Unternehmen - Der BR


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25 Jahre Bayerischer Rundfunk im Web Von BR-online zu BR.de

Vor einem Vierteljahrhundert, am 16. Oktober 1995, ist BR-online als kleines Pilotprojekt zu den Münchner Medientagen gestartet. In den folgenden 25 Jahren hat sich das Webangebot des BR verändert - von ein paar Webseiten zu einem umfassenden Internetangebot auf allen Kanälen.

Stand: 12.10.2020

Der BR ist damit ganz vorn in der ARD und auch in den folgenden Jahren glänzt er durch zahlreiche innovative Projekte für diese Zeit: B5 aktuell ist einer der ersten deutschen Radiosender im Netz und bereits Anfang 1996 weltweit live zu hören. Schon 1997 gibt es ein umfassend verschlagwortetes Video-Archiv der Rundschau, leider nur in Briefmarkengröße, mehr gibt die Technik damals noch nicht her. Und BR-alpha ist 1998 vom Start weg der erste deutsche Fernsehsender live im Netz. Daneben können schöne Erfolge gefeiert werden. Vier Olympische Winterspiele werden für die ARD online gestellt und zahlreiche Preise gewonnen - darunter zwei Grimme online Awards.

2009 beschließt der Gesetzgeber im Rahmen des Rundfunkänderungsstaatsvertrags eine eigene gesetzliche Grundlage für BR-online. Mit dem genehmigten Telemedienkonzept des Bayerischen Rundfunks in 2010 gibt es schließlich eine offizielle Beauftragung, Telemedien zu veranstalten und das durchaus nicht nur sendungsbegleitend. Online entwickelt sich in den nächsten Jahren immer stärker zum Bestandteil der Arbeit in vielen Redaktionen. Und inzwischen ist klar, dass BR-online bzw. BR.de, wie es inzwischen heißt, weit mehr ist als nur eine Website. Online ist der Türöffner in die digitale Welt. In sozialen Medien, auf Apps und neuen Plattformen: überall müssen die Inhalte des BR künftig zu finden sein. Der geeignete Inhalt mit der passenden Ansprache im richtigen Format. Eine Aufgabe, die den ganzen BR fordert.


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