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Zecken Fast ganz Bayern ist FSME-Risikogebiet

Bayern ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts nahezu flächendeckend Risikogebiet für die durch Zecken übertragene FSME.

Stand: 25.02.2019

Zecken-Warnschild | Bild: picture-alliance/dpa

Die meisten FSME-Erkrankten haben sich in den bekannten Risikogebieten infiziert. Als Risikogebiete gelten Kreise, in denen in den vergangenen fünf Jahren mindestens einer von 100.000 Einwohnern an FSME erkrankt ist. Fast ganz Bayern ist laut diesem Kriterium Risikogebiet, mit Ausnahme:  SK Augsburg, LK Dillingen a.d. Donau, LK Fürstenfeldbruck, SK München und SK Schweinfurt.

Abgesehen von Bayern gehören deutschlandweit außerdem praktisch ganz Baden-Württemberg sowie Teile Südhessens sowie der Südosten von Thüringen ebenfalls zu den Risikogebieten. Weitere betroffene Landkreise sind vereinzelt in Rheinland-Pfalz, Nordhessen und Sachsen zu finden. Mit dem Emsland in Niedersachsen ist erstmals auch ein Landkreis in Norddeutschland betroffen. 

Wo Zecken leben, gibt's Borreliose

Neben FSME kann die Lyme-Borreliose, die ebenfalls von Zecken übertragen wird, für den Menschen sehr gefährlich werden. Die Erreger dieser bakteriellen Infektion tauchen nicht nur in Risikogebieten auf. Eine Ansteckung ist in Bayern überall dort möglich, wo Zecken vorkommen. Man geht davon aus, dass in Bayern etwa jede vierte Zecke mit Lyme-Borrelien infiziert ist.

Linktipp:

Eine Karte der FSME-Risikogebiete in Deutschland finden Sie unter:


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