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BR-Standorte im Schnee: Spektakuläre Bilder Sender Wendelstein: "Wir halten die Stellung"

Im Flachland und in München hat sich die winterliche Situation übers Wochenende deutlich entspannt. Aber die Kolleginen und Kollegen an höher gelegenen Standorten, wie am Wendelstein, versinken im Schnee.

Stand: 15.01.2019

Am Wendelstein steht ein wichtiger Sender des Bayerischen Rundfunks. Unsere Kollegen auf 1.794 Metern über dem Meeresspiegel sind dort eingeschneit. Sie warten auf Ablösung und besseres Wetter. Klaus Klier, der vor Ort ist, hat uns traumhafte Aufnahmen vom Freitag geschickt - da schien am Wendelstein kurz die Sonne, bevor am Wochenende wieder mehrere Meter Neuschnee gefallen sind.

Veronika Astner testet den neuen Notausgang im Obergeschoss des Stationsgebäudes am Wendelstein

"Die anhaltenden Schneefälle haben mittlerweile dazu geführt dass die Schneehöhe vor unserem Gebäude bis an die Fensterkante des Obergeschosses reicht. Aber bei uns ist eigentlich nahezu alles 'business as usual', lediglich die Intensität der Störungsmeldungen zeigt uns, dass die Netze des BR wetterbedingt teilweise stark beeinträchtigt sind. Viele der kleineren, von Ausfällen betroffenen Sendeanlagen können momentan einfach nicht erreicht werden. Wir koordinieren die Bereitschaftsdienste oder helfen nach unseren Möglichkeiten bei der Entstörung der Anlagen.

Hier am Berg herrscht mittlerweile höchste Lawinengefahr, schon allein deshalb ist eine Erreichbarkeit unserer Station im Augenblick nicht möglich. Die beiden Bahnen sind weiterhin nicht in Betrieb. Der Wind soll heute und morgen (14./15.1.) wieder Sturmstärke erreichen. Mal sehen, wenn die Gegenschicht zur Ablösung eintrifft. Bis dahin bleibt uns nichts anderes übrig, als hier die Stellung zu halten. Keine Erreichbarkeit - kein Schichtwechsel! Als Servicezentrale des BR sind wir eh 24/7 erreichbar."

Klaus Klier, Sender Wendelstein


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