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GRIPS Englisch 26 Mediation: Time rules our life

Unser Leben wird von der Zeit bestimmt, sie gibt uns unseren Rhythmus vor. Lies dir den Text gut durch: Du lernst mehr über die Zeit und trainierst, fremde Texte zu verstehen. Im Klicktool warten zehn Fragen auf dich.

Stand: 09.12.2011 | Archiv

Illustration GRIPS Englischlehrer- Lektion 26 | BR | Bild: BR

Die Mediation

Seit einigen Jahren findest du in Prüfungen den Begriff "Mediation". In solchen Aufgaben geht es darum, den englischen Text sinngemäß auf Deutsch wiederzugeben. Du musst also nicht wortwörtlich übersetzen, aber verstanden haben, worum es im Text geht - und das auch in kurzen Antworten mitteilen können.

So gehst du vor:

  • Lies dir den Text zunächst einmal ganz durch. Hast du den Sinn grob verstanden?
  • Schau dir den Text ein zweites Mal an und schlage die unbekannten Wörter in einem Wörterbuch nach. Schreib dir die deutschen Bedeutungen in der Prüfung am besten direkt dazu. Bei unseren Online-Übungen kannst du sie auf einem Blatt Papier notieren.
  • Jetzt kannst du die erste Frage lesen und die entsprechende Textstelle dazu suchen.
  • Beantworte die Frage in kurzen einfachen Sätzen. Denk dran: Du musst nicht wörtlich übersetzen!

Text: Time rules our life

Aufgabe

  • Lies dir das Gespräch von Adam und Brenda gut durch. Unbekannte Wörter kannst du in einem Wörterbuch nachschlagen.
  • Klick dich dann durch die unten stehenden Fragen und versuche, jede stichwortartig auf Deutsch zu beantworten.
  • Im zweiten Klicktool kannst du dann kontrollieren, ob deine Antworten richtig waren.

Adam: Have you ever counted how many times you look at a clock in one day?
Brenda: No, I haven't.
Adam: Just test yourself: If you have to catch the morning bus, if school lessons get boring, if you meet friends - every time you look at a clock.
Brenda: Or a watch - I prefer my mobile phone.
Adam: Me too. But thousands of years ago people could only measure time in days and nights. Days and nights were easy to see and count.
Brenda: True, and they also measured it in months, by watching the phases of the moon and in years, by watching the cycle of the seasons.
Adam: And later the date was fixed by the calendar: 12 months with a total of 365 days.

Brenda: But remember: Every fourth year is a so called leap year which has one extra day, February 29th.
Adam: As far as I know, Marina, my girlfriend, was born on February 29th. She's "five" now.
Brenda: So she would be twenty if she were born on the February 28th, right?
Adam: Right. You are quite good at maths, aren't you? By the way, do you know when leap years are?
Brenda: Yes, every year that can be divided by four, for example 2000, 2004, 2008 and 2012. But why are such leap years necessary?
Adam: Well, the Earth takes slightly longer than 365 days to go once around the sun.

Brenda: Have you heard people say we could change the time?
Adam: No, that's impossible. Every one knows that behind us in time lies the past which we know or remember. Ahead lies the future, which we cannot know. We cannot change time. It always flows in the same direction.
Brenda: We can only measure the time.

Adam: I've read that people in former times used sundials or even candles with marks on to measure the time.
Brenda: Incredible. Today many clocks and watches are electronic and rely on the regular vibration of a quartz crystal to keep time accurately.
Adam: I've heard that there were many time zones in Great Britain?
Brenda: (laughing) Yes, in the olden days. Almost every town or village had its "own" time. But when the first trains went from one place to the other they needed the same timetable for every town. Today the United Kingdom is all under one time zone. During the winter months the time is the same as Greenwich Mean Time, but in the summer the clocks are put forward one hour. Generally the U.K and Ireland are one hour "behind" continental Europe.

Adam: Thanks for all this information. One last fact that I heard at school: I think it was Albert Einstein, a German physicist, who once said that time is not constant but would pass more slowly if you could travel very fast - near the speed of light or in strong fields of gravity.
Brenda: Would that mean that you grew older on Earth while I travelled to remote galaxies?
Adam: Well, I don't know. But I think that's what Einstein said.

Was erfährst du im Text?

Frage 1

Welche drei Beispiele nennt Adam für den täglichen Gebrauch der Uhr?

2

Welche "Uhr" bevorzugen Adam und Brenda?

3

Warum haben die Menschen früher zunächst nur Tag und Nacht gemessen?

4

Und wie haben sie Monate und Jahre gemessen?

5

Warum ist es notwendig, ein Schaltjahr einzufügen?

6

Und wann ist immer ein Schaltjahr?

7

Was benutzten die Menschen in der Frühzeit, um die Zeit zu messen?

8

Warum sind viele der heutigen Uhren so genau?

9

Warum wurden in Großbritannien die verschiedenen Zeitzonen abgeschafft? Und wie ist es heute?

10

Und was sagte Einstein?

Hast du's gewusst?

Lösungen

Überprüf dich selbst

Klick dich hier durch die richtigen Antworten und vergleich sie mit deinen Notizen: Wie viele Fragen hast du richtig beantwortet?

Frage 1

Welche drei Beispiele nennt Adam für den täglichen Gebrauch der Uhr?

den Morgen-Bus erreichen, langweilige Unterrichtsstunden, Freunde treffen

2

Welche "Uhr" bevorzugen Adam und Brenda?

ihre Handys

3

Warum haben die Menschen früher zunächst nur Tag und Nacht gemessen?

Weil sie diese am leichtesten sehen und zählen konnten.

4

Und wie haben sie Monate und Jahre gemessen?

Indem sie einerseits die Monatphasen und andererseits die Jahreszeiten beobachteten.

5

Warum ist es notwendig, ein Schaltjahr einzufügen?

Weil die Erde etwas länger als 365 Tage braucht, um einmal die Sonne zu umkreisen.

6

Und wann ist immer ein Schaltjahr?

Alle vier Jahre

7

Was benutzten die Menschen in der Frühzeit, um die Zeit zu messen?

Sonnenuhr und eine Kerze mit Markierungen darauf

8

Warum sind viele der heutigen Uhren so genau?

Weil sie sich auf die Schwingungen der Quarz-Kristalle verlassen.

9

Warum wurden in Großbritannien die verschiedenen Zeitzonen abgeschafft? Und wie ist es heute?

Sie wurden abgeschafft, weil bei der Einführung des Eisenbahnverkehrs ein einheitlicher Fahrplan notwendig wurde. Heute entspricht die Zeit im Winter der Greenwich Mean Time (westeuropäische Zeit). Im Sommer wird in Großbritannien die Uhr eine Stunde vorgestellt.

10

Und was sagte Einstein?

Er sagte, die Zeit ist nicht gleichmäßig: Sie vergeht langsamer, wenn wir uns schneller bewegen.


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