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Sicher sonnen So schützen Sie sich vor Sonnenbrand

Sonne und Strand locken viele Reisende in den Süden. In Maßen ist Sonnen gesund und stärkt das Immunsystem. Zu viel Sonne jedoch ist schädlich für die Haut und kann zu Hautkrebs führen.

Stand: 13.07.2020

Sonne, Familie, Weltkarte, Sonnencreme | Bild: Creativ Collection; BR

Das individuelle Sonnenbrand-Risiko hängt vom Hauttyp ab - und von der Dauer und Intensität der Sonneneinwirkung. Um Sonnenschäden zu vermeiden, sollte man am Strand, beim Schnorcheln und im Gebirge immer eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden. Im Wasser schützen wasserfeste Sonnencremes die Haut.

Kinderhaut ist besonders empfindlich

Selbst richtig eingecremt gilt beim Sonnenbaden: Aufpassen! Bleiben Sie nicht zu lange in der Sonne und vermeiden Sie Sonnenbrände. Besonders Kinder und ältere Menschen sollten sich möglichst im Schatten aufhalten und nicht ohne Sonnenschutz oder Kleidung in die Sonne gehen.

In der Mittagszeit sollte man in südlichen Ländern und am Meer seiner Haut zuliebe Siesta halten und die Sonne meiden. Bei Tropenreisen ist langes Sonnenbaden generell nicht empfehlenswert und es sollte ein deutlich höherer Lichtschutzfaktor verwendet werden als normal.

Selbstbräuner und Solarium

Wer als Erwachsener nicht auf Urlaubsbräune verzichten will, kann sich auch mit Selbstbräuner behelfen. Das künstliche Sonnenlicht in Solarien ist übrigens genauso ungesund für die Haut wie intensives Sonnenbaden. Für Kinder und Jugendliche ist der Besuch von Sonnenstudios deshalb generell verboten.

Mit einem Besuch im Solarium kann man seine Haut auch nicht auf Urlaubssonne vorbereiten, wie viele glauben. Die dazu nötige Hautschwiele bildet sich durch die UV-A-Strahlung im Solarium nicht. Dazu sind UV-B-Strahlen nötig.


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