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Das Musikmagazin mit Martin Grubinger

KlickKlack Das Musikmagazin mit Martin Grubinger

KlickKlack diesmal mit einer Spezialausgabe zum Eurovision Song Contest. Der Countdown läuft! Auf der faszinierenden Bühne in der Wiener Stadthalle probte Martin Grubinger mit seinem The Percussive Planet Ensemble und einem erstklassigen Blechbläser-Ensemble für die große Finalshow am 23. Mai. Seine Gäste diesmal: die fabelhafte Solohornistin der Berliner Philharmoniker, Sarah Willis und der Jazzpianist Dieter Kolbeck.

Wiener Stadthalle

Dank Conchita Wurst richtet Österreich heuer den Eurovision Song Contest (ESC) aus. Rund 200 Millionen Zuschauer werden die Sendung, die im Ersten live übertragen wird, verfolgen. Martin Grubinger hat die Ehre, den rund 200 Millionen Zuschauern zu zeigen, wie das Gastgeberland Österreich klingt.

Martin "The Chief" Grubinger

Für den sogenannten Interval Act hat der Percussionist zusammen mit seinem Vater Martin "The Chief" Grubinger ein neunminütiges Stück komponiert und arrangiert - ein spannender Mix aus Mahler, Bruckner, Janáček, Hip Hop, Big-Band-Sound und Chorgesang, ein musikalischer Rundumschlag der Superlative, bei dem sich Pop und Klassik begegnen.

Hannes Läubin und Martin Grubinger

Obwohl KlickKlack noch nicht zu viel verraten darf, hat das Musikmagazin die Ehre, Martin Grubinger, The Percussive Planet und das erstklassige Blechbläser-Ensemble bei den Proben in der Wiener Stadthalle zu besuchen, zum Beispiel Hannes Läubin: Der Trompeter gilt als König des Posthorns. Mit seinem Spiel von einem der Balkone wird er das Traunsee-Feeling in die Stadthalle zaubern. Übrigens: Die Melodie, die hier erklingen wird, stammt ursprünglich aus Mahlers 3. Sinfonie und ist nur eines von vielen Musikzitaten, die Martin Grubinger Senior in die Komposition hat einfließen lassen.

Sarah Willis

Martin Grubinger und Sarah Willis

Neben Hannes Läubin steht auch die Solohornistin Sarah Willis auf der Bühne. Bei den Berliner Philharmonikern spielt sie ein Doppelhorn der Gebrüder Alexander. Für den ESC hat sie sich von einem Kollegen der Wiener Philharmoniker ein Wiener Horn geliehen. "Es klingt richtig schön und sahnig", findet Sarah Willis, doch es hat auch seine Tücken, denn es hat weniger Griffmöglichkeiten als das F-Horn.

"Man schafft das, weil man liebt, was man tut."

(Sarah Willis)

Sarah Willis ist nicht nur Hornistin bei den Berliner Philharmonikern, sie gestaltet auch viele Education-Programme mit. Und es ist beeindruckend, mit welcher Lebensfreude, Energie und Neugierde die Musikerin ihre vielen Projekte angeht. Wie Martin Grubinger und Sol Gabetta moderiert Sarah Willis eine Fernsehsendung. "Sarah's Music" heißt das Musikmagazin, das jede Woche in der Deutschen Welle zu sehen ist. Hier trifft Sarah Willis befreundete Musikerinnen und Musiker. Und am Ende gibt es die „Horn Challenge“. Auch Martin Grubinger muss sich der Herausforderung stellen. Ist der Schlagzeuger ein Naturtalent auf dem fremden Instrument? Und wie schneidet er im Vergleich zu Kollegen wie Andris Nelsons oder Placido Domingo ab? Sehen Sie selbst.

Dieter Kolbeck

Dieter Kolbeck

Vielleicht erinnern Sie sich an Martin Grubingers CD "Drums 'N' Chant". Auf dem Album ist neben The Percussive Planet und den Benediktiner-Mönchen vom Kloster Münsterschwarzach der Pianist Dieter Kolbeck zu hören. Während andere Klavierschüler Tonleitern übten, spielte Dieter Kolbeck als Bub mit seinem Onkel, der als Barpianist arbeitete, den Boogie. Und es sollte dabei bleiben, dass der angehende Pianist ein wenig aus der Reihe fiel, - zum Beispiel bei der Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule. Inzwischen ist Dieter Kolbeck einer der gefragtesten Studiomusiker. Seit seiner genialen Passage zum Kruder-Dorfmeister-Remix von Madonnas "Nothing Really Matters" spielt er nicht mehr nur mit Austropop-Musikern wie Gerorg Danzer, Hansi Lang oder Rainhard Fendrich, sondern ist auch in der Wiener Downbeat Szene eine Größe. In KlickKlack zeigt der Pianist, wie aus einem Kinderlied eine verblüffende Jazznummer mit ungewöhnlicher Harmonik wird.

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Sendungshinweis: Die nächste KlickKlack-Ausgabe mit Sol Gabetta sehen Sie am 11. Juni um 23.25 Uhr im Bayerischen Fernsehen.