BR-KLASSIK


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Bayreuther Festspiele Lohengrin

Richard Wagners Musikdrama wurde am 28. August 1850 im Großherzöglichen Hof-Theater zu Weimar uraufgeführt. "Lohengrin" kam 2010 in einer Neuinszenierung von Hans Neuenfels zur Aufführung. Startenor Jonas Kaufmann gab dazu in der Titelrolle sein Bayreuth-Debut. Seit 2011 singt Klaus Florian Vogt die Partie des Lohengrin.

Stand: 08.07.2014

König Heinrich der Vogler will in Brabant Soldaten für seinen Ungarnfeldzug rekrutieren. Doch dort geht's drunter und drüber, seit der Herzog von Brabant tot ist. Elsa, die Tochter des Herzogs, hat vorsorglich ihren Bruder und rechtmäßigen Thronfolger in Sicherheit gebracht.

Der ehrgeizige Graf von Telramund regiert stellvertretend, will aber die Macht ganz an sich reißen. Deshalb verbreitet er mit seiner noch ehrgeizigeren Frau Ortrud das Gerücht, Elsa habe den Bruder umgebracht, um selbst zu regieren. Als Elsa verzweifelt um Beistand bittet und betet, erscheint auf einem von einem Schwan gezogenen Kahn ein unbekannter Ritter - Lohengrin.

Er besiegt im Kampf den Ehrgeizling Telramund und heiratet am nächsten Tag Elsa - allerdings unter der Bedingung, dass sie ihn weder nach seinem Namen noch nach seiner Herkunft frage. Doch Elsa bricht das Frageverbot bereits kurz nach der Hochzeit. Der "Unbekannte" gibt sich als Lohengrin, Ritter des heiligen Grals zu erkennen und entschwindet, nachdem aus seinem Schwan wieder der verzauberte Bruder Elsas geworden ist. Elsa aber stirbt vor Scham und Sehnsucht in den Armen ihres Bruders.


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