BR-KLASSIK - Tafel-Confect

Zum 250. Todestag von Jean-Philippe Rameau

Tafel-Confect Zum 250. Todestag von Jean-Philippe Rameau

Als Musiktheoretiker verfasste er wichtige ästhetische Schriften und Lehrbücher, deren Terminologie zum Teil bis heute verwendet wird. Als Organist wirkte er an vielen französischen Kathedralen von Avignon bis Dijon, von Clermont bis Paris. Und als virtuoser Cembalist war sein Ruf legendär. Doch in die Musikgeschichte ging Jean-Philippe Rameau vor allem als Komponist ein - als Fortsetzer und Vollender von Lullys Erbe, dem Erbe des prunkvollen französischen Musiktheaters im Barock und Rokoko. Als Theaterkomponist machte Rameau gleichwohl erst in den 1730er Jahren von sich reden; vorher hatte er primär Kirchenmusik und virtuose Cembalostücke geschrieben. "Samson", die erste Oper (die allerdings nicht aufgeführt wurde), entstand dann nach einem Libretto von Voltaire.

Highlights aus seinem Œuvre

In den folgenden Jahrzehnten schrieb Rameau Werke in allen Gattungen des französischen Musiktheaters - in der Tragédie lyrique, in der Comédie lyrique, in der Comédie-ballet und in der Opéra-ballet. Das Tafel-Confect würdigt  den Komponisten mit Highlights aus seinem Œuvre, darunter berühmte Titel wie "Les Indes galantes" oder "Les Boréades". Flankiert wird Rameau in unserer Sendung von seinem großen Vorgänger Lully sowie von den prominenten Zeitgenossen Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel und Reinhard Keiser, der dieses Mal auch das Stichwort für unser Radiolexikon gibt. 2014 jährt sich der Geburtstag des deutschen Komponisten und Opernproduzenten zum 340. Mal.

Zum Nachhören

Die aktuelle Sendung steht am Folgetag ab 10.00 Uhr eine Woche lang als Audio zum Nachhören zur Verfügung.