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Ausgezeichnet! ECHO KLASSIK 2013

"Beste Sinfonische Einspielung des Jahres": So lautet die Auszeichnung, die Bernard Haitink und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks für ihre Aufnahme von Mahlers 9. Symphonie erhalten.

Stand: 13.08.2013

Am 13. August gab der Bundesverband Musikindustrie die diesjährigen Preisträger des ECHO Klassik 2013 bekannt. Insgesamt hat die Jury des weltweit renommierten Musikpreises in diesem Jahr 54 Preisträger in 21 Kategorien ausgezeichnet. Mit dabei: Bernard Haitink und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks mit ihrer grandiosen Einspielung der 9. Symphonie von Gustav Mahler. Dafür erhalten sie den ECHO Klassik in der Kategorie "Sinfonische Einspielung des 19. Jahrhunderts".

54 Preisträger in 21 Kategorien

"Wir gratulieren allen Preisträgern des ECHO Klassik 2013 und freuen uns über die kreative Vielfalt, die sich in der diesjährigen Liste der ausgezeichneten Künstlerinnen und Künstler widerspiegelt", sagt Dr. Florian Drücke, Geschäftsführer des Bundesverbandes Musikindustrie. "Internationale Weltstars stehen hier in einer Reihe mit aufstrebenden Newcomern – gerade das macht den Geist des ECHO Klassik aus."
Die ECHO-Preisträger werden von einer Jury ermittelt, die sich aus dem Arbeitskreis Klassik des Bundesverbandes Musikindustrie, unabhängigen Branchenexperten und der ZDF-Musikredaktion zusammensetzt.

Vierte Auszeichnung für das Label BR-KLASSIK

BR-KLASSIK erhält somit bereits die vierte ECHO Klassik - Auszeichnung seit dem Labelstart im Jahr 2009.

ECHO KLASSIK 2013

Bereits zum 20. Mal wird der ECHO Klassik in diesem Jahr vergeben. Zu den Preisträgern gehören u. a. Jonas Kaufmann "Sänger des Jahres", Sol Gabetta "Instrumentalistin des Jahres" (Cello), Joyce DiDonato "Sängerin des Jahres" und Reinhold Friedrich "Instrumentalist des Jahres" (Trompete).
Die Preisverleihung findet am 6. Oktober im Konzerthaus Berlin statt.
Alle Preisträger und weitere Informationen finden Sie hier:

Mahlers Spätwerk

Lange Zeit wurde Gustav Mahlers letzte von ihm vollendete Symphonie als Zeugnis des bevorstehenden Todes betrachtet. Das rhythmische Motiv, mit dem die 9. Symphonie beginnt –  der von Gielen bezeichnete "Todesrhythmus" – war Gleichnis für den Schlag des kranken Herzens; schließlich ist der Komponist 1911, zwei Jahre nach Entstehung des Werks, an einer Herzkrankheit gestorben.

Mittlerweile ist die Musikwissenschaft aber der Überzeugung, dass sich Gustav Mahler weniger mit dem eigenen Tod, sondern mit einer existentiellen Veränderung in seinem Leben beschäftigte: Besonders schwer war der Verlust der geliebten Bergwanderung angesichts seiner Herzprobleme.

Gustav Mahler

Die Melodie des ersten Satzes, Andante, setzt sich zaghaft in Gang und gewinnt nur langsam an Stabilität – so wie Mahler für sich das "Gehen" neu lernen muss. Der zweite Satz Im Tempo eines gemächlichen Ländlers. Etwas täppisch und sehr derb weist schon im Titel auf eine desillusionierte Sicht des Landlebens, wiederum geprägt vom Abschiedsmotiv zu Beginn des Satzes. Ernüchterung, Entrücktheit und Lebewohl ziehen sich durch bis in den vierten Satz – ein Weg zurück in die Erinnerungen mit vielen Zitaten und Reminiszenzen – bis zum Schluss die Musik in der Stille verebbt.

Bernard Haitink

Bernard Haitink ist regelmäßiger Gast am Pult des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks.
Im Dezember 2011 dirigierte der Niederländer für den damals erkrankten Mariss Jansons Mahlers 9. Symphonie und wurde für seine "altersweise" Interpretation hoch gelobt.

Bereits im letzten Jahr wurde die CD ausgezeichnet: Im Münchner Gasteig haben das Symphonieorchester und Bernhard Haitink den Schallplattenpreis "Toblacher Komponierhäuschen 2012" entgegengenommen. Die Einspielung wurde von einer internationalen Jury aus 40 Neuerscheinungen ausgewählt.

BR-KLASSIK

Gustav Mahler: Symphonie Nr. 9

Live-Aufnahme, München, Philharmonie, 15./16.12.2011
Booklet: Deutsch, Englisch
Total Time: 79'53
Produktnummer: BR-KLASSIK 900113
1 CD


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