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Zeit für süße Sinnesfreuden Erdbeeren - Tipps zum Pflücken, Waschen, Lagern

Süß, saftig, leuchtend rot - Erdbeeren sind Sommerfreude pur. Damit Sie auch lange was von den roten Früchtchen haben, hier einige Tipps zum Einkaufen oder Pflücken und zum Lagern oder Einfrieren.

Stand: 18.05.2020

Erdbeeren | Bild: colourbox.com

Süß, saftig, leuchtend rot - Erdbeeren sind Sommerfreude pur. Nicht nur in Bayern werden Erdbeeren großflächig angebaut. Und das hat seinen Grund: Erdbeeren sind zum einen unschlagbar lecker, zum anderen sind sie auch besonders vielfältig - ob pur, zum Eis oder als Erdbeerkuchen oder -marmelade. Und das Beste: Sie sind gesund. Reife Erdbeeren enthalten jede Menge Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe. Ihr Vitamin-C-Gehalt toppt sogar Zitronen und Orangen. Sie enthalten zudem Folsäure, Kalzium, Kalium, Eisen, Zink und Kupfer. Mit ihren sekundären Pflanzenstoffen, den sogenannten Polyphenolen, sollen sie sogar helfen, Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen. Und dabei haben sie nur sehr wenig Kalorien - ähnlich wie Spargel.

Erdbeerkauf: auf die Herkunft achten

Erdbeeren aus deutschen Anbaugebieten weisen meist weniger Rückstände von Pflanzenschutzmitteln auf als solche aus dem Ausland. Außerdem werden ausländische Erdbeeren für den Transport zusätzlich behandelt, um sie vor Schimmelbildung zu schützen. Deswegen lieber ein wenig länger abwarten und dann zu heimischen Früchten greifen. Die Saison auf den Erdbeerfeldern steht kurz bevor. Gerade Kindern macht es zudem Spaß, auf den Erdbeerfeldern die süßen roten Früchte zu pflücken.

Worauf sollte man beim Erdbeerpflücken achten?

Die Erdbeeren sollten ein festes Fruchtfleisch haben und keine Druckstellen aufweisen. Die Farbe sollte einheitlich rot leuchtend sein. Wenn sie matt und tief dunkelrot erscheinen, sind sie überreif. Gute Erdbeeren duften aromatisch, haben saftig grüne Kelchblätter und einen frischen Stiel.

Tipps für den Erdbeerkauf im Supermarkt

Das gleiche gilt auch für den Einkauf im Supermarkt. Wichtig hier: Schauen Sie sich die Schale auch von unten an. So können Sie sichergehen, dass die Früchte nicht bereits schimmeln.

Wie reinigt man Erdbeeren?

Erdbeeren, vor allem, wenn sie nicht vom Biobauern stammen, sollten mit warmem Wasser gewaschen werden - am besten nicht unter fließendem Wasser, sondern im stehenden, denn Erdbeeren sind sehr empfindlich. Ein harter Wasserstrahl könnte sie "verletzen". Den Blütenansatz entfernt man erst nach dem Waschen mit einem spitzen Küchenmesser.

Wie lagert man Erdbeeren im Kühlschrank?

Im Kühlschrank halten sich Erdbeeren circa zwei Tage lang. Am besten lagern Sie sie verteilt in einem flachen Gefäß. Da Erdbeeren an Druckstellen schnell faulen, sollte man sie erst waschen, wenn man sie verwenden will. Allerdings verlieren Erdbeeren auch schnell ihr Aroma, deswegen am besten möglichst bald vernaschen oder verarbeiten.

Erdbeeren einfrieren

Erdbeeren lassen sich gut einfrieren. Geschmack und wertvolle Inhaltsstoffe bleiben im Gefrierschrank weitgehend erhalten. Zudem stoppt Einfrieren das Wachstum von Mikroorganismen. Allerdings sehen Beeren nach dem Auftauen nicht mehr besonders ansprechend aus. Die Matschigkeit hat physikalische Gründe: Beim normalen Einfrieren dringt die Kälte nur langsam in die Frucht ein. Je langsamer sich das Wasser abkühlt, umso größer werden die Eiskristalle in der Beere. Eis braucht außerdem mehr Platz als Wasser. Beim Ausdehnen zerstört das Eis darum Gewebeteile der Beere. Daher eignen sich aufgetaute Erdbeeren am besten für Marmelade oder Kompott.

Erdbeeren aus dem eigenen Garten

Wer das Glück hat, einen eigenen Garten zu haben, sollte wissen: Beeren, erst einmal gepflückt, reifen nicht nach. Deshalb sollten Sie Ihre Sträucher nicht auf einmal leeren, sondern in mehreren Durchgängen beernten.


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