Unternehmen - Rundfunkrat


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Rundfunkrat Andreas Bönte und Ernst Dohlus bestätigt

Der Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks hat in seiner jüngsten Sitzung Andreas Bönte als Programmbeauftragten für das Bayerische Fernsehen und Leiter des Programmbereichs Planung und Entwicklung bestätigt. Ernst Dohlus wurde als Hauptabteilungsleiter Produktion und Sendung im Hörfunk wiederberufen.

Stand: 08.10.2009

Andreas Bönte (50) ist in der Funktion - die er auch bisher beim Bayerischen Rundfunk hatte - für die stimmige Gesamtkomposition des Programms innerhalb des vom Fernsehdirektor vorgegebenen Programmprofils zuständig. Er arbeitet dabei mit den verschiedenen Programmbereichen, den Redaktionen und programmunterstützenden Einheiten wie Marketing und Design zusammen. Außerdem koordiniert er die Zulieferungen des Bayerischen Fernsehens zum Europäischen Kulturkanal arte. Sein Vertrag läuft bis zum 30. April 2015.

Zur Person: Andreas Bönte:

Andreas Bönte ist seit 1985 für den Bayerischen Rundfunk tätig. Bis zu seiner Berufung als Programmbereichsleiter leitete er die Abteilung Innenpolitik und Zeitgeschehen und die Redaktion von report München. Seit Etablierung des neu geschaffenen Bereichs im Mai 2005 hat er bereits eine umfassende Programmstrukturreform realisiert und das Erscheinungsbild des Bayerischen Fernsehens modifiziert. Er möchte den Diskurs zu Auftrag und Public Value des Bayerischen Fernsehens intensivieren und das Alleinstellungsmerkmal Regionalität stärken. Darüber hinaus ist es sein Anliegen, auch in der digitalen Welt neue Zielgruppen für das Bayerische Fernsehen zu erschließen. Andreas Bönte ist direkt der Fernsehdirektion zugeordnet.

Ernst Dohlus (62) ist vom Rundfunkrat als Leiter der Hauptabteilung Produktion und Sendung im Hörfunk wiederberufen worden. Der Vertrag gilt bis 30. April 2012, dem Tag, an dem seine aktive Berufslaufbahn endet.

Die Hauptabteilung Produktion und Sendung hat etwa 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und umfasst die Abteilungen Betrieb, Produktion, Anlagentechnik, Produktion Studio Franken, Programmredaktion, Programmpräsentation, Hörfunkarchive und Programmservice.

Ernst Dohlus ist seit 2000 Hauptabteilungsleiter Produktion und Sendung beim BR. In dieser Zeit wurden mit zwei Ausnahmen alle Studios, Tonbearbeitungsräume, Korrespondentenbüros und Ü-Wagen des BR-Hörfunks erneuert. Es wurden neue Sendekomplexe für Digitalradioprogramme gebaut und Reporterfahrzeuge angeschafft. Im Mittelpunkt seiner Tätigkeit standen die Digitalisierung der Produktion, der Archive, der Sendung und die Erarbeitung neuer Workflows als Basis der künftigen Arbeit der Hörfunkredaktionen des BR. Für die nächsten Jahre stehen die Vernetzung der Produktions- und der Workflowsysteme mit dem Fernsehen und Online sowie eine weitere Effizienzsteigerung durch bessere Redaktionssysteme im Mittelpunkt seiner Arbeit für den BR und die ARD. Dort leitet er mehrere Arbeitsgruppen, die sich mit diesen Fragen, aber auch mit Digitalradio beschäftigen.

Zur Person: Ernst Dohlus:

Der gebürtige Traunsteiner und Diplom-Volkswirt hat seine Rundfunk-Laufbahn 1974 als Redakteur beim Wirtschaftsfunk im BR begonnen. Zwei Jahre später wechselte er für fünf Jahre als Wirtschaftsredakteur zum WDR. Seine Zeit in Köln unterbrach Dohlus 1980/81, um als ARD-Korrespondent für den Bayerischen Rundfunk aus Bahrain und Teheran zu berichten. 1986 zog es Dohlus nach Berlin: Er wurde beim Sender Freies Berlin Abteilungsleiter Zeitfunk. Ein Jahr später stieg er zum Programmchef von SFB 2 auf. 1990 wechselte Dohlus in die Intendanz des SFB, wo er für den Bereich Medienfragen und Neuordnung des Rundfunks in den neuen Ländern zuständig war. Dohlus war Beirat in der NLF GmbH (Abwicklung des Rundfunks und Fernsehens der DDR) und beschäftigte sich mit dem Deutschen Rundfunkarchiv und der Mediathek. In Berlin leitete Dohlus auch die Hauptabteilung Allgemeine Verwaltung. In dieser Funktion war er für die Planung des neuen ARD-Hauptstadtstudios und die Koordinierung der technischen Ausstattung im Hauptstadtstudio verantwortlich.


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