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BR-Rundfunkrat Entscheidung über Personalien

Der Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks hat in seiner Sitzung vom 8. Oktober 2015 über folgende Personalien entschieden: Stefan Wittich wurde als Leiter der Hauptabteilung Intendanz bestätigt. Dr. Susanne Zimmer, bisher Leiterin des Programmbereichs Bayern 1 – Bayern, wurde als Leiterin des neu gegründeten Programmbereichs "Bayern" in der Informationsdirektion berufen. Dr. Sabine Mader bleibt für weitere fünf Jahre Jugendschutzbeauftragte des BR. 

Stand: 08.10.2015

Personalentscheidungen | Bild: BR

Stefan Wittich (53) wurde als Leiter der Hauptabteilung Intendanz für eine dritte Amtszeit bis 31.12.2020 wiederberufen. Die HA Intendanz zählt 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und umfasst die Abteilungen Presse, Unternehmenskommunikation, Marketing, Ausbildung, Event-Koordination sowie Zweitverwertung und Publikationen. Als Hauptabteilungsleiter koordiniert Stefan Wittich zentrale Bereiche des Bayerischen Rundfunks und gestaltet die Entwicklung des BR maßgeblich mit. Darüber hinaus ist er für die Geschäftsvorgänge zuständig, die unmittelbar den Intendanten betreffen sowie für alle ARD-Aufgaben, die in der Intendanz anfallen. Stefan Wittich studierte Betriebswirtschaftslehre (Abschluss Diplomkaufmann) und ging 1987 zum Bayerischen Rundfunk. Dort übernahm er 1993 die Programmgeschäftsführung in der Programmgruppe Politik und Sport, später arbeitete er als Leiter zentrale Aufgaben in der Hörfunkdirektion. Seit 2002 leitet Stefan Wittich die Intendanz.

Dr. Susanne Zimmer (62) wird vom 1.1.2016 bis zum 31.07.2017 den Programmbereich Bayern in der Informationsdirektion leiten. Dieser neu geschaffene Bereich besteht künftig aus den Regionalredaktionen Oberbayern, Schwaben, Niederbayern/Oberpfalz sowie den Redaktionen Bayern und Landespolitik Hörfunk. Unter ihrer Leitung soll unter anderem das trimediale Korrespondentennetz ausgebaut werden. Seit 2006 leitet Dr. Zimmer bereits den Programmbereich Bayern 1 – Bayern; sie hat in dieser Zeit die Ausweitung der Regionalberichterstattung im BR entscheidend vorangetrieben. Unter ihrer Verantwortung entstand auch die Internet-Präsenz „regi-Online“, die als Grundlage für die Bayernthemen in der neuen App „BR 24“ diente. Die Juristin war bereits während ihres Studiums für den Bayerischen Rundfunk tätig und leitete später die Abteilungen Hörerforum und Medienkritik sowie das BR-Infoprogramm B5 aktuell.

Dr. Sabine Mader (42) hat das Amt der Jugendschutzbeauftragten vor zehn Jahren übernommen. Sie arbeitet in der Juristischen Direktion des BR und berät die Redaktionen und Programmverantwortlichen auch in Fragen des Jugendmedienschutzes. Dr. Sabine Mader studierte Rechtswissenschaften in Bonn und Köln und absolvierte ihr Referendariat am OLG Köln. Vor ihrer Promotion arbeitete sie am Institut für Rundfunkrecht an der Uni Köln. Beim BR ist sie seit 2002. Der Rundfunkrat stimmte der Verlängerung von Dr. Sabine Mader als Jugendschutzbeauftragte bis Ende Dezember 2020 zu.