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Am 25. Mai kam KlickKlack aus Istanbul. Dort gab Sol Gabetta ein Konzert mit dem BBC Philharmonic Orchestra. Als Gäste begrüßte die Cellistin die rumänische Pianistin Mihaela Ursuleasa, den jungen Countertenor Valer Barna-Sabadus und das unterhaltsame Quartett "Salut Salon".

Mihalea Ursuleasa

Das Klavier lernte die rumänische Pianistin zunächst einmal von unten kennen: Während Ihr Vater - ein Jazzpianist aus einer Roma-Familie - spielte, lauschte die kleine Mihaela den Klängen in einem selbst gebauten Kokon. Später wurde sie über spielerische Improvisation an die Musik herangeführt. Und schon bald war klar: Mihaela ist ein Wunderkind. Von ihrer speziellen Kindheit in Braşov und Wien berichtet die Rumänin in KlickKlack. Getroffen hat das Team Mihaela Ursuleasa übrigens bei einer Probe mit dem Kammerorchester des Symphonieorchesters des BR. Auf dem Programm stand "Jeunehomme", das Konzert für Klavier und Orchester Es-Dur, KV 271 von Wolfgang Amadeus Mozart - Musik, die jäh von Schmerz zu Frohsinn wechselt und einer emotionalen Achterbahn gleicht.

Salut Salon

Diese vier Damen bieten Unterhaltung pur! Sie mischen Klassik, Kabarett und Comedy so erfrischend, dass selbst unerfahrene Konzertbesucher hinterher sagen: "War ja gar nicht so schlimm". An die Tradition des bürgerlichen Salons knüpft das Quartett aus Hamburg insofern an, als das gespielt wird, was gefällt. "Wir experimentieren wie die Kinder", sagt Cellistin Sonja Lena Schmid über den Umgang mit neuen Spieltechniken, die teilweise aus der Neuen Musik kommen. KlickKlack stellt das sympathische Quartett, dem der Schalk im Nacken sitzt, vor. Und dabei darf eine natürlich nicht fehlen: die Handpuppe Oskar, die die vier Damen bezirzt und das Publikum fasziniert.

Valer Barna-Sabadus

Valer Barna-Sabadus aus Arad (Rumänien) besucht zur Zeit die Musiktheater-Meisterklasse der Hochschule für Musik und Theater in München. Er singt mit seiner Kopfstimme und klingt dann für ungeübte Ohren wie eine Frau. Countertenöre, die zu früheren Zeiten meist Kastraten waren, wurden vor allem in der Barockzeit gefeiert und hofiert wie Popstars. Warum er als moderner Countertenor nicht das Repertoire eines Kastraten aus dem 17. oder 18. Jahrhundert singen kann, erklärt Valer Barna-Sabadus im Musikmagazin mit Sol Gabetta.

Sol Gabetta

Aufgezeichnet wurden die Moderationen an einem märchenhaften Ort: dem Çırağan Palast. Heute ist der Palast, der für einen der letzten Sultane gebaut wurde, ein Hotel. Doch zum Ausruhen blieb keine Zeit. Denn Sol Gabetta musste im Anschluss an die Dreharbeiten zur Probe mit dem BBC Philharmonic Orchestra unter Leitung von Juanjo Mena. Freuen Sie sich also auf Ausschnitte aus Dimitri Schostakowitsch' Cellokonzert Nr. 1 Es-Dur op. 107 und Impressionen aus Istanbul, der pulsierenden Metropole am Bosporus.

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