Diese Verstärkung hatte der Innenminister bereits bei der Einrichtung der Aufnahme- und Rückführungseinrichtungen für Asylbewerber in beiden Städten zugesagt. Zwischenzeitlich war die Umsetzung dieser Zusagen von den Städten mehrfach angemahnt worden. Die neuen Planstellen sollen vor Ort "zu mehr Polizeipräsenz und Sicherheit führen", wird Innenminister Joachim Herrmann (CSU) in der Presseerklärung zitiert. Die Polizeiinspektionen Ingolstadt und Bamberg-Stadt seien aufgrund der dort angesiedelten Aufnahme- und Rückführungseinrichtungen für Asylbewerber besonders belastet. Mit dieser Erhöhung der Planstellenzahl habe die Bayerische Staatsregierung Wort gehalten und ihre Zusagen eingehalten, so Herrmann.

Hund im Altkleider-Container entsorgt

Neustadt bei Coburg: Ein Unbekannter hat in Neustadt bei Coburg seinen toten Hund einfach in einem Altkleider-Container entsorgt. Wie die Polizei mitteilte, entdeckten Mitarbeiter des Bayerischen Roten Kreuzes am Vortag den Kadaver. Der mumifizierte Tierkörper war in eine Jacke eingewickelt und in einer Plastiktüte verpackt. Der kleine weiße Hund war vermutlich schon seit mindestens einigen Monaten tot. Den Kadaver hätte der Besitzer in einer Tierkörperbeseitigungsanstalt entsorgen müssen, betonten die Beamten.

Bamberger Zirkusprojekt Giovanni sucht Paten

Bamberg: Am Freitagabend (24.03.17, 18.00 Uhr) findet im Zelt des Zirkus Giovanni in Bamberg eine Patengala mit Auftritten von Kindern und Jugendlichen des Zirkus sowie Infos rund um den Zirkus Giovanni und seiner Stiftung statt. Auf der Gala soll außerdem das Patenkonzept vorgestellt werden. Damit soll es möglich werden Kinder und Jugendliche langfristig zu fördern. Der Zirkus Giovanni ist eine Einrichtung des Don Bosco Jugendwerks Bamberg. Ein besonderer Schwerpunkt des Zirkus Giovanni ist die zirkuspädagogische Arbeit mit individuell und sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen, die im Don Bosco Jugendwerk ambulant oder auch stationär betreut werden. Die pädagogische und heilpädagogische Arbeit des Zirkus unterstützt dabei die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen, die durch Erfolgserlebnisse in der Zirkusarbeit zu mehr Selbstbewusstsein kommen.

Oberfranken werden als "weiße Engel" ausgezeichnet

Bayreuth: Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) hat am Donnerstag (23.03.17) in Bayreuth zehn Oberfranken für ihr Engagement in den Bereichen Gesundheit, Krankenpflege und häusliche Pflege geehrt. Mit der Auszeichnung "Weißer Engel" werden regelmäßig Menschen gewürdigt, die sich über Jahre hinweg ehrenamtlich engagieren, teilt das Bayerische Gesundheitsministerium mit. Das Gesundheitsministerium vergibt den "Weißen Engel" einmal pro Jahr in jedem Regierungsbezirk, dieses Mal in Oberfranken. Die Preisträger kommen aus den Landkreisen Bamberg, Bayreuth, Hof, Coburg und Kulmbach. Ausgezeichnet wurde zum Beispiel Norbert Dinnies aus Memmelsdorf (Lkr. Bamberg), der seine halbseitig gelähmte Frau seit über zehn Jahren zu Hause pflegt – oder Ursula Geßlein aus Bayreuth, die die Angehörigen von psychisch Kranken betreut und sich auch um junge Menschen mit psychischen Problemen kümmert. Pro Jahr werden höchstens 70 Menschen mit der Auszeichnung "Weißer Engel" geehrt.

Resolution für Mitarbeiter des Nordbayerischen Kuriers in Bayreuth

Bayreuth: Die Mitarbeiter des Nordbayerischen Kuriers in Bayreuth bekommen nun Unterstützung von der lokalen Politik. Die SPD-Fraktion im Bayreuther Stadtrat hat eine Resolution vorbereitet, die kommende Woche im Gesamtstadtrat verabschiedet werden soll. Das Thema stehe schon auf der Tagesordnung für die Sitzung kommenden Mittwoch, so SPD-Fraktionsvorsitzender Thomas Bauske. Er rechne mit einer großen Mehrheit in allen Fraktionen, sagte Bauske dem Bayerischen Rundfunk. Zweck der Resolution soll auch sein, die Bevölkerung darüber aufzuklären, wieso die Mitarbeiter der Bayreuther Zeitung aktuell streiken. Viele Zeitungsabonnenten wüssten nicht, dass dort offenbar 43 Mitarbeiter ihren Job verlieren sollen.

Feuer in Großheirather Landgasthof geht glimpflich ab

Großheirath (Lkr. Coburg): Ein Dachstuhlbrand am Donnerstagmittag (23.03.17) in einem Gasthof mit mehreren Gästezimmern in Großheirath im Landkreis Coburg verlief nach Auskunft der Polizei glimpflicher als zunächst befürchtet. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren wegen einer starken Rauchentwicklung im südlichen Gebäudeteil des Anwesens gerufen worden, vor Ort wurde aber lediglich ein Schwelbrand in einer Zwischendecke festgestellt. Trotzdem wurden vorsichtshalber alle Gästezimmer von den Einsatzkräften evakuiert. Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei wurden vor Brandausbruch Bauarbeiten durchgeführt. Der Schwelbrand wurde wahrscheinlich durch Schweißarbeiten in unmittelbarer Nähe der Brandausbruchsstelle verursacht. Der Sachschaden liegt im niedrigen fünfstelligen Bereich. Die Polizei Coburg ermittelt gegen einen Handwerker wegen fahrlässiger Brandstiftung.

Mann raubt Auto der Ex-Freundin und wird später tot bei Scheßlitz aufgefunden

Scheßlitz (Lkr. Bamberg): Ein Mann hat am Mittwochnachmittag (22.03.17) in Scheßlitz in Oberfranken seine ehemalige Lebensgefährtin erst tätlich angegriffen und dann deren Auto geraubt. Nach einer Großfahndung fanden Polizisten den 36-Jährigen etwa zwei Stunden später in einem Waldstück leblos auf. Der Mann sei tot, die Todesursache werde derzeit ermittelt, sagte eine Polizeisprecherin. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der Mann seine Ex-Freundin auf dem Parkplatz eines Krankenhauses unvermittelt massiv angegriffen und verletzt. Dann stieg er in das Auto der Frau und flüchtete in unbekannte Richtung. Ein Bekannter des Opfers wählte den Notruf. An der folgenden Fahndung war neben Polizeihunden auch ein Hubschrauber beteiligt. Gegen 15.30 Uhr entdeckten Beamte den gestohlenen Wagen in einem Waldstück bei Stadelhofen. In der Nähe fanden sie den gesuchten Mann tot auf. Die Ermittlungen laufen.

Gemeinsame Messe der sieben bayerischen Bischöfe im Bamberger Dom

Bamberg: Im Rahmen der Frühjahrsvollversammlung der Freisinger Bischofskonferenz in Bamberg feiern am Mittwochabend (23.03.17) um 19.00 Uhr die Bischöfe der sieben bayerischen Bistümer ein gemeinsames Pontifikalamt im Bamberger Dom. Hauptzelebrant ist Kardinal Marx. Die Bevölkerung ist dazu herzlich eingeladen. Die Bischöfe der Erzdiözesen München und Bamberg sowie der Diözesen Augsburg, Eichstätt, Passau, Würzburg und Regensburg tagen immer im Herbst in Freising und im Frühjahr in einem der sieben bayerischen Bistümer. Die Freisinger Bischofskonferenz, die auch als Bayerische Bischofskonferenz bekannt ist, findet bereits seit 1848 statt.

Woche gegen Rassismus in Bayreuth: Wagner und der Antisemitismus

Bayreuth: Noch bis zum 26. März finden in ganz Deutschland die "Internationalen Wochen gegen Rassismus" statt. Auch das Richard-Wagner-Museum in Bayreuth will ein Zeichen gegen Rassismus setzen und bietet zwei Sonderführungen zum Thema "Richard Wagner und der Antisemitismus" an. Museumsdirektor Sven Friedrich führt durch die denkmalgeschützten Räume und gibt einen Überblick zu diesem schwierigen Kapitel deutscher und Bayreuther Geschichte, heißt es in einer Mitteilung des Museums. Schwerpunkt werden das Wahnfried-Haus, die Bibliothek und das Erdgeschoss des Siegfried-Wagner-Hauses sein, das in seiner Original-Ausstattung der 30er Jahre erhalten ist. In diesem Teil des Museums geht es um die Ideologiegeschichte von Richard Wagner, um die engen Verbindungen zwischen Bayreuth und der NS-Diktatur und um die persönlichen Verbindungen zu den Nationalsozialisten und zu Adolf Hitler selbst. Die Führungen im Richard-Wagner-Museum finden am Mittwoch (22.03.17, 18.00 Uhr) und am Freitag (24.03.17, 15.00 Uhr) statt. Treffpunkt ist das Foyer im Neubau des Richard-Wagner-Museums. Eine Voranmeldung ist nicht nötig.

Mehr als 70.000 geschmuggelte Zigaretten sichergestellt

Berg (Lkr. Hof): Bei einer Verkehrskontrolle auf der A9 in Oberfranken hat die Polizei mehr als 70.000 Schmuggel-Zigaretten sichergestellt. Wie das Hauptzollamt Erfurt am Dienstag (21.03.17) mitteilte, wurde das Auto am Vortag in der Nähe von Berg (Lkr. Hof) aus dem Verkehr gezogen. Bei der Kontrolle entdeckten Beamte in mehreren Taschen und Kisten die Schmuggelware aus Tschechien. Vermutlich wollten Fahrer und Beifahrer die Zigaretten verkaufen. Daraus wird erstmal nichts – die Zigaretten wurden beschlagnahmt. Die mutmaßlichen Schmuggler erhielten einen Steuerbescheid von mehr als 11.000 Euro. Bevor sie weiterfahren durften, mussten sie eine Sicherheitsleistung in Höhe von je 3.000 Euro zahlen. Gegen die beiden läuft nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung.

Dachstuhl in Gunzendorf brennt – ein Verletzter, 40.000 Euro Schaden

Gunzendorf (Lkr. Bamberg): Am Montagnachmittag (20.03.17) ist im Dachstuhl eines Wohnhauses in Gunzendorf im Landkreis Bamberg ein Feuer ausgebrochen. Dabei erlitt ein 36 Jahre alter Bewohner eine leichte Rauchgasvergiftung, so die Polizei. Es entstand ein Schaden in Höhe von rund 40.000 Euro. Ein Autofahrer hatte den Brand bemerkt und die Einsatzkräfte alarmiert. Rund 60 Feuerwehrleute konnten das Feuer schnell unter Kontrolle bringen. Das Löschwasser beschädigte aber die Wohnungen des Hauses. Der 36-Jährige Bewohner konnte seine Wohnung rechtzeitig verlassen. Er wurde aber vorsichtshalber in ein Krankenhaus gebracht. Die Brandursache ist noch unklar. Der Kriminaldauerdienst Bamberg ermittelt.

Brückenrathaus in Bamberg nur eingeschränkt erreichbar

Bamberg: Die Sanierung der Oberen Brücke in Bamberg wird seit Montag (20.03.17) fortgesetzt. Aus diesem Grund ist das Alte Brückenrathaus von der Domseite kommend bis zum 31. März nicht passierbar. Erste Baumängel wurden bereits Ende September 2016 durch das verantwortliche Bauunternehmen abgearbeitet. Nun folgt der in Brückenmitte verlaufende barrierefreie Streifen. Dieser wurde in Teilen mit einem zu großen Gefälle verlegt. Statt der maximal zulässigen 2,5 Prozent beträgt die Querneigung bis zu 7 Prozent. Eine Gefahr nicht nur für Rollstuhlfahrer, sondern auch für Fußgänger, insbesondere bei Nässe oder Glätte, so die Stadt Bamberg in einer Presseerklärung.

Autofahrerin kracht in Naila nach Schwächeanfall in Schaufenster

Naila (Lkr. Hof): Eine 79-jährige Autofahrerin ist am Montagmorgen (20.03.17) nach einem Schwächeanfall mit ihrem Wagen in Naila in ein Schaufenster gefahren. Wie die Polizei mitteilte, war die Frau stadteinwärts unterwegs, als sie plötzlich die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor. Scheinbar führerlos überquerte das Auto erst auf der rechten Fahrzeugseite den Gehweg und streifte dann eine Hauswand. Danach überquerte der Kleinwagen die gesamte Hofer Straße nach links und krachte in den verglasten Eingangsbereich einer Ergotherapiepraxis, wo er schließlich zum Stehen kam. Die Praxismitarbeiterin, die sich zum Zeitpunkt des Unfalls im Eingangsbereich aufhielt, wurde glücklicherweise nicht verletzt. Und auch die 79-jährige Autofahrerin kam offenbar ohne schwere Unfallverletzungen davon. Sie wurde ins Krankenhaus gebracht. Den Schaden am Auto schätzt die Polizei auf mindestens 3.000 Euro, am Gebäude auf rund 13.000 Euro.

Polizei in Oberfranken: Per GPS-Ortung zum Notfall

Bayreuth: Mit der Anfang März durch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann vorgestellten, neuentwickelten Software für die Einsatzzentralen der Bayerischen Polizei ist ab sofort auch die oberfränkische Polizeieinsatzzentrale ausgestattet. In Notfällen kann so nach Freigabe durch den Betroffenen sein Standort bis auf wenige Meter genau geortet werden. Das neue System kann jeder nutzen, der ein internetfähiges Handy mit aktivierter GPS-Funktion und Netzempfang hat. Im Notfall sendet die Einsatzzentrale eine SMS mit einem Link an die Handynummer des Betroffenen. Nachdem der Anrufer den Link aufgerufen hat, wird die GPS-Position ausgelesen. Die Koordinaten werden dann auf wenige Meter genau an die Einsatzzentrale übermittelt und auf einer Karte dargestellt. Über eine Schnittstelle können die Daten an Feuerwehr und Rettungsdienst weitergegeben werden. Bei der oberfränkischen Polizei-Einsatzzentrale in Bayreuth gehen im Jahr fast 110.000 Notrufe über Notrufnummer 110 ein. Täglich müssen dort 300 bis 400 Einsätze abgewickelt werden.

17-jähriger Ladendieb greift Verkäuferin mit Messer an

Hirschaid (Lkr. Bamberg): Wegen räuberischen Diebstahls sitzt seit Sonntagnachmittag (19.03.17) ein minderjähriger 17-jähriger  Flüchtling in Untersuchungshaft. Er soll im Zuge eines Ladendiebstahls im Landkreis Bamberg mit einem Messer auf eine Verkäuferin losgegangen sein. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft Bamberg in einer gemeinsamen Presseerklärung melden, entwendete der 17-Jährige am Samstag in einem Markt in Hirschaid bei Bamberg eine Flasche Schnaps. Als er ohne zu zahlen das Geschäft wieder verlassen wollte, wurde er von einer Verkäuferin angesprochen. Daraufhin holte er ein Messer aus seiner Hosentasche und ging auf die Frau los. Während diese sich unverletzt in Sicherheit bringen konnte, wurden mehrere Kunden, darunter ein Polizeibeamter außer Dienst, auf den Vorfall aufmerksam. Obwohl der junge Mann mit der gestohlenen Schnapsflasche um sich schlug, gelang es den Kunden den 17-Jährigen festzuhalten bis die alarmierte Polizeistreife eintraf. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erging ein Haftbefehl wegen räuberischen Diebstahls gegen den Jugendlichen. Er sitzt nun in einer JVA ein.

Sendungsinfo

  • zur Sendungshomepage Regionalnachrichten Franken von 6.00 bis 18.00 Uhr, jeweils zur halben und zur vollen Stunde, Bayern 1

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