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Wissen kompakt Bei MS werden zuerst die Synapsen angegriffen

Wenn die Synapsen angegriffen werden, herrscht Funkstille im Gehirn - genau das passiert bei einer Multiplen Sklerose. Und: Wenn der Hypnosetext während der gesamten OP weitererzählt wird, sind die empfundenen Schmerzen geringer. Unsere kompakten Wissensmeldungen.

Stand: 25.01.2021

"Krankheit mit den tausend Gesichtern", so wird die Multiple Sklerose genannt. Die eigene Körperabwehr greift dabei Zellen des Gehirns und des Rückenmarks an. Häufig beginnt die Krankheit schubförmig und schreitet erst nach Jahren unaufhaltsam voran. In diesem späteren Stadium wird die graue Substanz im Gehirn angegriffen, sozusagen unser Denken und Erinnern. Was dabei genau passiert, hat Martin Kerschensteiner vom Klinikum Großhadern der Universität München im Mikroskop bei den Gehirnen Verstorbener untersucht: "Wenn wir uns einzelne Nervenzellen mit hoher Auflösung anschauen, konnten wir feststellen, dass der erste Ort, an dem die Nervenzellen geschädigt sind, die Synapsen sind. Synapsen sind die Kontaktpunkte zwischen zwei Nervenzellen. Es sind die Orte, wo eine Signalübertragung zwischen zwei Nervenzellen stattfindet.“ 

Wenn die Synapsen angegriffen werden, dann verstummen die Nervenzellen gewissermaßen. In Experimenten mit Mäusen hat der Neuroimmunologe festgestellt: Dieser Vorgang lässt sich umkehren, wenn die Immunabwehr mit einem bestimmten Medikamenten-Wirkstoff gestoppt wird - bisher allerdings nur im Tierversuch. "Das ist sicher noch ein gewisser Weg, der da zu gehen ist. Man sollte aber sagen, dass es nicht nur bei dem speziellen Wirkstoff, den wir untersucht haben, sondern auch bei verwandten Wirkstoffen schon eine Reihe von Firmen gibt, die sie nicht mehr weit weg von einer Erprobung bei Menschen haben,“ sagt Martin Kerschensteiner. Wenn die Versuche klappen, dann könnte es gelingen, den schleichenden Untergang des Gehirns bei der Multiplen Sklerose zu stoppen.

"Du schläfst nun fest und tief und kannst Dich entspannen und ausruhen …"  Die Patienten schlafen bereits, wenn sie solche Sätze über einen Kopfhörer aufs Ohr bekommen. In diesem typischen, fast schon klischeehaften Hypnose-Duktus wird ihnen erzählt, wie erfahren der Operateur ist, dass das Beatmungsgerät gut funktioniert, wie sehr sie selbst zu ihrer Heilung beitragen können. Und das die ganze Narkose hindurch. "Wir müssen annehmen, dass ein Großteil, vierzig bis sechzig Prozent, das offensichtlich gehört haben - obwohl wir sehr genau darauf geachtet haben, dass sie in tiefer Narkose waren," erklärt der Regensburger Professor, Anästhesist und Hypnose-Fachmann Ernil Hansen.

Ergebnis dieser Methode: Die Patienten wachten schneller auf, es war ihnen seltener schlecht, vor allem aber: Die empfundenen Schmerzen waren um 25 Prozent geringer, der Schmerzmittelverbrauch um 34 Prozent. Und dabei geht es immerhin um die sehr starken Opioide. Mehr Parameter wurden von den insgesamt fünf beteiligten Kliniken nicht untersucht, aber Ernil Hansen geht von seinen Erfahrungen mit wachen Patienten her davon aus, dass die bestärkenden Worte noch etliche weitere Effekte haben: "Die kriegen einen richtigen Selbstwertschub, und ich bin überzeugt, dass das ganz günstig für die Wundheilung und fürs Immunsystem ist. Der Text wirkt voraussichtlich ganzheitlich."

Normalerweise ist ja die Paarung für das Männchen dieser eindrucksvollen Heuschrecken mit den riesigen Fangbeinen ziemlich gefährlich. Oft wird es vom Weibchen nach oder sogar schon während des Liebesakts verspeist. Die meisten Gottesanbeter-Männchen haben deswegen verschiedene Arten des super-vorsichtigen Anpirschens entwickelt. Bei südafrikanischen Gottesanbetern, die nach Neuseeland eingeschleppt wurden, hat man jetzt ein Verhalten beobachtet, das vielen Männchen beim Sex das Leben rettet. Sie sind nicht besonders vorsichtig, sondern im Gegenteil: brutal.

Christian Schwarz, Biologe an der Uni Bochum und Experte für Gottesanbeterinnen, erklärt: "Das Männchen überfällt das Weibchen sozusagen und versucht der erste zu sein, der mit den Fangbeinen zuschlägt. Und ringt sie sozusagen nieder. Wobei das nicht ein Überlebenskampf ist, das ist eher rituell." Ob rituell oder nicht: Die Weibchen werden oft – unmittelbar vor der Paarung - mittelschwer verletzt. "Das liegt an den bedornten Fangbeinen dieser Tiere, mit denen sie die Beute fangen. Es kann eben sein, dass da die Flügel perforiert werden oder auch mal die Abdominalhaut, und das führt beim Weibchen später zu Narbenbildung," so der Experte.

Nach den Beobachtungen in Neuseeland bringt diese Attacke dem Männchen einen weiteren Vorteil im Liebeskampf. Schon die guten Ringer, die das Weibchen niederwarfen, überlebten zu fast 80 Prozent die Paarung. Aber diejenigen, die ihre Partnerin auch noch verletzten, überlebten – zumindest in diesem Experiment – zu 100 Prozent.

Bisher war die allgemeine Meinung: Ab ungefähr 60.000 Euro brutto im Jahr, wenn man also ein Stück über dem Durchschnitt liegt, steigert mehr Geld nicht mehr unser Wohlbefinden. Dem widerspricht jetzt die Uni Pennsylvania. Sie hat immerhin 33.000 Menschen ein Jahr lang permanent nach ihrer Lebenszufriedenheit befragt - und siehe da: Auch über dieser Schwelle bedeutet mehr Geld mehr Glück und Zufriedenheit. Interessant dabei: Bis zu dieser Schwelle ist es eher so, dass mit dem Mehrverdienst schlicht Stress, Sorgen und Angst vor der Zukunft abnehmen. Darüber kommen dann Attribute ins Spiel wie Stolz, Zuversicht oder auch Interesse an Dingen, die man sich bisher schlicht nicht leisten konnte.

Hierzulande ist das Phänomen wohl nicht ganz so ausgeprägt wie in Amerika, sagt der Magdeburger Soziologie-Professor Jan Delhey: "Materieller Erfolg zählt dort einfach mehr, die USA sind kompetitiver als wir. Das Leben eines Menschen hängt auch mehr von seinem Markterfolg ab. In Deutschland werden mehr Leistungen öffentlich bereit gestellt. Von dem her kann man sich schon fragen, ob in Deutschland der Zusammenhang zwischen Einkommen und Wohlbefinden etwas schwächer ist als in den USA." Allerdings, meint Delhey, werde der Zusammenhang zwischen Wohlstand und Wohlbefinden insgesamt unterschätzt. Weil bei den bisherigen Studien hauptsächlich das Einkommen berücksichtigt werde – und zu wenig das, was man schon hat.

Trotzdem noch ein kleiner Trost: "Wir reden hier über statistische Mittelwerte und nicht über jeden Einzelnen." Jeder Mensch ist anders, und es gibt natürlich unglückliche Millionäre und auch glückliche Normal- oder Wenigverdiener.

Dieses Phänomen kennt jeder: Wenn wir uns in eine Tätigkeit vertiefen und so so richtig hochkonzentriert arbeiten, scheint die Zeit zu verfliegen. Aber kann man das auch umdrehen? Wenn die Zeit schneller vergeht, konzentrieren wir uns dann womöglich besser? Psychologen des Leibnitz-Instituts für Arbeitsforschung in Dortmund und von der Uni Mainz haben Testpersonen am Bildschirm Punkte zählen lassen – und dabei die Uhr manipuliert: "Der Hauptbefund war, dass mit der beschleunigten Uhr signifikant mehr farbige Punkte korrekt wiedergegeben wurden, also die Leistung verbessert war," so der Psychologe Stefan Arnau.

Die Uhr blendete sich rund alle vier Minuten am Bildschirm ein – und lief mal korrekt, mal 20 Prozent langsamer, mal 20 Prozent schneller. Das Ergebnis: schnellere Uhr - bessere Leistung. Dabei wurden die Teilnehmer aber bewusst nicht unter Zeitdruck gesetzt. Stefan Arnau erklärt: "Die Idee ist da tatsächlich eine andere: nicht, dass die Uhr unter Druck setzt, sondern dass eine subjektiv schneller vergehende Zeit assoziiert ist mit einer Aufgabe, in die es sich lohnt Ressourcen zu stecken. Das hat evolutionäre Gründe, dass man bei einer lohnenden Tätigkeit mehr investiert als bei einer nicht lohnenden Tätigkeit." Anders gesagt: vergeht die Zeit scheinbar schneller, nehmen wir das unbewusst war. Wir denken, dass die Arbeit wichtiger ist und machen sie deshalb besser. Was laut Arnau nicht funktioniert: wenn ein böser Chef dauerhaft die Uhr schneller laufen lässt – das würde schnell auffliegen und hätte eher den gegenteiligen Effekt.

Dank Gentherapie können querschnittgelähmte Mäuse wieder laufen. Zustande kommt diese Heilung durch ein hochwirksames Eiweiß, das die Mäuse selbst im Gehirn hergestellt haben, nachdem sie den Bauplan dafür gespritzt bekamen. Dietmar Fischer, Professor für Zellphysiologie an der Uni Bochum, erklärt: "Die Maus bewegt sich natürlich nicht so wie vorher, aber sie kann ihr Gewicht wieder tragen und kann wieder Schritte ausführen. Sie kann auch den Schwanz heben. Insofern ist es sicherlich nicht der gleiche Bewegungsvorgang wie vor der Verletzung, aber der Laie würde sogar im ersten Moment denken, es sieht normal aus."

Das Eiweiß namens Hyper-Interleukin-6 ist eine aufgemotzte Version ganz normaler Körpereiweiße, die Zellen normalerweise anregen zu wachsen oder sich zu regenerieren. Das künstliche Eiweiß ist nicht nur besonders gut wirksam, es verteilt sich auch noch so überraschend gut entlang der Nervenzellen und ihrer Querverbindungen, dass es auch Nerven erreicht, die sonst kaum zugänglich sind. Laut Dietmar Fischer könnte das das Hyper-Interleukin-6 möglicherweise dahingehend weiterentwickeln können, dass es auch irgendwann am Menschen angewendet werden kann. Falls das gelingen sollte, könnte es eines Tages bei einer ganzen Palette von Nervenschäden wirksam sein, vom Schlaganfall bis zur Multiplen Sklerose. 

Die erste öffentliche Abstimmung zum "Vogel des Jahres 2021" geht in die heiße Phase: Seit heute können Sie mitbestimmen, welcher Vogel das Rennen machen soll. Die Kandidaten sind bereits nominiert: Zur Auswahl stehen zehn Favoriten, die als Sieger aus der Vorwahl im Herbst hervorgegangen sind. Stefanie Bernhardt vom Landesbund für Vogelschutz in Bayern stellt die bunte Finalisten-Runde vor: "Es sind zum einen viele Garten- und Siedlungsvögel dabei wie die Stadttaube, aber auch Amsel, Rotkehlchen, Blaumeise und Spatz. Aber zusätzlich auch Feldvögel und bedrohte Arten wie Feldlerche, Kiebitz, Goldregenpfeifer und Rauchschwalbe."

Kandidat Nummer zehn ist übrigens der auffällig blau-schillernde Eisvogel, der war allerdings schon zweimal Vogel des Jahres. Was die Stichwahl bemerkenswert macht: Jeder Vogel bringt sein eigenes "Wahlprogramm" mit: So steht das Rotkehlchen für mehr Vielfalt im Garten, der Goldregenpfeifer macht sich für Moorschutz stark. Kiebitz und Feldlerche liebäugeln mit mehr natürlichen Flächen in der Landwirtschaft.

Mehr über das Profil der einzelnen Kandidaten erfahren Sie unter www.vogeldesjahres.de – dort können Sie auch online abstimmen. Mitte März werden der Naturschutzbund Deutschland und der Landesbund für Vogelschutz den Gewinner zum "Vogel des Jahres 2021" dann verkünden. Man erwartet einen "spannenden und harten Wahlkampf". (18.01.2021)

Das Medikament Remdesivir war ein Hoffnungsträger im Kampf gegen das Corona-Virus. Im Sommer 2020 wurde es bedingt für die Europäische Union zugelassen. Doch dann zeigte sich, dass Remdesivir Covid-19-Patienten nur wenig hilft. Das liegt daran, wie das Coronavirus in der Zelle sein Erbgut vervielfältigt.

Eigentlich sollte Remdesivir genau da ansetzen und die Vermehrung des Virus stören, indem es Fehler in sein Erbgut einbaut. Doch das Coronavirus hat eine bemerkenswerte Eigenschaft: Es besitzt nicht nur das längste RNA-Genom, das wir bisher kennen, sondern auch eine clevere Möglichkeit zur Fehlerkorrektur in dieser "Luxusausstattung": Das Virus bemerkt, wenn ihm fehlerhafte Information untergejubelt wird und kann Fehler reparieren. Deshalb sind die angelaufenen Corona-Impfungen umso wichtiger, um die Infektion unter Kontrolle zu bringen.

Eigentlich sollte Remdesivir genau da ansetzen und die Vermehrung des Virus stören, indem es Fehler in sein Erbgut einbaut. Doch das Coronavirus hat eine bemerkenswerte Eigenschaft: Es besitzt nicht nur das längste RNA-Genom, das wir bisher kennen, sondern auch eine clevere Möglichkeit zur Fehlerkorrektur in dieser "Luxusausstattung": Das Virus bemerkt, wenn ihm fehlerhafte Information untergejubelt wird und kann Fehler reparieren. Deshalb sind die angelaufenen Corona-Impfungen umso wichtiger, um die Infektion unter Kontrolle zu bringen.

Gut bekannt ist der legendäre Schattenwolf mit dem leuchtend weißen Fell aus der Fantasy-Serie "Game of Thrones". Doch der Schattenwolf ist keine reine Fantasie-Kreatur, das stattliche Raubtier geht zurück auf eine ganz konkrete urtümliche Wolfsform: Canis dirus - so der zoologische Name. Er lebte über Zehntausende von Jahren in Nordamerika. Jetzt haben sogenannte Paläo-Genomiker das Erbgut des Schattenwolfs bestimmt – und waren überrascht: Das Tier hat zwar große Ähnlichkeiten zu heute lebenden Wolfsformen, bildet aber eine ganz eigene, unabhängige Linie. Mit großer Sicherheit konnte es mit den Vorfahren unserer Wölfe auch keine Nachkommen zeugen.

Laurent Frantz von der Ludwig-Maximilians-Universität München hat mit seinem Team winzige fossile Überreste von Zahnfragmenten und Innenohrknochen ausgewertet: "Rein äußerlich sind sie sich sehr ähnlich – der Schattenwolf ist eine etwas größere Ausgabe des heutigen Wolfs. Aber genetisch gibt es entscheidende Unterschiede, viel größere zum Beispiel als zwischen Wolf und Kojote. Das war für uns dann doch eine echte Überraschung." Warum der Schattenwolf vor rund 13.000 Jahren ausstarb, ist noch nicht geklärt. In Mythen und Legenden aber lebt er weiter - bis heute. Nur: Anders als in der Fernseh-Serie "Game of Thrones" hatte das Tier höchstwahrscheinlich kein weißes Fell, es war eher rötlich-braun.

Die nachtaktive, rund zwei Meter lange Braune Nachtbaumnatter lebt auf einigen Pazifik-Inseln und ist für heimische Vogelarten inzwischen zu einer echten Gefahr geworden. Was Vogelschützer jetzt dank Videoüberwachung auf der Insel Guam im Westpazifik beobachtet haben, ist nach eigener Aussage "ein echter Schocker". Zu sehen ist eine Nachtbaumnatter, die mit einer noch nie beobachteten Technik einen dicken, glatten Metallmast emporklettert: Die Schlange formt mit dem Körper eine Schlaufe um den Mast - und zieht sich dann mit kleinen wellenartigen Bewegungen nach oben.

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A New Mode of Snake Locomotion / Curr. Biol., Jan. 11, 2021 (Vol. 31, Issue 1) | Bild: Cell Press (via YouTube)

A New Mode of Snake Locomotion / Curr. Biol., Jan. 11, 2021 (Vol. 31, Issue 1)

Gerhard Haszprunar, Leiter der Zoologischen Staatssammlung in München, ist von dem Video fasziniert: "Das ist eine völlig neue Methode der Fortbewegung, die wir bisher bei Schlangen einfach noch nie gesehen haben. Sie wird als Lasso-Methode bezeichnet." Die neu entdeckte Lasso-Klettertechnik scheint allerdings ziemlich energieaufwendig zu sein. Die Augenzeugen auf der Insel Guam konnten beobachten, wie die Nachtbaumnatter immer wieder Pausen einlegen musste und außerdem schwer atmete.

In diesem Jahr könnte der durchschnittliche Tag um eine gute Millisekunde kürzer werden als sonst. Spürbar ist das für uns nicht, astronomische Messungen belegen aber unmissverständlich: Die Rotation unserer Erde zieht an. Schon im vergangenen Jahr hat es an mehreren Tagen einen negativen Rekordwert gegeben - da lag unsere Tageslänge um winzige Sekundenbruchteile unter dem Standardwert von 86.400 Sekunden.

Der Trend zur schnelleren Erdrotation liegt im absoluten Gegensatz zu dem, was Forscher eigentlich erwarten würden. „Die Erde ist eigentlich durch den Mond gezwungen sich langsamer zu drehen. Das liegt daran, dass der Mond eine Gezeitenwirkung auf die Erde ausübt und sie durch die Reibung der Ozeane an den Krustenteilen abbremst.“ So Ulrich Köhler, Geowissenschaftler am Institut für Planetenforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Berlin.

Warum die Erdumdrehung an Fahrt aufnimmt, anstatt tendenziell immer langsamer zu werden, das ist noch völlig unklar. Möglicherweise spielt jedoch die Klimaerwärmung eine Rolle. So könnte zum Beispiel die Eisschmelze die Masse-Verteilung auf der Erde empfindlich verändern. Sollte sich der Trend fortsetzen, so die Astronomen, könnte man überlegen, eine negative Schaltsekunde einzuführen. Dann würden zu Silvester die Uhren um zwei Sekunden vor Mitternacht direkt auf Mitternacht umspringen.


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