Unternehmen - Medienpreise


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Medienpreis Bundesarchitektenkammer Glückwunsch, Sabine Reeh!

Für die BR-Reihe "Vom Bauen in den Bergen. Neue Alpine Architektur" hat die BR-Journalistin Sabine Reeh den angesehenen Preis der deutschen Architektenschaft erhalten. Der Programmbereich Kultur gratuliert.

Von: Programmbereich Kultur

Stand: 07.12.2018

v.r.n.l.: Preisträgerin Sabine Reeh, Laudator Michael Fabricius (DIE WELT), Barbara Ettinger-Brinkmann (Präsidentin der Bundesarchitektenkammer)  | Bild: Uwe Steiner

Die Alpen - eine einzigartige, atemberaubende Landschaft. Genauso außergewöhnlich und beeindruckend ist die neue Baukultur, die hier entstanden ist: Traditionsbewusst und innovativ, regional verwurzelt und weltweit beachtet zugleich. Die vierteilige Filmreihe "Vom Bauen in den Bergen" fasst diese Entwicklungen erstmals länderübergreifend zusammen und zeigt eindrücklich, welche Bedeutung Architektur für das kulturelle Selbstverständnis aber auch den Wohlstand einer Region hat.

"In beeindruckenden, hochwertig gestalteten Bildern werden ganz außergewöhnliche Bauprojekte vorgestellt. Die Reihe ist hochprofessionell gemacht und von höchster handwerklicher Qualität. Wir waren uns sofort einig, dass hier eine preiswürdige Arbeit vorliegt."

Auszug aus der Jurybegründung

Auf dem Gipfel mit Norman Foster und Zaha Hadid

Die besondere Topographie und das oft raue, unwirtliche Klima der Berglandschaften stellen Architekten vor große Herausforderungen. Nicht nur internationale Stars wie Zaha Hadid, Norman Foster, Herzog & De Meuron, Matteo Thun oder Peter Zumthor haben in den Alpen gebaut. Es sind vor allem junge, kreative Büros aus den Regionen, die in ihrer Heimat neue mutige Akzente setzen. Sie alle kommen in der Reihe zu Wort.

Traumhäuser in luftigen Höhen

"Vom Bauen in den Bergen. Neue Alpine Architektur"

Buch und Regie: Birgit Eckelt, Frieder Käsmann
Kamera: Hans Fischer, Robert Kumeth
Schnitt: Ines Seiter
Sprecherin: Irina Wanka

Die Architekturexpertin des Bayerischen Rundfunks, Sabine Reeh, hatte die Idee zu dieser Reihe. Sie hat das Konzept entwickelt, die Bauten ausgesucht und das gesamte Projekt redaktionell betreut. Dafür hat sie nun in Berlin den Medienpreis der Bundesarchitektenkammer 2017 / 18 erhalten, der alle zwei Jahre an herausragende Architekturjournalisten verliehen wird.

Aber Fernsehen ist Teamarbeit. Ausgezeichnet wurden damit natürlich auch die außergewöhnlichen Leistungen von Regie, Kamera und Schnitt. Nicht nur die besonders hohen Qualitätsansprüche der von ARTE koproduzierten Reihe, auch die Herausforderungen vor Ort stellten die Teams vor schwierige Aufgaben. Die teils sehr hochgelegenen Bauten waren oft genauso schwer zu erreichen wie die Architekten-Promis. Doch der Einsatz hat sich gelohnt: In opulenten Bildern und gekonnt in Szene gesetzt wird dem Zuschauer die große Bandbreite neuer alpiner Architektur nähergebracht.

"Sabine Reeh stellt mit ihren Filmen immer wieder unter Beweis, wie vielfältig und beeindruckend Architektur dargestellt und filmisch erzählt werden kann. Gerade die ARTE-Reihe 'Alpine Architektur' lebt von der Schönheit der Natur, in die sich die Schönheit der Architektur auf wunderbare Weise integriert."

Dr. Reinhard Scolik

Kino im Zug

Das Reiseerlebnis eines Jury-Mitglieds illustriert auf charmante Weise die Magie der Berg-Bilder: "Ich habe mir die Filme im Zug auf meinem Laptop angeschaut. Mit Kopfhörern selbstverständlich. Irgendwann merkte ich, dass mein Sitznachbar immer häufiger auf meinen Bildschirm linste. Irgendwann fragte er mich, was ich denn da für tolle Filme ansehe und ob er vielleicht mitschauen dürfe. Ich habe den Ton ganz leise gestellt und den Bildschirm leicht zu ihm gedreht. Daraufhin wollten die anderen vier Mitreisenden im Abteil auch zuschauen. Wir haben dann den Rest der mehrstündigen Fahrt damit verbracht, gemeinsam die Filme der Reihe anzuschauen. Alle waren begeistert."

Wer sich selbst ein Bild verschaffen will, findet die Filme in der BR-Mediathek oder - exemplarisch - gleich hier:


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