Report München


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Auszeichnung für report München Autoren erhalten den Umweltmedienpreis #ump15

Bei der 20. Verleihung des renommierten Umweltmedienpreises in der Akademie der Künste am Brandenburger Tor wurden Astrid Halder und Hendrik Loven für das Team von Report München in der Kategorie TV ausgezeichnet.

Stand: 11.11.2015

Umweltpreis | Bild: BR

Die beiden Autoren erhalten den Preis für langjährige, verständliche und hartnäckige Berichte über Umweltthemen. Astrid Halder und Hendrik Loven realisieren für die ARD und das Bayerischen Fernsehen schon seit mehreren Jahren kritische Umwelt-Beiträge u.a. zu Fracking, Umweltgiften, Gentechnik und Pestiziden. In die Reportage „Propagandaschlacht um die Gentechnik“ aus der Reihe „Exklusiv im Ersten“ flossen einige dieser Recherchen ein.

"Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung. Das ist der verdiente Lohn für langjährige, kontinuierliche  Recherchen, die Astrid Halder und Hendrik Loven mit den Teams der Politmagazine report München und kontrovers beharrlich vorangetrieben haben und aus denen so bemerkenswerte Filme wie 'Die Propagandaschlacht der Gentechnik' hervorgegangen sind."

  Redaktionsleiter Stephan Keicher

Auch Laudator und Tatort-Kommissar Andreas Hoppe betonte im Hinblick auf die Reportage „Propagandaschlacht um die Gentechnik“ besonders die Teamleistung und, dass der Beitrag die Hintergründe der werbewirksamen Versprechungen der Gentechnikindustrie beleuchtet:

"Der Film hinterfragt die Versprechen und dokumentiert dabei die Folgen der Gentechnik. Beharrlich dringen die Journalisten in die Netzwerke internationaler Lobbyarbeit ein und zeigen aufrüttelnde Fakten. Ein Lehrfilm über Lobbyismus, der in Schulen gezeigt werden sollte."

 Andreas Hoppe

Für diese Dokumentation haben die sechs Autoren Ulrich Hagmann, Astrid Halder, Hendrik Loven, Niklas Nau, Moritz Pompl und Pia Dangelmayer mehrere Monate gemeinsam recherchiert und waren in den Ländern vor Ort, in den hauptsächlich Gen-Pflanzen angebaut werden: in den USA, Argentinien und Brasilien. Sie waren aber auch in Brüssel und Berlin, um die Politik zu konfrontieren. Die Recherchen hat Mike Lingenfelser über mehrere Wochen als verantwortlicher Redakteur begleitet. Auch ein aufwendiges Webspecial unter der Leitung von Sandra Marsch wurde auf die Beine gestellt.

Der Umwelt-Medienpreis der Deutschen Umwelthilfe würdigt nach eigenen Angaben herausragende Leistungen in Medien und kontinuierliche Berichterstattung, die sich mit der Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen auseinandersetzen. Unter den diesjährigen Preisträgern waren auch die Deutsche Welle in der Kategorie Online, der taz-Redakteur Bernhard Pötter und der Sonderpreis wurde Lisa Simpsons als grünes Gewissen der erfolgreichsten Zeichentrick-Serie der Welt „Die Simpsons“ verliehen. Unter den ehemaligen Preisträgern des Umweltmedienpreises sind bekannte Persönlichkeiten wie Al Gore (Publizist und ehemaliger US-Vize-Präsident), Klaus Töpfer, Michael Bauchmüller (SZ), Klaus Bednarz(Monitor) oder Fritz Vorholz (Die Zeit).

 


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